Hallo,
auch ich habe mich entschlossen mal niederzuschreiben was mich bedrückt.
Vielleicht kann ich dann alles besser verarbeiten. Zumindest mein Optimismus ist da.
Ich muss ein wenig weiter ausholen um zu erklären was jetzt mit mir wieder los ist.
Versuche mich aber trotzdem kurz zu fassen.
Es fing eigentlich in meiner Kindheit dann, es gab nunmal keine Liebe von den Eltern und wenn war es nur Heuchlerei, wenn z.B. Gäste zu besuch waren.
Schon damals habe ich mich mit der Situation sehr einsam gefühlt, aber
ich war auch sehr jung.
Meine Eltern haben uns nicht nur die Liebe entzogen, sondern auch Schläge verteilt
und eigentlich mussten wir uns sachen ansehen die für kein Kind gut sind.
Mitlerweile lebe ich allein in meiner Wohnung und versuche eigentlich jeglichen
Kontakt zu meiden mit meinen Eltern, zumindest zu meiner Mutter klappt es, aber
bei beiden ist es schwer. Es scheint auch als hätten sie endlich ein schlechtes Gewissen bekommen.
Aber nun gut.
Ich wohne halt allein seit 3 Jahren knapp und war seitdem sehr vorsichtig was jegliche Art von Beziehungen angeht. Einen Partner hab ich auch nicht, suche aber auch nicht, weil ich Angst vor der Enttäuschung habe.
Eine Freundin die mich durch die harten Zeiten jahre lang begleitet hat, hat auch bewiesen das es nie um mich ging. Wie gesagt sie hat mich nur begleitet und leider
bin ich auch ein wenig selbstlos und habe ihr alles recht gemacht.
Mein Bruder lügt ständig und bekommt sein Leben nicht geregelt.
Aber ein Gedanke hält mich ja am Leben. "Anderen geht es schlechter als dir"
Nun kommt es immer darauf wie wer etwas verarbeitet.
Ich habe auch momentan viel Kontakt zu einer Familie die sehr lieb ist.
Die Mutter hat auch viel durch mit der kann man sich hinsetzen und reden, wenn etwas ist. Und ihre Tochter ist halt eine gute Freundin. Nur hat sich herausgestellt
das auch ihre Worte nicht immer ernst gemeint waren.
Das hat mir einen groß Schlag zurück versetzt, denn es hat nunmal lang gedauert bis ich ein wenig vertraut habe und mich nicht allein gefühlt habe in deren Begleitung.
Das ist alles erloschen und nun ist es noch viel schlimmer. Weil es für mich eine Enttäuschung oben drauf ist. Ich habe mit ihr gesprochen ihr das gesagt und sie meinte ich solle ihr glauben es ist nicht so wie ich denke.
Da ich alles nunmal sehr ernst nehme was man mir sagt und es für mich kein Spaß ist wenn jemand sagt "ich hab dich lieb" oder dergleichen.
Ich hab mich auch ziemlich fixiert auf Sie, da sie mir sehr wichtig ist und da ich auch der Meinung bin das sie nicht ist wie andere Menschen die nur daher labern.
Doch die Angst enttäuscht zu werden ist viel größer, dementsprechend lässt es mich handeln wie ein kalter Stein und ich merke das es verletzend rüberkommt, aber
ich kann es einfach nicht ändern.
Ich hoffe einfach das ich jemanden finde wo ich mich nicht allein fühle...
Sorry, ist doch ein wenig länger geworden als ich dachte, aber danke fürs
lesen und im voraus auch für die Antworten.
Liebe Grüße