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Einsam

Satelite80

Neues Mitglied
Hallo. Ich bin erst seit heute hier und hoffe mir kann jmd helfen.
Vor einigen Jahren habe mein damaliger Partner und ich und getrennt.
Diese Trennung verlief nicht gerade einfach und zog sich auch irgendwie bis heute hin.
Aber das ist nicht mein Problem, glaub ich.
Ich musste ingen den letzten Jahren leider auch sehr hart lernen, das viele angeblichen Freunde nur vorgeben jmd zu sein der sie nicht sind.
Innerhalb von 2 Jahren habe ich mich von ca 10 angeblichen Freunden losgesagt. Ich weiß das es richtig war aber nun fühle ich mich sehr alleine. Ich bin viel am weinen wenn die Einsamkeit mich mal wieder einholt. Mir raubt es die Kraft mich aufzuraffen und allein mal rauszugehen oder ähnliches.
Was soll ich tun.? Ich fühle mich wie in einer Endlosschleife gefangen.
 

Hallo Satelite80,

schau mal hier: Einsam. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Liebe Satelite80,

ja, gäll manchmal gerät man in einen Teufelskreis: eine Trennung kann nicht wirklich vollzogen und verarbeitet werden, die Stimmung geht in den Keller, die Freunde machen sich rarer und man selbst wird empfindlicher..macht Schluss und bereut es dann doch, wie Du schreibst.

Es geht vielen so, und gehört auch bei manchen Krankheitszuständen nicht selten dazu: z.B. kann man depressiv werden wenn Loslassen aus einer unguten Beziehung unmöglich ist...und bei Depressionen folgt auch oft ein
Rückzug von der Welt. Viele meinen dann nicht dazuzugehören, auf die Nerven zu gehen..und da findet man dann
auch schnell Gründe, die eben oftmals dann keine sind.

Vielleicht ist es Dir ja noch möglich mit einigen Deiner FreundInnen wieder Kontakt auf zu nehmen. Ihnen mitzuteilen, dass Du da und dort zu kritisch und kurzschlusshandlig warst. Die ungelösten Sorgen hätten Dich hypersensibel gemacht, was Dir mittlerweile jedoch bewusst geworden sei, und Du habest die Gesellschaft vermisst. Ich kann mir vorstellen, so könntet Ihr ins Gespräch kommen, die Einsamkeit würde weniger und Dir ginge es stets besser. Falls Du ( wie es tönt) immer noch an der "Trennung" leidest, kann auch eine Psychotherapie enorm helfen.

Liebe Grüsse , Judith
 
Liebe Satelite80,

ja, gäll manchmal gerät man in einen Teufelskreis: eine Trennung kann nicht wirklich vollzogen und verarbeitet werden, die Stimmung geht in den Keller, die Freunde machen sich rarer und man selbst wird empfindlicher..macht Schluss und bereut es dann doch, wie Du schreibst.

Es geht vielen so, und gehört auch bei manchen Krankheitszuständen nicht selten dazu: z.B. kann man depressiv werden wenn Loslassen aus einer unguten Beziehung unmöglich ist...und bei Depressionen folgt auch oft ein
Rückzug von der Welt. Viele meinen dann nicht dazuzugehören, auf die Nerven zu gehen..und da findet man dann
auch schnell Gründe, die eben oftmals dann keine sind.

Vielleicht ist es Dir ja noch möglich mit einigen Deiner FreundInnen wieder Kontakt auf zu nehmen. Ihnen mitzuteilen, dass Du da und dort zu kritisch und kurzschlusshandlig warst. Die ungelösten Sorgen hätten Dich hypersensibel gemacht, was Dir mittlerweile jedoch bewusst geworden sei, und Du habest die Gesellschaft vermisst. Ich kann mir vorstellen, so könntet Ihr ins Gespräch kommen, die Einsamkeit würde weniger und Dir ginge es stets besser. Falls Du ( wie es tönt) immer noch an der "Trennung" leidest, kann auch eine Psychotherapie enorm helfen.

Liebe Grüsse , Judith

Hallo Judith.
Jaaa die trennung war hart. Ist aber jetzt endlich wirklich vollzogen. Sogar von mir aus. Da hat er jetzt mehrt dran zu knabbern als ich. Was mich einsam macht ist weniger die trennung als der Verlust vieler Freunde. Ich habe mich von denen lossagen müssen da es falsche Freunde waren. Hinterm dem Rücken schlecht reden bis hin zum Mobbing. Da ist der Abschied der Freunde der einzig richtige Weg.
Es ist nur sehr schwer neue Leute kennen zu lernen. Depression habe ich noch nicht. War auf kur und da wurde das auch analysiert. Eine verhaltenstherapie strebe ich an ist nur schwer ein termin zu bekommen. Ab Donnerstag gehe ich auch mit einer übriggebliebenen freundin um Sport.
Ich wollte nur mal hören ob hier andere in einer ähnlichen Situation waren und sagen können was ihnen geolfen hat.
Ich mache mir immer zu viel Gedanken was andere über mich denken und will es jedem Recht machen. Es tut mir einfach sehr weh wenn ehemalige freunde jetzt schlecht reden. Nicht mit mir es ja helfen könnte sondern über mich. Sie denken nicht mal drüber nach ob nicht sie vllt auch Fehler machen, sondern es immer schön den anderen zu schieben.
Das verletzt mich sehr und macht mich sehr traurig.
 
Liebe Satelite80,

es stimmt, es ist sehr enttäuschend, wenn "FreundInnen" Dich mobben...das tut weh. Das ist ein guter Grund für Deine Psychohygiene Abstand zu nehmen. Ja , und zu trauern. Schön jedoch, dass jemand "Treues" übrig geblieben ist. Manchmal ist so ein Strohhalm gold wert !!!

Liebe Grüsse, Judith
 
Ja es ist schön das ein paar wenige Freunde doch noch geblieben sind. Nur haben diese ja auch noch ihr Leben und leider nicht immer so Zeit. Und diese Zeiten sind dann einsam und schwer.
Hier würde ich gern mal Erfahrungswerte von anderen hier hören was ihnen da geholfen hat. Vllt ist da ja eine Idee für mich bei dir mit hilft und ich nicht bedacht habe.
Danke schon mal dir ganz lieb das mir geantwortet hast und zuhörst
 
Liebe Satelite80,

ich verstehe Deinen Wunsch nach guten Tips, doch ich muss Deine Erwartungen insofern enttäuschen, als das ich Dir sagen möchte: alle Menschen sind sehr verschieden. Oft während der Schulzeit versuchen sie sich anzupassen, weil sie verständlicherweise " dazu gehören" möchten..und auch weil sie sich noch stark am Entwickeln sind. Wichtig ist DEINE AUSSTRAHLUNG auf die Menschen. Und die steht und fällt mit dem Selbstbewusstsein, das ja bei den allermeisten beschädigt ist . Und da auch Du diesbezüglich havariert bist, würde ich Dir eine Gesprächstherapie empfehlen.

Verhaltenstherapien können leben retten ( Leute getrauen sich mit deren Programmen wieder ganz banale Dinge zu verrichten...wie überhaupt mal aus dem Haus zu gehen...sehr geeignet für phobische Ängste und heutzutage im Vormarsch), aber wenn es um tiefe Selbstwertgefühle geht, dann kann Dir so eine Verhaltenstherapie ev. nicht bestmöglich dienen.


Ich denke Du wirst "Deine Leute" finden, aber die Erwartungen musst Du arg runterschrauben um nicht wieder
enttäuscht zu werden. Traue Dir das zu ! Liebe Grüsse von Judith
 
Ich würde die Erwartungen nicht runterschrauben sondern einfach hinten anstellen. Erst mal überhaupt nichts erwarten. Einfach Kontakt aufnehmen, sich wenigstens mit dem neuen Kontakt mal abgeben um auch hinter den Vorhang zu sehen. Und erst dann die Erwartungen überprüfen. Nicht alle Menschen sind offen wie ein Buch sondern bei manchen muss man sich die Mühe machen an der Oberfläche etwas zu reiben, damit man sieht, dass sie ein Diamant sind. Und erst wenn man das gemacht hat, dann kann man prüfen obs passt. Leider machen sich viele in der heutigen Gesellschaft diese Mühe nicht mehr, sondern urteilen im Schnellverfahren. Schade, denn so geht viel verloren und wird immer oberflächlicher.

Schöne Grüße
WaldEule
 
Wenn man solche Freundschaften kündigt, die auf Mißgunst, Verletzungen und sogar Mobbing basieren, dann ist das völlig in Ordnung und sogar ein wichtiger Schritt, um dich vor solchen falschen Freunden zu schützen.
Es ist eine Möglichkeit einen anderen Blickwinkel bezüglich deiner Freundschaften
und deiner Freizeitaktivitäten zu setzten.
Allein das mit dem Sport, gemeinsam mit einer Freundin ist eine sehr gute Idee und kann von trüben Gedanken ablenken und dir vielleicht auch neue Türen öffnen...
Man sollte darüber Nachdenken, was man für eigene Ziele, geheime Wünsche und Träume hat,
sich dann gezielt aufraffen, für sich einen neuen Wirkungskreis suchen und aufbauen.
Über Hobbys und Freizeitaktivitäten kommt man oft mit Gleichgesinnten in Kontakt, da lassen sich neue Berührungspunkte knüpfen, neue Menschen kennen lernen.

Für mich selbst habe ich es im Leben so gehalten, lieber wenige gute, sehr gute Freunde zu haben, mit denen man "durch Dick und Dünn" und auch durch die tiefsten Täler wandern kann, die eine ehrliche und hilfreiche Begleitung sein können, mit denen man auch mal, im Bedarfsfall Klartext reden darf/muß/sollte, auch so etwas zeugt in einer guten Freundschaft von Ehrlichkeit, Offenheit, Beständigkeit, Verschwiegenheit und vor allen von grenzenlosen Vertrauen.
Es sollte ein Nehmen und Geben möglich sein (ohne ein Anrecht auf Verpflichtung), eine Freundschaft die auf Herzlichkeit basiert findet immer ihre Berechtigung im Leben, sie ist eine wertvolle Bereicherung.

Wünsche dir dafür persönlich das nötige Fingerspitzengefühl und alles Gute... MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
so einen richtigen rat kann ich dir leider nicht geben.
außer lass die menschen nicht mehr rein.
du hast zurecht die freundschaft gekündigt.
ich weiß aber auch nicht was man machen soll, wenn die einsamkeit so groß ist.
versuche dann zu telen oder zum sport zugehen.
 

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