Meerrauschen
Neues Mitglied
Hallo,
ich habe ein Problem, welches mich schon seit einiger Zeit stark belastet. Unzwar habe ich mich mit den meisten meiner Freunde auseinander gelebt. Mir sind nur noch ein paar wenige Leute geblieben, die leider auch noch aus meiner Gegend weggezogen sind. Folglich sehen wir uns nur noch selten und halten den Kontakt über Social Media.
Vor fast einem Jahr habe ich mein Studium abgebrochen und meine dort gefundenen Freunde leider wieder verloren. Grund dafür war, dass wir uns noch nicht lange kannten und ich als Pendlerin kaum Zeit hatte nach der Uni etwas mit Ihnen zu unternehmen.
Aktuell absolviere ich eine Ausbildung und bis auf zwei Leute bin ich mit niemandem auf einer Wellenlänge, schon am ersten Tag wurden meine Kontaktversuche seitens der Anderen abgeblockt. Mit den beiden Mitschülerinnen, die ich mag, ist es sehr schwierig eine Freundschaft aufzubauen, da eine über zwei Stunden von mir entfernt wohnt und die andere zwei kleine Kinder hat.
Im Betrieb fällt es mir nicht leicht geeignete Gesprächsthemen zu finden, weil die meisten Kollegen/innen deutlich älter sind und nur von Krankheiten, Ehekrisen und ihren Kindern erzählen. Als 20-Jährige kann ich da schlecht mitreden.
Es fühlt sich furchtbar an, niemanden zu haben, der spontan Zeit hat etwas zu unternehmen, einen besucht, wenn es einem schlecht geht oder man einfach nur herum albern möchte. Gerade als extrovertierter Mensch ist es die Hölle so allein zu sein.
Ich verstehe auch nicht, wieso es mir so schwer fällt Freundschaften aufzubauen und vor allem zu halten, da ich nicht schüchtern bin, gerne mit anderen kommuniziere und stets zuverlässig und hilfsbereit bin. Trotzdem lasse ich mich nicht ausnutzen und sage auch mal meine Meinung, wenn mich etwas stört. Ich bin auch nicht ungepflegt, gemein zu Anderen, belüge
und hintergehe keine Menschen und auch nicht "seltsam". Mit seltsam meine ich eigenartige Verhaltensweisen und befremdliche Interessen. Dass Einzige was mir aufgefallen ist, dass ich mich meistens besser mit Männern als Frauen verstehe. Doch gerade männliche Freunde wollen oft nach einer gewissen Zeit mehr als nur Freundschaft. Dadurch habe ich meinen besten Freund verloren, weil ich seine Gefühle nicht erwidern konnte.
Oder liegt es doch an meiner Art? Wirke ich auf andere desinteressiert, verschlossen oder gar arrogant? Wie finde ich meine Wirkung auf andere heraus? Oder hatte ich bislang einfach nur Pech? Ich höre öfters, dass jahrelange Freundschaften aus nicht immer ersichtlichen Gründen auseinander brechen.
Mir ist es auch vor meinem Freund unglaublich peinlich, keine wirklichen Freunde in der Nähe zu haben. Er akzeptiert mich so wie ich bin, aber es ist mir trotzdem unangenehm. Außerdem möchte ich ihm und seinen Freunden auch Zeit für sich lassen und nicht immer auf der Pelle hocken. Mit meiner Familie verstehe ich mich auch ausgesprochen gut, aber es ist einfach nicht dasselbe wie mit Freunden. Ihr wisst sicher, was ich damit meine.
Wie finde ich wieder neue Freunde? Ich habe vor mich zu Sportkursen anzumelden um Kontakte zu knüpfen. Auch interessiert es mich sehr Theater zu spielen. Ich denke es ist einfacher Freundschaften mit Leuten aufzubauen, die ähnliche Interessen haben, wie man selbst. Desweiteren möchte ich eine kleine Hobbyfotografengruppe finden oder selber gründen, da ich mich in diesem Themengebiet sehr gut auskenne und gerne mit anderen zusammen fotografieren möchte. Auch ehrenamtliche Arbeit spricht mich an, sowie Veranstaltungen jeglicher Art.
Habt ihr sonst noch Tipps für mich? Rumjammern kann jeder, doch ich möchte aktiv etwas an meiner Situation ändern. Bin euch für alle Vorschläge dankbar.
Vielen herzlichen Dank für eure Beiträge! 🙂
ich habe ein Problem, welches mich schon seit einiger Zeit stark belastet. Unzwar habe ich mich mit den meisten meiner Freunde auseinander gelebt. Mir sind nur noch ein paar wenige Leute geblieben, die leider auch noch aus meiner Gegend weggezogen sind. Folglich sehen wir uns nur noch selten und halten den Kontakt über Social Media.
Vor fast einem Jahr habe ich mein Studium abgebrochen und meine dort gefundenen Freunde leider wieder verloren. Grund dafür war, dass wir uns noch nicht lange kannten und ich als Pendlerin kaum Zeit hatte nach der Uni etwas mit Ihnen zu unternehmen.
Aktuell absolviere ich eine Ausbildung und bis auf zwei Leute bin ich mit niemandem auf einer Wellenlänge, schon am ersten Tag wurden meine Kontaktversuche seitens der Anderen abgeblockt. Mit den beiden Mitschülerinnen, die ich mag, ist es sehr schwierig eine Freundschaft aufzubauen, da eine über zwei Stunden von mir entfernt wohnt und die andere zwei kleine Kinder hat.
Im Betrieb fällt es mir nicht leicht geeignete Gesprächsthemen zu finden, weil die meisten Kollegen/innen deutlich älter sind und nur von Krankheiten, Ehekrisen und ihren Kindern erzählen. Als 20-Jährige kann ich da schlecht mitreden.
Es fühlt sich furchtbar an, niemanden zu haben, der spontan Zeit hat etwas zu unternehmen, einen besucht, wenn es einem schlecht geht oder man einfach nur herum albern möchte. Gerade als extrovertierter Mensch ist es die Hölle so allein zu sein.
Ich verstehe auch nicht, wieso es mir so schwer fällt Freundschaften aufzubauen und vor allem zu halten, da ich nicht schüchtern bin, gerne mit anderen kommuniziere und stets zuverlässig und hilfsbereit bin. Trotzdem lasse ich mich nicht ausnutzen und sage auch mal meine Meinung, wenn mich etwas stört. Ich bin auch nicht ungepflegt, gemein zu Anderen, belüge
und hintergehe keine Menschen und auch nicht "seltsam". Mit seltsam meine ich eigenartige Verhaltensweisen und befremdliche Interessen. Dass Einzige was mir aufgefallen ist, dass ich mich meistens besser mit Männern als Frauen verstehe. Doch gerade männliche Freunde wollen oft nach einer gewissen Zeit mehr als nur Freundschaft. Dadurch habe ich meinen besten Freund verloren, weil ich seine Gefühle nicht erwidern konnte.
Oder liegt es doch an meiner Art? Wirke ich auf andere desinteressiert, verschlossen oder gar arrogant? Wie finde ich meine Wirkung auf andere heraus? Oder hatte ich bislang einfach nur Pech? Ich höre öfters, dass jahrelange Freundschaften aus nicht immer ersichtlichen Gründen auseinander brechen.
Mir ist es auch vor meinem Freund unglaublich peinlich, keine wirklichen Freunde in der Nähe zu haben. Er akzeptiert mich so wie ich bin, aber es ist mir trotzdem unangenehm. Außerdem möchte ich ihm und seinen Freunden auch Zeit für sich lassen und nicht immer auf der Pelle hocken. Mit meiner Familie verstehe ich mich auch ausgesprochen gut, aber es ist einfach nicht dasselbe wie mit Freunden. Ihr wisst sicher, was ich damit meine.
Wie finde ich wieder neue Freunde? Ich habe vor mich zu Sportkursen anzumelden um Kontakte zu knüpfen. Auch interessiert es mich sehr Theater zu spielen. Ich denke es ist einfacher Freundschaften mit Leuten aufzubauen, die ähnliche Interessen haben, wie man selbst. Desweiteren möchte ich eine kleine Hobbyfotografengruppe finden oder selber gründen, da ich mich in diesem Themengebiet sehr gut auskenne und gerne mit anderen zusammen fotografieren möchte. Auch ehrenamtliche Arbeit spricht mich an, sowie Veranstaltungen jeglicher Art.
Habt ihr sonst noch Tipps für mich? Rumjammern kann jeder, doch ich möchte aktiv etwas an meiner Situation ändern. Bin euch für alle Vorschläge dankbar.
Vielen herzlichen Dank für eure Beiträge! 🙂