Goldstück
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Ich muss mir ein Teil meiner Geschichte einfach Mal von der Seele schreiben. vielleicht hilft es mir oder anderen.
Meine Mutter war minderjährig, als ich mich ankündigte. Alle wollten, dass sie mich abtreibt. Sie hat es nicht getan.
Einige Jahre später heiratete sie einen Mann, von dem sie annahm er hätte Geld und bekam noch ein Mädchen mit ihm, meine Halbschwester. Sie wurde von ihrem Vater deutlich bevorzugt.
Schon früh rutschte meiner Mutter immer öfter die Hand aus und sie ohrfeigte mich schon wegen Kleinigkeiten. Nicht selten fand sie ihre eigenen Gründe zuzuschlagen. Auch wenn die nicht stimmten.
Ich war viel bei meinen Großeltern. Dort wurde ich geliebt und durfte sein, wer ich bin. Aber sie waren hilflos.
Zuhause " versteckte " ich mich. Ich redete wenig und versuchte, einfach nicht in der Nähe zu sein, wenn meine Mutter wütend wurde. Sie schrie uns alle oft an und tobte durch die Wohnung. Angefasst hat sie meinen Stiefvater und meine Halbschwester nicht.
Besuch/ Freunde habe ich grundsätzlich nicht mit nach Hause gebracht. Es bestand immer die Gefahr, dass sie mich bloßstellte.
Sie merkte sich, welche Sachen ich besonders gerne mochte, um sie mir dann aus heiterem Himmel wegzunehmen. Sie "bestrafte" gerne. Auch wenn die angeblichen Vergehen nur in ihrem Kopf stattfanden. Zufriedenstellen konnte ich sie nie. Sie machte mich ständig nieder.
Mit 15 erfuhr ich, dass mein Stiefvater nicht mein Vater ist. Gleichzeitig erzählte sie mir, dass ich der Grund sein, dass sie ihr Leben nicht so leben könne, wie sie es wollte. Ich hätte es ihr verbaut.
Kurz darauf hörte sie auf, mich zu schlagen, weil ich ihr ein entsprechendes Echo angedroht hatte. Alle Register psychischer Gewalt liefen jedoch weiter.
Ich ging meinen Weg, machte eine Ausbildung, zog aus, hatte Partnerschaften,... Erst nach und nach realisierte ich, wie geprägt ich war. Ich entdeckte Schutzmechanismen, die meinen Alltag prägten und noch aus Kindertagen stammten.
Irgendwann trennten sich meine Mutter und mein Stiefvater.
Immer noch war es so, dass ich wenig Gutes zu hören bekam. Manchmal klang es wie Lob, sollte aber nur unterstreichen, dass sie natürlich alles besser macht.
Meine Mutter heiratete dann einen Alkoholiker. Er behandelte sie wie ein Stück Scheisse. Er sorgte dafür, dass die wenigen verbliebenen Kontakte abgebrochen wurden. Sie fing an, Psychopharmaka zu nehmen.
Meine Großeltern starben. Meine Schwester hatte vor dem Tod der beiden alle ihre Konten leergeräumt.
Ich zog mich komplett aus der Familie zurück. Bis heute habe ich keinen Kontakt zu meiner Schwester und ihrer Familie.
Kontakt zu meiner Mutter gab es sporadisch. Sie interessierte sich nicht mehr für mich, da sie nun zwei Enkel hatte.
Ich lernte meinen Mann kennen. Als ich ihn vorstellt, sah ich sofort, dass meine Mutter ihn hasst. Er kuscht eben nicht.
Natürlich wurde sie zur Hochzeit eingeladen. Ihr Mann kam nicht mit.
Den ganzen Tag tat sie, als wäre mein Mann gar nicht anwesend. Gratuliert hat sie ihm auch nicht. Beschwert hat sie sich nur, weil er an dem Tag nicht mit ihr getanzt hat.
Hier war für mich endgültig der Hammer gefallen. Ich brach den Kontakt ab.
Nun bekomme ich immer Mal wieder WhatsApp von ihr. Manchmal habe ich die Hoffnung, sie wäre plötzlich "normal".
Sie versteht nichts, von dem, was ich ihr sage.
Nun ist sie so in der Bedroullie, weil ihr Mann nur noch Blödsinn macht. Er säuft, zerlegt das Haus, will ihren Hund einschläfern,.... Nun kommt sie wieder an und will mal wieder Hilfe. Ich habe sie ihr versagt. Die Tirade, die darauf folgte, kann sich vielleicht der ein oder andere vorstellen... Natürlich bin ich wieder an allem Schuld. " Ist ja NUR Deine Mutter!"
Das ist nur ein kleiner Abriss meiner Erlebnisse. Es macht mich traurig. Es geht kein Weg zurück.
Mir geht es ohne Kontakt zu meiner Mutter deutlich besser. Ich kann einfach ich selber sein. Ich bin frei!
Meine Mutter war minderjährig, als ich mich ankündigte. Alle wollten, dass sie mich abtreibt. Sie hat es nicht getan.
Einige Jahre später heiratete sie einen Mann, von dem sie annahm er hätte Geld und bekam noch ein Mädchen mit ihm, meine Halbschwester. Sie wurde von ihrem Vater deutlich bevorzugt.
Schon früh rutschte meiner Mutter immer öfter die Hand aus und sie ohrfeigte mich schon wegen Kleinigkeiten. Nicht selten fand sie ihre eigenen Gründe zuzuschlagen. Auch wenn die nicht stimmten.
Ich war viel bei meinen Großeltern. Dort wurde ich geliebt und durfte sein, wer ich bin. Aber sie waren hilflos.
Zuhause " versteckte " ich mich. Ich redete wenig und versuchte, einfach nicht in der Nähe zu sein, wenn meine Mutter wütend wurde. Sie schrie uns alle oft an und tobte durch die Wohnung. Angefasst hat sie meinen Stiefvater und meine Halbschwester nicht.
Besuch/ Freunde habe ich grundsätzlich nicht mit nach Hause gebracht. Es bestand immer die Gefahr, dass sie mich bloßstellte.
Sie merkte sich, welche Sachen ich besonders gerne mochte, um sie mir dann aus heiterem Himmel wegzunehmen. Sie "bestrafte" gerne. Auch wenn die angeblichen Vergehen nur in ihrem Kopf stattfanden. Zufriedenstellen konnte ich sie nie. Sie machte mich ständig nieder.
Mit 15 erfuhr ich, dass mein Stiefvater nicht mein Vater ist. Gleichzeitig erzählte sie mir, dass ich der Grund sein, dass sie ihr Leben nicht so leben könne, wie sie es wollte. Ich hätte es ihr verbaut.
Kurz darauf hörte sie auf, mich zu schlagen, weil ich ihr ein entsprechendes Echo angedroht hatte. Alle Register psychischer Gewalt liefen jedoch weiter.
Ich ging meinen Weg, machte eine Ausbildung, zog aus, hatte Partnerschaften,... Erst nach und nach realisierte ich, wie geprägt ich war. Ich entdeckte Schutzmechanismen, die meinen Alltag prägten und noch aus Kindertagen stammten.
Irgendwann trennten sich meine Mutter und mein Stiefvater.
Immer noch war es so, dass ich wenig Gutes zu hören bekam. Manchmal klang es wie Lob, sollte aber nur unterstreichen, dass sie natürlich alles besser macht.
Meine Mutter heiratete dann einen Alkoholiker. Er behandelte sie wie ein Stück Scheisse. Er sorgte dafür, dass die wenigen verbliebenen Kontakte abgebrochen wurden. Sie fing an, Psychopharmaka zu nehmen.
Meine Großeltern starben. Meine Schwester hatte vor dem Tod der beiden alle ihre Konten leergeräumt.
Ich zog mich komplett aus der Familie zurück. Bis heute habe ich keinen Kontakt zu meiner Schwester und ihrer Familie.
Kontakt zu meiner Mutter gab es sporadisch. Sie interessierte sich nicht mehr für mich, da sie nun zwei Enkel hatte.
Ich lernte meinen Mann kennen. Als ich ihn vorstellt, sah ich sofort, dass meine Mutter ihn hasst. Er kuscht eben nicht.
Natürlich wurde sie zur Hochzeit eingeladen. Ihr Mann kam nicht mit.
Den ganzen Tag tat sie, als wäre mein Mann gar nicht anwesend. Gratuliert hat sie ihm auch nicht. Beschwert hat sie sich nur, weil er an dem Tag nicht mit ihr getanzt hat.
Hier war für mich endgültig der Hammer gefallen. Ich brach den Kontakt ab.
Nun bekomme ich immer Mal wieder WhatsApp von ihr. Manchmal habe ich die Hoffnung, sie wäre plötzlich "normal".
Sie versteht nichts, von dem, was ich ihr sage.
Nun ist sie so in der Bedroullie, weil ihr Mann nur noch Blödsinn macht. Er säuft, zerlegt das Haus, will ihren Hund einschläfern,.... Nun kommt sie wieder an und will mal wieder Hilfe. Ich habe sie ihr versagt. Die Tirade, die darauf folgte, kann sich vielleicht der ein oder andere vorstellen... Natürlich bin ich wieder an allem Schuld. " Ist ja NUR Deine Mutter!"
Das ist nur ein kleiner Abriss meiner Erlebnisse. Es macht mich traurig. Es geht kein Weg zurück.
Mir geht es ohne Kontakt zu meiner Mutter deutlich besser. Ich kann einfach ich selber sein. Ich bin frei!