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Einfluss der beruflichen Tätigkeit

Das ist bei jedem Beruf so.
Bei mir sind es die steuerlichen Sachen.
Das macht mir bei Freunden auch nichts aus.
Mich stört das bei mehr oder weniger Wildfremden, die mal gehört haben, dass ich mich damit auskenne und dann einfach anrufen.

Ansonsten beeinflusst es mich nur insofern, dass unsere Unterlagen gut geordnet sind und ich ganz gut organisieren kann.
 
Ich nehme immer ein bisschen mit von der Arbeit nach Hause.( Im Sinne von Gedanken, nicht die Arbeit selbst)
Kann nicht gleich abschalten, brauche ein bisschen Zeit.
Deswegen ist es gut , dass ich nichts richtig Schwieriges mache.
Wenn ich mit richtigem Menschenleid umgehen müsste, würde mir das gewiss nicht gut tun.
Da muss man sich gut abgrenzen können.
 
Wenn ich mit richtigem Menschenleid umgehen müsste, würde mir das gewiss nicht gut tun.
Da muss man sich gut abgrenzen können.
Ich glaube, das fände ich auch schwierig.

Ich persönlich stelle bei mir fest: solange ich "nur" technische Belange bearbeiten muss, kümmere ich mich gedanklich gar nicht darum, sobald ich Feierabend habe. Wenn es aber um eine persönliche Frage oder gar einen Konflikt geht, dann beschäftigt mich das schon auch in meiner Freizeit.
 
Als Landwirt und Lohnunternehmer war mein Beruf (eigene Betriebe) nicht nur Systemrelevant sondern für mich mehr Berufung als Beruf. Als ich aufgeben musste (zwangsweise) merkte ich erst wie sehr er auch positiven Einfluss auf meine Psyche genommen hatte.
 
Wie sehr ein Beruf einen beeinflusst, hängt auch damit zusammen, wie viele weitere Einflüsse man hat.
Es gibt Menschen, die so eingenommen von ihrer Arbeit mitsamt allen Strukturen, Regeln, sozialen Interaktionen sind, dass der Einfluss auf ihre Persönlichkeit wohl ziemlich groß ist. Zu sehen daran, dass sie in eine Art unnatürliche Starre/Leere fallen, sobald ein längerer Urlaub angesagt ist.....

Andere arbeiten zwar, sind aber mit ihrer Aufmerksamkeit noch bei zig anderen Themen/Menschen/Interessen, und werden daher wohl weniger beeinflusst...

Sprich: Es ist vermutlich vor allem die Frage danach wieviel Kapazität man neben/während der Arbeit für anderes hat.

Wer seine Berufung zum Job gemacht hat, wird den Einfluss vermutlich eher lieben.
 
die anderen Menschen peinlich/unangenehm sein könnten, in medizinisch/pflegerischer Runde ohne Scham angesprochen werden.
Wohl wahr - und sie erkennen sich gegenseitig ganz ohne irgendwelche Hinweise. Pflegeleute sind einfach irgendwie anders drauf, häufig direkter und stellen sich nicht so an.

Also so im Alltags-Kontext.

Viele Pflegeleute sind aber furchtbare Patient*innen, ich auch.
 
Als ich noch vor Ort war, hatte mein Beruf großen Einfluss auf mich. Ich hatte Kontakt zu Menchen jeden Alters mit Problemen und nette Kollegen. Das hat mich sozialer und verständnisvoller gemacht, auch wenn es manchmal nervig war. Jetzt im Homeoffice sehe ich es nur noch als Brotjob und habe nicht das Gefühl, dass ich dadurch ein anderer Mensch bin.
 

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