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Einfach nur noch traurig. Beruf finden mit 26.

Hey,
ende dieses Monats habe ich meine Ausbildung abgeschlossen. Durch meine psychischen Probleme habe ich mich nun mit Unterstützung meiner Therapeutin dazu entschieden die Ausbildung zu beenden und anschließend etwas Anderes zu finden.
Bei der Agentur für Arbeit habe ich so einige Tests gemacht, die meine Fähigkeiten abprüfen, dazu habe ich meine Schulnoten eingetragen usw.
Kurz gefasst: Ich bin 26, habe ein durchschnittliches Fachabitur und gerade so meine Ausbildung hoffentlich geschafft (Ergebnis kommt noch). Ich bin im Moment psychisch recht instabil und ich habe große Angst davor wieder eine falsche Entscheidung zu treffen.
Dazu kommen noch Kommentare von Leuten die meinen, dass man mit 26 bereits seinen Beruf gefunden haben sollte. Natürlich ohne irgendeinen Vorschlag was ich jetzt tun könnte. Einfach nur ein "Du bist falsch" in mein Gesicht gehauen und wegelaufen. Danke für nix Peter.
Ich weiß nicht was ich tun will. Ich habe in der Therapie viele Fortschritte gemacht aber noch bin ich nicht ganz aus der Depression raus. Am liebsten würde ich einfach nur den ganzen Tag zuhause bleiben aber wie soll ich so meine Miete bezahlen?
Der Test von der Arbeitsagentur hat ergeben, dass ich für viele Berufe schlicht ungeeignet wäre. In den Top Vorschlägen sind Informatikberufe, allerdings als Assistent. Also den kram, den man dazu bekommt, wenn man in Deutschland die Fachhochschulreife macht. Ich bin kaufmännischer Assistent. Das bringt mir nur überhaupt nichts. Das ist keine richtige Ausbildung.
Ich fühle mich so fallen gelassen. Wohin bloß mit mir?
 
Lös dich von dem Gedanken das richtige für dich zu finden und such nach etwas mit dem du dein Leben bequem finanzieren kannst und das du nicht zum kotzen findest. Es gibt in Deutschland über 300 Ausbildungsberufe und über 18.000 Studiengänge. Da das perfekte Ding für einen zu finden ist wie die berühmte Nadel im Heuhaufen zu suchen, nur das der Heuhaufen brennt und es Scheiße regnet.

Betrachte die Arbeit als reinen Gelderwerb und sieh lieber zu, dass du in deiner Freizeit etwas findest das dir Spaß macht. Da hast du dann auch weniger Zeitdruck.
 
Hey,
ende dieses Monats habe ich meine Ausbildung abgeschlossen. Durch meine psychischen Probleme habe ich mich nun mit Unterstützung meiner Therapeutin dazu entschieden die Ausbildung zu beenden und anschließend etwas Anderes zu finden.
Bei der Agentur für Arbeit habe ich so einige Tests gemacht, die meine Fähigkeiten abprüfen, dazu habe ich meine Schulnoten eingetragen usw.
Kurz gefasst: Ich bin 26, habe ein durchschnittliches Fachabitur und gerade so meine Ausbildung hoffentlich geschafft (Ergebnis kommt noch). Ich bin im Moment psychisch recht instabil und ich habe große Angst davor wieder eine falsche Entscheidung zu treffen.
Dazu kommen noch Kommentare von Leuten die meinen, dass man mit 26 bereits seinen Beruf gefunden haben sollte. Natürlich ohne irgendeinen Vorschlag was ich jetzt tun könnte. Einfach nur ein "Du bist falsch" in mein Gesicht gehauen und wegelaufen. Danke für nix Peter.
Ich weiß nicht was ich tun will. Ich habe in der Therapie viele Fortschritte gemacht aber noch bin ich nicht ganz aus der Depression raus. Am liebsten würde ich einfach nur den ganzen Tag zuhause bleiben aber wie soll ich so meine Miete bezahlen?
Der Test von der Arbeitsagentur hat ergeben, dass ich für viele Berufe schlicht ungeeignet wäre. In den Top Vorschlägen sind Informatikberufe, allerdings als Assistent. Also den kram, den man dazu bekommt, wenn man in Deutschland die Fachhochschulreife macht. Ich bin kaufmännischer Assistent. Das bringt mir nur überhaupt nichts. Das ist keine richtige Ausbildung.
Ich fühle mich so fallen gelassen. Wohin bloß mit mir?

Habe vor kurzem einen Tipp in einem Youtube Video gehört (allerdings noch nicht umgesetzt).

Die Idee ist, sich Listen mit allen möglichen Fertigkeiten zu machen und einmal im Monat möglichst schnell und spontan zwei mal auszufüllen: einmal wie gut man etwas kann, einmal wie gern man etwas tut.

In regelmäßigen Abständen schaut man sich dann die Ergebnisse und Entwicklungen an und überlegt sich, was man damit anfangen könnte...

Die Ergebnisse von diesen Arbeitsagentur Tests würde ich an deiner Stelle nicht überbewerten.

Fand diese Tests nicht wirklich hilfreich.
 
Lös dich von dem Gedanken das richtige für dich zu finden und such nach etwas mit dem du dein Leben bequem finanzieren kannst und das du nicht zum kotzen findest. Es gibt in Deutschland über 300 Ausbildungsberufe und über 18.000 Studiengänge. Da das perfekte Ding für einen zu finden ist wie die berühmte Nadel im Heuhaufen zu suchen, nur das der Heuhaufen brennt und es Scheiße regnet.

Betrachte die Arbeit als reinen Gelderwerb und sieh lieber zu, dass du in deiner Freizeit etwas findest das dir Spaß macht. Da hast du dann auch weniger Zeitdruck.
Damit hast du schon irgendwie recht. Ich habe jetzt so lange gesucht und bin immer noch planlos. Vielleicht ist es an der Zeit einfach zu arbeiten. In einem Callcenter könnte ich z. B. für den Mindestlohn ohne körperliche Anstrengung arbeiten. Aktuell finanziere ich meine Einzimmerwohnung und meine Nahrung locker mit den 1000€ Ausbildungsgehalt im Monat. Wenn ich dann 1300€ Im Monat verdiene, könnte das hinhauen.
 
Mein Vorschlag wäre das du dir eine Arbeit suchst die dir Spaß macht, schule um oder sonst was.
Jeden Tag stumpf zum Job dackeln und warten dis die Zwie um ist wäre nicht meins.
Zum Glück war es das auch nie.
 
Mein Vorschlag wäre das du dir eine Arbeit suchst die dir Spaß macht, schule um oder sonst was.
Jeden Tag stumpf zum Job dackeln und warten dis die Zwie um ist wäre nicht meins.
Zum Glück war es das auch nie.
Das war Jahrelang auch mein Ziel. Aber inzwischen denke ich, dass das was Uhrenträger gesagt hat eher auf mich zutrifft. Ich werde niemals mit meinem Beruf zufrieden sein. Meine Suche nach der beruflichen Freude wird niemals enden. Da sollte ich mir wohl etwas suchen, das mich psychisch einfach nicht fertig macht und womit ich mir ein Leben finanzieren kann indem ich nicht nur mein Essen sondern auch mal ein Hobby finanzieren kann.
 
Warum lässt du dich von irgendwelchen Leuten derartig runterziehen? Kennen sie dich denn so genau um zu bestimmen was für dich zu sein hat und was nicht? Wie ist denn das Feedback sonst in deinem Umfeld? Sind dir alle so negativ gesonnen? Warum hörst du nicht auf positives, sondern immer nur auf negative Kommentare? Außerdem reden sie Unsinn, mit 26 muss man noch gar nix.
Du hast schon viel erreicht und wirst den letzten Stepp auch noch schaffen, einen geeigneten Arbeitsplatz für dich zu finden.
Melde dich in den verschiedenen Online-Jobplattformen an, die meisten sind kostenlos, dort kannst du ganz in Ruhe auswählen was dich interessieren könnte.
Du könntest dich auch an die berufsständischen Körperschaften, sprich Kammern wenden, dort gibt es sehr gute Jobberatungen.
Ein Callcenter könnte für den Übergang helfen dir deinen Lebensunterhalt zu zu bestreiten, dort geht es jedoch oft sehr stressig zu.
Ja. das Problem ist auch immer, dass die Negativität immer heftiger Wahrgenommen wird. Meine Therapeutin meinte auch, dass 26 kein Alter sei.
Das mit den Kammern ist ein guter Ratschlag. Ich werde mich da mal erkundigen. Danke.
🙂
 

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