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Eine Ausbildung, zwei Studiengänge abgebrochen - bestehen noch Chancen?

G

Gast

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Hi.

Ich bin 25 und will mich auf eine Ausbildung bewerben, weil ich absolut keine Lust mehr habe auch nur in irgendeiner weise zu studieren.
Dieses Bachelor / Master System kotzt mich nur noch an und hat nach meiner Meinung nichts mehr mit "studieren" zu tun.

Leider macht mir mein Lebenslauf ziemliche Sorgen, weil er ziemlich chaotisch ist.

Ich habe den zweiten Bildungsweg eingeschlagen und nach meiner mittleren Reife erst mal eine Ausbildung (Anlagenmechaniker HSK) angefangen. Jedoch fand ich den Betrieb ziemlich asozial und nach einem Betriebsunfall bei dem auf Kosten meiner Gesundheit an verbindlichen Sicherheitsmaßnahmen gespart wurde - habe ich die Ausbildung nach 10 Monaten abgebrochen.

Anschließend habe ich eine schulische Ausbildung zum gestaltungstechnischen Assistenten inklusive Fachhochschulreife (2,0) absolviert.

Danach habe ich mich für BWL eingeschrieben, aber schon nach 2 Monaten die Lust am Fach verloren. Habe mich jedoch erst nach zwei Semestern exmatrikuliert um weiterhin den Studentenstatus für meinen Studentenjob, in dem ich heute noch arbeite, behalten zu können.

Dann habe ich mich für Wirtschaftsrecht eingeschrieben - aber ebenfalls nach zwei Semestern exmatrikuliert.

Leider habe ich zu viele Interessen, sodass es mir sehr schwer fällt herauszufinden, was ich eigentlich beruflich machen möchte.

Letztendlich kam ich zu dem Entschluss, dass ich eigentlich sehr gerne Informatiker werden möchte - besonders weil mir der technische Teil meiner schulischen Ausbildung mit Abstand am meisten gefallen hat und mir auch zwei Dozenten damals ans Herz gelegt haben, etwas in diese Richtung zu machen.

Also habe ich mich dieses Semester für Informatik eingeschrieben. Aber auch das gefällt mir überhaupt nicht. Da jede Woche mehrere Tests geschrieben werden für die eine vollständige Bearbeitung der Übungsblätter zwingend notwendig ist. Jedoch fehlt mir dazu einfach die Zeit, weil ich für meinen Unterhalt komplett selbst sorgen muss. Leider ist das Bestehen dieser Tests notwendig um sich überhaupt für die Klausuren anmelden zu können.

Ich habe keine Lust mehr, ständig unter Druck zu stehen und bis auf meine Fixkosten zu decken überhaupt kein Geld zur Verfügung zu haben. Das ging in letzter Zeit so weit, dass ich Antidepressiva nehmen musste um überhaupt ansatzweise den Alltag meistern zu können - auch eine Therapie steht zur Diskussion.

Da mir Informatik an sich aber trotzdem Spaß macht, würde ich gerne eine Ausbildung zum Fachinformatiker machen.
Aber ich weiß nicht, wie ich die abgebrochene Ausbildung und die abgebrochenen Studiengänge in Kombination mit meinem Alter rechtfertigen soll - immerhin leben wir in einer pseudo-elitären Leistungsgesellschaft in der es verpönt ist, seine breitgefächerten Interessen auszuleben und auszuprobieren 🙁.

Habt ihr vielleicht Tipps, wie ich damit umgehen, ggf den Lebenslauf frisieren kann?
Für mich steht fest, dass ich mit einem "wahren" Lebenslauf eigentlich überhaupt keine Chancen haben werde 🙁((

Ich habe überlegt vorher Praktika in den Betrieben zu absolvieren um zu demonstrieren wie ich arbeite um nicht vorher wegen irgendwelchen, von Personalern mit scheinwissenschaftlichen Methoden entwickelten Kriterien ausgesiebt zu werden. Jedoch bieten kurioserweise die meisten Unternehmen obwohl sie ausbilden, keine freiwilligen Praktika an.
 
Ui noch ein Gestalter ^^
Nun es gibt zwischen Ausbildung und Studium einen gewaltigen Unterschied. Gerade der BWL Studiengang ist sehr trocken dagegen ist eine hochwertige kaufmännische Ausbildung viel interessanter!
Wenn du deine beiden Studienabbrüche gut verkaufen kannst, wird dir das nicht schaden.

Auch ich habe erst das Fachabi in Gestaltunsgtechnik gemacht, dnan Studiert. Studiengang war sehr interessant nur haben mir die Qualifikationen gefehlt hinzu kamen noch Depressionen etc.
1 Jahr habe ich "nichts" gemacht. Ich konnte keine Ausbildung findne, so habe ich ein acht-montaiges Praktikum gemacht und dann 3 Monate in einem Discounter als Aushilfe gearbeitet um die Zeit zu überbrücken. Die tollste Arbeit war es nicht, aber da hatte ich persönlich Kundenkontakt...die Erfahrung war es wert.

Nun habe ich eine Ausbildung als Industriekaufmann angefangen. Damit schlage ich drei Fliegen mit einer Klappe! Durch die schulische Ausbildung im Bereich Gestaltung kann ich in der Berufsschule punkten. Ich kenne mich mit der Gestaltung aus auch weiß, wie eine gute Präsenation aufgebaut sowie dargestellt werden muss. Präsentieren müssen wir in jedem Fach. Somit kann ich mein Vorwissen nutzen.

Der zweite Punkt ist: ich gehe meinem Interesse in Bereich Wirtschaft nach. In der Schule die Theorie- im Betrieb die Praxis und kann somit einen schnelleren Bezug herstellen.

Der dritte Punkt ist: Auch ich bin ein Mensch mit vielen Interessen. Ich hab versucht ein Fach, dass in Richtung medizin geht zu studieren. Nun mache ich meine Ausbildung bei einem Pharmaunternehmen und habe mit Medikamenten, Hormonen und Co. zu tun.

Meinen Studienabbruch habe ich gut verkaufen können. Ich hab erzählt, was ich vom Studium mitnehmen konnte.
Um erfolgrech zu sein, muss man auch nicht studieren. Im nächsten Jahr fange ich an einer Fachschule den Betriebswirt IHK an, der vergleichbar mit dem Betriebswirt Bachelor ist.

Wäre eine Ausbildung oder gar ein Duales Studium nichts für dich?
Wichtig ist, dass du dich hinsetzt und überlegst, was du genau willst! Welche Qualifikationen/ Vorbildung bringst du mit? Kannst du vielleicht auch einige Bereiche zusammenlegen?

Informatik --> Informatikkaufmann (IT + Wirtschaft) ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du könntest auch ein Studium an der Fernuni Hagen absolvieren. Dort wird Informatik und Wirtschaftsinformatik angeboten. Da es ja auch als berufsbegleitendes Studium zu belegen ist, käme es dir wohl gelegen. Grundsätzlich bliebe natürlich sowieso die Möglichkeit als Freelancer zu arbeiten. Wenn du bereits jetzt über ausreichende Fähigkeiten verfügst, z.B. werden ständig PHP-Programmierer gesucht, gibt es einige Portale, die Aufträge vermitteln.
 
Mit 25 kann man auf jeden Fall noch erfolgreich eine Ausbildung absolvieren, wenn man sich vorher gründlich informiert, an seinem Durchhaltevermögen und auch an seiner Wortwahl arbeitet. Den idealen Beruf wirst du allerdings nicht finden, den gibt es nämlich nicht.

Finanzielle Unabhängigkeit ist heute wichtiger denn je, hat aber nun mal wie alles im Leben ihren Preis. Vielleicht möchtest du ja auch mal eine Familie gründen? Auf einen Versorger oder eine Versorgerin wirst du dich angesichts der Tatsache, dass mittlerweile jede 2. Ehe geschieden wird, ja sicher nicht verlassen wollen? Auch Kinder kosten viel Geld, das kann ein Alleinverdiener heute kaum noch stemmen, falls er kein Millionär ist.

Mit der widerwilligen und destruktiven Einstellung, was dich alles innerhalb kürzester Zeit "ankotzt" und was du als "asozial" und "scheinwissenschaftlich" empfindest, nur weil du an den intellektuellen und/oder psychosozialen Anforderungen gescheitert bist, wirst du es jedenfalls in keinem Lebensbereich weit bringen, das kann ich dir jetzt schon prophezeihen. Mit 25 muss man reif genug sein, die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Dazu gehören auch eine gewisse Frustrationstoleranz, außerdem so altmodische Eigenschaften wie Fleiß, Fähigkeit zur Selbstkritik und Stehvermögen, falls man Wert darauf legt, nicht als Hartz IV-Empfänger zu enden, der auf jeden neidisch ist, der im Leben mehr erreicht hat.

Eine Ausbildung zum Fachinformatiker machen viele Studienabbrecher auch noch im fortgeschrittenen Alter und verdienen damit ganz ordentlich - aber diese Ausbildung darfst du bei deinem bisherigen beruflichen Lebenslauf nicht auch noch abbrechen, sonst war es das nämlich wirklich. Du hast es in der Hand, nicht die böse Gesellschaft, der du als vermeintlich verkanntes Genie die Schuld für deinen bisherigen Misserfolg in die Schuhe schieben willst.
 
Zuletzt bearbeitet:
seine breitgefächerten Interessen auszuleben und auszuprobieren 🙁.

du suchst nach konstruktiven Lösungen und nicht nach Moral, ich weiß. Ich möchte nur kurz erwähnen: Bitte stelle Dir vor, Du trägst für ein Unternehmen mit Mitarbeiter, die Familie&Co haben Verantwortung, dann bist Du auch daran hoch interessiert, jmd. einzustellen, der Lösungen anpackt und zwar so lange, bis es wieder "flutsch". Es geht im Unternehmen nicht darum, jemanden auf seinen Selbsterfahrungstrip zu unterstützen, denn immerhin zahl das Unternehmen und übernimmt das volle Risiko. Du würdest auch nur und ausschließlich Geld in "etwas" und "jmd" investieren, der Deinen eigenen Interessen dienlich ist und das ist nunmal die Firma. Das sollte Dir klar sein

ich würde mich, viell. durch das Arbeitsamt, coachen lassen. Es gibt ganz gute Bewerbungskurse, die einen helfen, ich sage mal, unkonventionelle CV gut zu begründen.

Was willst Du und wie kannst Du es realisieren? Ich denke, diese Frage solltest Du systematisch durcharbeiten.

Dass Du keine Lust auf Uni hast, kann ich auch sehr gut verstehen. Ich denke, daß ich heute auch eher eine solide Ausbildung machen würde, statt auf der Uni zu sein, obgleich mir mein Studium saumäßig Spaß gemacht hat (Bio).

Fange mit Schritt 1 an:

Gehe zum A.-amt und frage nach Hilfe!
Was willst Du wirklich, wie kann ich es realisieren (Praktikas sind schon super als Einstieg).

Du schaffst das!

w.
 
Was hast du eiegtlich in Informatik alles daruf?
wenn du nicht mal die Grundkentnisse hast, dann würde ich es sein lassen.
Ohne Grundgkenntnisse muss man sich wirklich den A**** auffreißen!
Bei mir hats von Gestaltung zum Ingenieurswesen nicht gereicht, weil ich sowie du bestimmt uach kein Chemie, Physik... im Fachabi hatten.
Beherrscht du die ein oder andere Computersprache?
Manchmal bleibt ein interessantes Gebiet auch nur ein interessantes Gebiet...
Zudem würd ich sagen, dass dir eine Auszeit vom Studium nicht schadet. Von einem furstrierten Studium ins nähste... It nicht gut. Mach ein Praktikum in dem Bereich und schau, ob es für dich etwas ist. Sieht besser aus als ein erneuter Studiumabbruch.
Wer macht dir denn viel Druck?
Du dir selber oder kommt der Druck von außen?
 
Mit der widerwilligen und destruktiven Einstellung, was dich alles innerhalb kürzester Zeit "ankotzt" und was du als "asozial" und "scheinwissenschaftlich" empfindest, nur weil du an den intellektuellen und/oder psychosozialen Anforderungen gescheitert bist, wirst du es jedenfalls in keinem Lebensbereich weit bringen, das kann ich dir jetzt schon prophezeihen. Mit 25 muss man reif genug sein, die Verantwortung für sein Leben zu übernehmen. Dazu gehören auch eine gewisse Frustrationstoleranz, außerdem so altmodische Eigenschaften wie Fleiß, Fähigkeit zur Selbstkritik und Stehvermögen, falls man Wert darauf legt, nicht als Hartz IV-Empfänger zu enden, der auf jeden neidisch ist, der im Leben mehr erreicht hat.

[...]

Du
hast es in der Hand, nicht die böse Gesellschaft, der du als vermeintlich verkanntes Genie die Schuld für deinen bisherigen Misserfolg in die Schuhe schieben willst.

Was maßt du dir eigentlich an über mich zu urteilen, wo du doch gar nichts genaueres weißt?
Habe ich irgendwo geschrieben, dass ich an Einstellungskriterien "gescheitert" bin oder mich schon irgendwo beworben habe?

Falls du das auf das Studium beziehst: Ich habe in meinem Wirtschaftsrechtstudium sehr gute Noten geschrieben und mich lediglich exmatrikuliert, weil es mir zu langweilig war und es mir einfach nicht mehr gefallen hat.

Und da du mir ja subtil unterstellst keine Frustrationstoleranz, Fähigkeit zur Selbstkritik sowie Stehvermögen zu besitzen und nicht fleißig zu sein: Ich arbeite seit zwei Jahren in meinem Studentenjob und zwar mit hohem Engagement und habe auch schon sehr schlechte Zeiten im Unternehmen erlebt, die ich gemeinsam mit meiner Abteilung durchgestanden und keine Überstunden gescheut habe - und dass obwohl ich das per Gesetzt gar nicht muss bzw darf. (20 bzw. 26h/ Woche max.)

Nur weil mir studieren anscheinend einfach nicht gefällt und ich schnell die Flinte ins Korn werfe (was ja auch stimmt) zu behaupten ich wäre als Arbeitnehmer genau so finde ich sehr dreist.

Ich habe genug von Maßnahmen im Personalrecruiting gehört um mir darüber eine Meinung bilden zu können - zufällig bekomme ich das ständig während meines Studentenjobs mit.
Auf was für sinnlose Details da teilweise geachtet werden, kann ich nur belächeln.
Auch die Substanz hinter den von mir kritisierten Kriterien scheint vielleicht für einen Betriebswirten ausreichend sein - aber nicht für jemanden der noch eigenständig denken kann und sich für den Menschen und nicht für das Papier interessiert.

Ich möchte natürlich nicht jedes Unternehmen und jeden Betriebswirt / Personalentscheider mit der Personalabteilung meines AG vergleichen - jedoch kann niemand abstreiten, dass z.B. die Farbe der Kleidung, die Farbe des Halstuchs bei weiblichen Bewerbern oder das Muster der Krawatte beim Vorstellungsgespräch bzw. Persönlichkeitstests auch nur ansatzweise wissenschaftliche Substanz besitzen. Schön das es noch Unternehmen gibt, die auf so einen Kram verzichten.

Bitte Einstellungstest (Mathematik, Abstraktion, Logik, Allgemeinwissen, ...) nicht mit Persönlichkeitstests verwechseln!

Würdest du es nicht auch "asozial" finden, wenn du dir aufgrund von Sparmaßnahmen in der Sicherheit dir an einer herabfallenden Hauptgasleitung (Stahl, 30cm Ø und 1cm Stärke) die Schulter brichst und nur von Glück reden kannst, dass du genau da standest wo du gestanden hast, weil dir das Ding sonst auf den Kopf geflogen wäre?
Andere Dinge habe ich in dem Zusammenhang nicht angesprochen.

Zu schlussfolgern, dass ich mich im realen Leben genau so ausdrücke wie im Internet... ich gehe nicht weiter drauf ein. Ich habe Kundenkontakt und leiste gute Arbeit.

Was hast du eiegtlich in Informatik alles daruf?
wenn du nicht mal die Grundkentnisse hast, dann würde ich es sein lassen.
Ohne Grundgkenntnisse muss man sich wirklich den A**** auffreißen!
Bei mir hats von Gestaltung zum Ingenieurswesen nicht gereicht, weil ich sowie du bestimmt uach kein Chemie, Physik... im Fachabi hatten.
Beherrscht du die ein oder andere Computersprache?
Manchmal bleibt ein interessantes Gebiet auch nur ein interessantes Gebiet...
Zudem würd ich sagen, dass dir eine Auszeit vom Studium nicht schadet. Von einem furstrierten Studium ins nähste... It nicht gut. Mach ein Praktikum in dem Bereich und schau, ob es für dich etwas ist. Sieht besser aus als ein erneuter Studiumabbruch.
Wer macht dir denn viel Druck?
Du dir selber oder kommt der Druck von außen?

Ich hatte keine Probleme dabei Physik aufzuholen, weil dass was an den Schulen an Physik unterrichtet wird nicht besonders anspruchsvoll ist. Habe mir die Unterlagen von einem Freund der gerade sein Abitur gemacht hat zur Aufbereitung besorgt und mir vorab für das Studium schon ein Physikbuch gekauft, wo das ganze wirklich noch mal sehr gut aufbereitet wird. Also es war wirklich kein Problem.
Auch habe ich keine großen Probleme dem Stoff im Studium zu folgen.

Studierst du noch weiterhin Ingenieurwesen, wenn ja: welche Richtung?

Ich finde einfach, dass ich kein Typ dafür bin weiterhin die Schul.-/Hörsaal-Bank zu drücken und lieber einem Fulltime-Job nachgehen sollte.

Ich bin im Bereich Informatik recht breit gefächert aufgestellt. Also einen PC zusammenbauen und Netzwerk einrichten bekomme ich hin.

Also die "Standartsprachen" wie HTML und CSS kann ich "fließend".

Dazu besitze ich Grundkenntnisse in Programmiersprachen wie Java, ActionScript II & III und Skriptsprachen wie JavaScript und PHP dazu noch minimal TypoScript.

Ich möchte nicht behaupten, dass ich diese Sprachen "beherrsche" aber ich verstehe etwas davon.
Aber die Anwendungsentwicklung ist nicht der Bereich der mich besonders stark interessiert - aber ich wäre dem nicht abgeneigt, wenn ich auch als Systemintegrator damit weiterhin in Berührung kommen würde.

Der Druck kommt teilweise von mir und teilweise von außen. Die Wirtschaft verlangt, dass man in Regelstudienzeit studiert und einen gewissen Lebenslauf nach dem Schema F haben sollte und ich mache mir Druck, weil ich der Meinung bin mich dem beugen zu müssen bzw. dem nicht mehr zu entsprechen und schlechte Chancen habe einen Ausbildungsplatz zu bekommen.

Das mit dem Praktikum nehme ich gerade in Angriff. Jedoch bieten die Unternehmen von denen ich bis jetzt eine Rückmeldung habe, keine (freiwilligen) Praktika vor der Ausbildung an.
 
Was maßt du dir eigentlich an über mich zu urteilen, wo du doch gar nichts genaueres weißt?
Genau. Warum eigentlich? Ich habe mein Studium geschafft und habe jetzt einen sicheren, gut bezahlten, anspruchsvollen Job, der mir gefällt. Mir kann egal sein, was aus dir wird. Such' dir hier ruhig Leute, die dich in deiner Einstellung bestärken. Du wirst ja sehen, wie weit du damit kommst. Und tschüß!
 
also primavera hat eigentlich schon recht: auch wenn du dein studium wegen langeweile nicht fortsetzt, ist das eine form des scheiterns an den psychosozialen anforderungen des studiums.

und wenn du intellektuell auch nur eines deiner drei angefangenen studienfaecher bewaeltigen kannst, kann ich dir eigentlich nur eines raten: dann bewaeltige es, mach wenigstens den bachelor! (wenn informatik u aufwendig ist, dann halt wirtschaftsrecht...)

mit dem bachelor ist dein lebenslauf dann wenigstens wieder einigermassen akzeptabel.

aber gut, wenn du absolut nicht willst, dann halt nicht. immerhin sagst du, du seiest an den intellektuellen anforderungen der studiengaenge nicht gescheitert und habest auch gute leistungen in deinem studentenjob gebracht. prima - dann belege das in deinen bewerbungen: pack da kopien deiner im studium erworbenen scheine rein, und dein arbeitszeugnis von dem studentenjob. dann sieht man deiner bewerbung wenigstens an, dass du nicht die letzten jahre rumgegammelt hast, sondern ernsthaft was geleistet. und dann erklaere das auch im anschreiben: du koenntest zwar studieen, wie man deinen scheinen von 2 semestern bwl und zwei semestern wirtschaftsrecht unschwer ansehe, nur haettest du erkannt, dass studieren einfach nicht dein ding sei, du seiest eher ein mann der praxis...
 

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