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Ein Tollpatsch in der Therapie

  • Starter*in Starter*in Fliegenfängerin
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F

Fliegenfängerin

Gast
Hallo ihr alle!

Ich befinde mich jetzt seit 3 Wochen in Therapie aufgrund einer depressiven Episode. Meine Therapeutin schätze ich bisher sehr und hab das Gefühl, ich bin in guten Händen bei ihr. Dennoch fällt es mir schwer, offen von mir zu erzählen. Mit Mühe schaffe ich es oft trotzdem, wobei es mir dann wie ein Gewaltakt oder wie "im freien Fall" vorkommt. Nach jeder Sitzung schäme ich dann für das Gesagte oder habe das dringende Bedürfnis, es ungesagt zu machen. Das endet meist damit, dass ich nach meiner Zeit (wenn wir quasi schon beim Abschied sind) noch irgendetwas sagen oder tun möchte - nur um die Situation nicht so "krumm" stehen zu lassen. Dann halte ich meine Therapeutin mit einem vollkommen idiotischen Smalltalk Thema auf und schäme mich nachher noch mehr. Ich meine, für was muss sie mich halten? Kennt jemand von euch das Gefühl? Oder geht es jemandem ähnlich? Ich stelle mir irgendwie immer vor, dass andere Menschen ihre Themen in der Therapie ganz klar und souverän bearbeiten können - nur ich mache so einen Eiertanz.
 
Da kann ich dich beruhigen - du bist damit nicht allein. Mir ging das am Anfang auch nicht anders. Man braucht halt einfach seine Zeit, bis man freier und gesammelter über gewisse Dinge reden kann. Und über manche Dinge kann man auch nie so wirklich frei und gesammelt reden. Da ist das dann halt etwas gehemmt und konfus. Das kennen die Therapeuten aber auch. Wenn ihr euch besser kennt, wird sie es wohl auch schaffen, dich "zum Reden zu bringen". Die wissen schnell, ob sie die Leute eher reden lassen müssen oder ob und wie sie nachfragen müssen. Mach dir deswegen keinen Kopf. Sei einfach du selbst. Das wird schon.
 
Wäre alles easy und locker, wärst du doch nicht in Therapie.
Du sollst dich da nicht verstellen, sondern genau SO wirken, wie dir zumute ist.
Wenn sie gut ist, arbeitet sie sich zu deinen Themen vor.
 
Nein, kenne das Gefühl nicht direkt. Aber ich kann mir das vorstellen, ich finde es auch schwierig, über bestimmte Dinge zu reden. Könntest du es ihr einfach so mitteilen, wie du drüber denkst? So, wie du es hier auch gemacht hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Fliegenfängerin😉
Ich bin (noch) nicht in Therapie.
Aber ich finde mich total in deiner Beschreibung wieder. Das könnte auch ich sein. So ging es mir zumindest schon in manchen Situationen.
 
Hallo ihr alle!

Ich befinde mich jetzt seit 3 Wochen in Therapie aufgrund einer depressiven Episode. Meine Therapeutin schätze ich bisher sehr und hab das Gefühl, ich bin in guten Händen bei ihr. Dennoch fällt es mir schwer, offen von mir zu erzählen. Mit Mühe schaffe ich es oft trotzdem, wobei es mir dann wie ein Gewaltakt oder wie "im freien Fall" vorkommt. Nach jeder Sitzung schäme ich dann für das Gesagte oder habe das dringende Bedürfnis, es ungesagt zu machen. Das endet meist damit, dass ich nach meiner Zeit (wenn wir quasi schon beim Abschied sind) noch irgendetwas sagen oder tun möchte - nur um die Situation nicht so "krumm" stehen zu lassen. Dann halte ich meine Therapeutin mit einem vollkommen idiotischen Smalltalk Thema auf und schäme mich nachher noch mehr. Ich meine, für was muss sie mich halten? Kennt jemand von euch das Gefühl? Oder geht es jemandem ähnlich? Ich stelle mir irgendwie immer vor, dass andere Menschen ihre Themen in der Therapie ganz klar und souverän bearbeiten können - nur ich mache so einen Eiertanz.
Wieso schämst du dich weil DU erlich bist?
Woher weißt du das andre in der Therapie so gaieren?
Wer klar und deutlich und souverän ist, brauchst wohl keine Therapie.
Ist eben ein Teil deiner Defizite dieses Verhalten.
Der größte Teil der Therapie, das ändern passiert ja in der Zeit zwischen den Stunden bei der Therapeutin.
Darum geht es, soll ja dein Leben wieder in die Bahn bringen die DU dir wünscht.
Wichtig ist Ziele zu erarbeiten, Pschotherpaie heißt Veränderung!
Therapieziele - Veränderungsziele in der Psychotherapie (psychotherapie-neumuenster.de)
 

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