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Ein toller neuer Mitbewohner!

Zum Entwurmen gibt es Tropfen, welche man den Tieren, am besten während sie schlafen, in den Nacken träufelt.
Und in den Tierheimen suchen viele Leute gezielt nach älteren Katzen, weil sie den Stress mit Jungtieren nicht möchten, selber schon älter sind und sich nicht mehr so lange binden möchten. Das ist nicht so, dass ältere Tiere chancenlos wären, die sind oft sogar besonders gefragt.

Und wenn man erwachsene Tiere aufnimmt, immer mit dem Vorbesitzer ein Rückgaberecht vereibaren. Ich habe etwas Ähnliches vor einigen Jahren erlebt und das Tier zurückgeben müssen. Ich war sehr traurig, aber das ging nicht anders, und die Vorbesitzer, nette Leute, haben das umgehend gemacht. Mit meinen heutigen Katern läuft alles bestens.

Das Zusammenleben mit Lebewesen kann man nicht planen, es ist grundsätzlich unberechenbar. Das Miteinander muss sich einspielen, man braucht Zeit und Geduld, um einen gemeinsamen Nenner zu finden. Es läuft mit jedem Individuum anders, was sich beim einen bewährt, funktioniert beim anderen gar nicht.

Für reine Wohnungshaltung eigenen sich Perser. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für die allermeisten Katzen Stress ist, nur eingesperrt zu sein.

Mein zweiter Kater, der mir zugelaufen ist, zeigte im Ansatz ein ähnliches Verhalten wie die deinen, aber lange nicht so extrem. Durch Freigang und die Erfahrung, dass bei uns keine Not herrscht, hat sich das gelegt.

Ich denke auch, dass deine Katzen dringend Freigang bräuchten. Ihr Verhalten erinnert mich nämlich an meinen zugelaufenen Freigänger, dessen Vergangenheit ich auch nicht kenne. Ich wünsche dir und den beiden viel Glück!
 
Edit:
mit der Katze damals habe ich es 4 Monate lang versucht. Ebenso musste ich ihr täglich Salbe gegen die Milben in die Ohren machen, über Monate ohne das es viel gebracht. Dazu musste ich sie mehrfach mit spezialshampoos baden und fortlaufend die ganze Wohnung desinfizieren. Eine entfernte Bekannte hat sie mir vermittelt als junge Katze mit 6 Monaten, sie war aber deutlich älter. Das Alter war eben nur insofern wichtig das man sie an die Wohnung gewöhnen kann. Sie hat nix kaputt gemacht war sofort stubenrein und ein sehr kluges, liebes, tolles Tier. Nur hab ich auch kein Auge zugemacht in der Nacht, weil sie nachtaktiv war und da immer ihren Tollen gekriegt hat. Sogar die Nachbarn haben sich beschwert wegen dem Gepolter und ich habnur noch 2 Stunden pro Nacht geschlafen. Das war der Punkt an dem ich einsehen muss das es ihr woanders besser ging. Sie kam in ein Tierheim. Auch wenn es viele Schauergeschichten über Tierheime gibt, werden die Tiere dort zumindest medizinisch grundversorgt mit Impfungen, Krabblerbehandlung, Quarantäne, Kastration etc. und haben ein paar Artgenossen um sich.
Als ich sie weggeben hab, hab ich geheult wie ein Schlosshund, finde aber im Nachhinein das es die beste Entscheidung für das Tier war.
Worauf ich hinaus will:

Ich war damals nicht bereit für ein Tier, dasselbe sehe ich auch bei Dir. 1-2 Wochen sind allerdings wirklich eine sehr sehr kurze Zeit. Die Katzen sind wirklich nicht einfach und was einen so furchtbar fertig macht ist die Hilflosigkeit und das man nicht weiss was man machen soll.
Dafür gibt es aber heutzutage das Internet mit ner menge Katzenforen und nahezu unbegrenzten Informationen 😉

Du hast Dich als Anfängerin einigermassen vorbereitet, allerdings leider nicht genug. Sicher wird man zuweilen für kleine Fehler ganz schön hart bestraft, aber selbst wenn es eine normale Katze wäre sollte man sich mit der gesundheitlichen Grundversorgung wie impfen, entwurmen und hochwertigem Futter auskennen. Das hab ich damals auch alles nicht gewusst und heute? Heute backe ich sogar für den Hamster zuckerfreies Futter, ernähre ihn diabetes vorbeugend🙂D) und bringe regelmässig Köttel und pippiproben zum TA.




Vielleicht ist eine Katze auch einfach nicht das richtige Tier für Dich. Hauptsache ist aber das sie jetzt nicht mehr zu den Vorbesitzern zurück kommen und ich finde Du gibst Dir schon Mühe das sie jetzt gut unterkommen. Hast Du schon versucht infrage kommende Pflegestellen direkt zu kontaktieren? Also nicht über die Zentrale sondern direkt?

Gruß Dir
 
Danke für eure Antworten.

@ Gast

Bevor ich sie ins Tierheim gebe, möchte ich versuchen, ein anderes Zuhause für sie zu finden oder zumindest eine Pflegestelle. Aber auf Dauer bin ich mit ihnen überfordert und ich kann mit ihren Störungen und Problemen nicht umgehen, so leid mir das auch tut.


@ Miautier

Ich habe alle Tierschutzvereine hier und in der Umgebung durchtelefoniert und alle Stellen, die Pflegeplätze sein könnten, Bekannte und Freunde gefragt, bei ebay inseriert und alle Tierheime hier um Rat gefragt, was ich sonst noch machen könnte.

Alles voll, keiner will wirklich helfen und ich bin für die meisten sowieso nur ein böser Mensch, der Katzen abschiebt. Die anderen Tierschutzvereine, die mich ernst nehmen und mir helfen wollen, haben auch gesagt: die Katzen brauchen einen erfahreneren Halter und eine andere Umgebung. Sie verstehen mich und sagen auch, es ist nicht normal, was alles gerade passiert. Leider haben auch diese Vereine keine freien Stellen für die beiden.

Was den Rest angeht: ich habe es schon einmal geschrieben, aber ich habe sie bewusst nur zum "Hauptcheck" zum Tierarzt gebracht, weil ich schon zu diesem Zeitpunkt nicht wusste, ob ich sie fest behalte und ich Impfungen und Entwurmen erst dann durchziehen wollte, wenn ich weiß, dass ich sie behalten will. Mir ist klar, dass eine Katze regelmäßige Impfungen, Entwurmungen und Kontrolluntersuchungen braucht.

Ich weiß nicht, vielleicht bin ich nicht für Katzen geeignet oder zu dämlich, um sie zu halten. Ich bin zwar mit Katzen aufgewachsen und meine Eltern hatten immer welche, aber anscheinend heißt das nichts. Bevor ich mir Katzen holen wollte, habe ich viele Stunden Fachbücher gewälzt, mit erfahrenen Katzenhaltern gesprochen, durchkalkuliert was so Katzen kosten und ob ich mir das leisten kann und mich im Internet informiert. Wenn das zu wenig ist - okay. Dann ist es halt zu wenig. Ich finde trotzdem, dass ich als Anfängerin trotzdem nicht hätte vorbereitet sein können auf solche Katzen, die mir unter falschen Tatsachen als "anfängergeeignete Tiere" aufgequatscht wurden. Ich habe viele, viele Fragen vorab gestellt - und wurde schlichtweg angelogen. Auch darauf war ich nicht vorbereitet. Vielleicht ist es naiv oder dämlich, aber ich bin einfach davon ausgegangen, dass das stimmt, was die mir erzählt haben und ich hätte die Katzen 10mal besuchen können, sie hätten ihr eigentliches Verhalten trotzdem erst mit der Zeit bei mir gezeigt.

Ich habe wegen den Problemen mit den Katzen auch nicht nur hier Rat gesucht, sondern auch in Katzenforen mitgelesen und Tierschutzvereine gefragt und auch den Tierarzt. Trotzdem haben viele total unterschiedliche Sachen gemeint und mir geraten.



@ all

Also, habe gerade mit dem Tierheim telefoniert und das meinte, dass Mittwoch sowieso nicht so gut machbar wäre und wir eventuell Freitag ansetzen könnten oder Anfang nächster Woche. Also doch noch wenigstens ein bisschen Aufschub. Oder sie halten mich jetzt eigentlich auch nur hin, bzw. wollen mich hängen lassen, wenn alle Stricke reißen ... 😱

Ich habe die beiden jetzt seit den Tipps nur noch überwiegend fleischhaltig gefüttert und auch nur noch mit Katzenfutter, was viel mehr Fleischanteil hat. Keine Änderungen im Fressverhalten, es geht rein um die Masse und dass sie Panik haben, zu wenig zu bekommen oder wieder hungern zu müssen.

Ich füttere sie jetzt extrem viel. Sonst geben sie keine Ruhe und drehen total am Rad. Gerade die Katze schreit dann mit Absicht solange herum, bis sie etwas bekommt, auch gerne Nachts. Mittlerweile frisst jeder von ihnen mindestens 4-5 Schalen allein für sich (also 400-500 g pro Katze) + Trockenfutter + Fleisch.

Gestern war ich Abends auf einer wichtigen geschäftlichen Veranstaltung. Habe sie davor sehr gut gefüttert und ihnen dann noch zur Sicherheit eine gute Portion Trockenfutter hingestellt, sie haben dennoch alles in kürzester Zeit aufgefressen und anscheinend trotzdem so lange Terror gemacht, bis meine Mitbewohnerin ihnen zusätzlich nochmal Nassfutter gegeben hat. Und hierbei ging es nur um den Abend!

Eigentlich funktioniert das System hier nur, weil ich sie so extrem viel füttere. Das ist keine Dauerlösung. Gerade die Katze hat jetzt vor ein paar Tagen angefangen, mir gegenüber sehr dominant und fordernd zu werden. Der Kater ist ruhiger, aber der wird von ihr auch jeden Tag verprügelt, sie lässt immer noch ihre Wut oder Frustration an ihm aus.

Wegsperren muss ich immer noch alles und aufpassen, dass sie nicht an den Müll gehen. Habe schon ausprobiert, ob es jetzt mit mehr Futter und eventuelle dadurch entstehende Sicherheit klappt, dass sie auch in andere Räume können oder ich nicht ständig aufpassen muss, aber Fehlanzeige.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey,

hoffe das kam jetzt nicht so rüber, das ich Dich für einen schlechten Tierhalter halte.
Ich denke schon das Du das hinkriegen könntest und Dir viel Mühe gibst. Das die Katzen echte Problem fälle sind da brauchen wir auch nicht drüber reden.
Die Sache ist eben das sich gerade in den letzten Jahren in puncto moderner Tierhaltung sehr sehr viel getan hat.
Man weiss heute so viel mehr über die tiere als vor 10-20 Jahren noch normal war. Stichwort: -artgerechte Haltung- googeln und sich bei Foren informieren die sich mit artgerechter Haltung von Katzen im speziellen befassen und nicht irgendwelche Allgemeinforen.
ich bin auch mit Hunden und Katzen aufgewachsen, aber meine Eltern wussten damals auch noch nichts von den ganzen neuen Möglichkeiten.

Deshalb sind auch die meisten Fachbücher im Handel schlichtweg falsch! Ich würde nie wieder ein Meerschwein allein halten oder auch nur ne Maus oder nen Zwerghamster in einem Käfig unter 100cmx50cm Grundfläche.
Genauso ist das aber auch bei allen anderen Tierarten.


Zu dem Tierarzt:
Der kann vieles nur vom Angucken und Abtasten gar nicht sehen und wenn man es sieht ist es meistens schon zu spät weil die krankheit dann längst ausgebrochen ist! Die Impfungen sind wirklich teuer das verstehe ich. ich hatte mich damals im Gegensatz zu Dir finanziell vollkommen überschätzt was die ganzen TA Behandlungen angeht. War einer meiner Anfängerfehler. Aber das Entwurmen ist wirklich nicht teuer und schadet nicht falls man es doch umsonst macht. Ihr Verhalten könnte wirklich für Parasiten sprechen und das kann der TA mit ner kurzen Untersuchung gar nicht feststellen. Ebenso hätte er Dir ein leichtes Schmerzmittel zur einmaligen Gabe mitgeben können, damit Du wirklich feststellen kannst ob die Katze nur so schreit oder ob ihr wirklich was weh tut. Wie schon gesagt das hätte er wenigstens machen können. Das finde ich jetzt eher vom TA nicht so toll. Die 30 Euro mehr kann man schon verkraften, scheint mir aber wie gesagt eher ein Fehler des Tierarztes zu sein.

Egal wie was man falsch gemacht hat erkennt man meist nur im Nachhinein und ich finde es gut das Du sie nicht mehr an die vorbesitzer zurück gibst und Dich darum kümmerst das sie gut unterkommen. Die Leute vom Tierheim waren damals auch alles andere als nett zu mir und ich war die Böse. So ganz unverdient war das aber nicht, wenn ich mir heute alle meine damaligen Fehler ansehe.

Gruß Dir
 
warum erzählst du allen tierheimen die vorgeschichte?
bring sie hin. dann werden sie auch aufgenommen.

Sorry, aber genau das möchte sie NICHT! Sie macht sich Sorgen um die Tiere und möchte sie nicht einfach abschieben.
Wegen "tollen" Tipps wie diesen sind die Tierheime so mißtrauisch! *kopfschüttel*
 
Ich versuche jetzt noch einfach optimistisch zu sein, in ein paar Tagen kann viel passieren 🙂. Ich versuche es heute noch bei einem Tierschutzverein, der unbekannter ist (zumindest hier, weil er weiter draußen liegt), aber die sollen auch Pflegestellen anbieten ... wenn sie welche frei haben. Aber irgendwie sagt mir mein Gefühl schon jetzt, dass es wieder heißt, sie sind komplett voll. 🙁

Ich bekomme sehr viele Zuschriften, dass andere von meinem Engagement sehr berührt sind und mitverfolgen, wie die Geschichte ausgeht, aber im Endeffekt sagt auch keiner von denen, dass er die beiden nehmen wollen würde oder eine Pflegestelle anbieten könnte ...

Wenn ich einen längerfristigen Pflegeplatz für die beiden finden könnte, würde ich sowieso helfen, für sie ein dauerhaftes Zuhause zu finden und alles tun, damit noch mehr Leute auf sie Aufmerksam werden.
 
Schade, dass Du so weit weg wohnst... ich kenn hier in Mittel- und Oberhessen tolle Pflegestellen, die sie auch sofort aufnehmen würden.

Das wäre kein Problem. Die beiden könnten in einer Transport Box Deutschlandweit per Mitfahrzentrale reisen!
Das ist im Tierschutz gängige Praxis bei Notfällen. Ist schon etwas stressig für die Tiere aber wenn sie dafür gut unterkommen, hab ich selbst schon öfter gemacht. Es gibt bei Facebook sogar eine Gruppe für tierische Mitfahgelegenheiten im Speziellen!
Ich weiss nicht ob ich hier verlinken darf, aber ich schick euch den Link gerne per PN.

@ Findefuchs:

könntest Du mir per PN mal sagen in welcher Region du suchst? Bin hier in München, vielleicht kann ich da auch ma rumfragen und Tierheim München fand ich bis jetzt nicht schlecht 😉
 
Danke für die Infos, Miautier! Ich würde auch was für den Transport bezahlen, wenn ich nur wüsste, dass die beiden sicher zu einem guten Pflegeplatz kommen oder sich ihnen jemand dauerhaft annimmt. Dann würde ich sie auch noch länger behalten. Aber ich bräuchte eben die Sicherheit, dass sie nicht ins Tierheim müssten und später gut aufgehoben sind.

Ich schreibe dir gleich mal eine PN, Miautier! 🙂
 

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