Danke latoya.
Als ich mal heftig an mir gezweifelt habe (ich habe sooo oft gehört, dass ich nicht für Katzen geeignet bin oder die beiden mich schlichtweg als Person nicht mögen und deswegen vieles so schief läuft ... :mad🙂, hat meine Mutter gesagt, dass für das, was ich bei den beiden in den ganzen Wochen geschafft habe, andere ganze Monate brauchen oder es sogar niemals hinbekommen.
Ich wurde so erzogen, dass man für Lebewesen Verantwortung hat. Und dass Haustiere nicht nur irgendwelche Dinger sind, sondern auch fühlende Wesen mit eigenen Persönlichkeiten. Schon als kleines Kind haben meine Eltern mich miteinbezogen, was das Kümmern um unsere Tiere angeht (hatten immer Hunde und Katzen).
Weiß auch nicht, sie haben mich fertig gemacht, mir den letzten Nerv geraubt und trotzdem taten sie mir so leid und ich habe ja immer gewusst, warum sie den ganzen Scheiß gemacht haben und dass das nichts persönliches gegen mich als Mensch ist. Und jetzt, nach 6 Wochen sind viele Probleme weg. Bis auf den einen Ausrutscher mit dem Häufchen war nie wieder was und ich sehe wirklich langsam sehr starke und positive Veränderungen und die Katzen sind auch sehr viel entspannter und spielen mitlerweile sehr gerne, obwohl sie das vorher nicht so verstanden oder gekannt haben.
Und jetzt sind sie mir total ans Herz gewachsen. Gestern Nacht bin ich kurz aufgewacht und habe gaaaanz lautes Schnurren vom Fußenede meines Bettes gehört. Da lag dann der Kater, komplett zufrieden mit sich und der Welt und hat geschnurrt wie ein Weltmeister. Da habe ich gewusst, es kann keine falsche Entscheidung sein, ihn behalten zu wollen.
Die Katze habe ich ebenfalls lieb gewonnen. Sie hat mittlerweile genauso wie der Kater total viel kapiert, was sie nicht soll, auch wenn sie immer noch diese Ausreißer und Existenzängste hat.
Aber es ist so schwer ... von gestern Abend an hat der Kater sie immer wieder angegriffen, wenn sie sich mir oder dem Bett genähert hat oder ihm. Sie war dann nur auf dem Fensterbrett oder unter dem Tisch und hat sich nicht mehr weiter weg getraut und hatte Angst. Bis jetzt (13:00) war das so und ich musste am Schluss konsequent dazwischen gehen, damit er aufhört und sie endlich etwas in Ruhe lässt, weil sie dann wirklich Panik hatte. Sie wollte so gerne zu mir zum Schmusen kommen oder ins Bett und hat sich nicht getraut. Und der Kater hat immer wieder Runden durchs Haus gezogen, als würde er demonstrieren wollen, dass das sein Revier ist (?) und wenn er gesehen hat, dass sie nur versucht hat, vom Fensterbrett oder Tisch wegzugehen, ist er auf sie los. 🙁
Das Blättchen vom Feliway-Stecker war auch aufgebraucht. Habe ein neues rein. Bilde mir ein, dass sie jetzt wieder ruhiger und viel ausgeglichener sind.
@ Landkaffee
Also, meine Erfahrung ist, wenn du eine Katze hast, ist es eigentlich den Vermietern weniger wichtig, ob es eine oder zwei sind, nur dass du mindestens eine Katze hast. Außer natürlich, es wäre eine mini-kleine Einzimmerwohnung, dann wäre es dem Vermieter sehr viel wichtiger, aber ich suche ja nach etwas größerem, als das.