_Tsunami_
Urgestein
Liebe kann man nicht lernen.
Es gibt , denke ich , keine Fähigkeit der Liebe.
Die Liebe an sich ist das Gefühl.
Wie sich eine Partnerschaft entwickelt, hat nicht nur mit der Liebe zueinander zu tun.
Da zählen dann andere " Fähigkeiten".
Die Bereitschaft zur Kommunikation, Kompromissbereitschaft,z.B.
Auch andere Sachen zählen, wie gut es mit dem anderen passt, ähnliche Bedürfnisse, ein gewisses Mass von Vertrauen usw.
Es wäre schade drum, wenn man Liebe bzw. Liebesfähigkeit nicht lernen könnte.
Alles, was uns in diesem Leben begegnet, prägt uns mehr oder weniger auf positive oder negative Weise. Da könnten wir bspw. die Kindheit bzw. Jugend oder die ersten 20 Lebensjahre nehmen. Das kann nachhaltig prägend sein - positiv wie negativ.
Was kann es da nicht alles geben, was einen negativ geprägt hat? Beispielsweise ein schlechtes Elternhaus, schlechter Umgang, vergangene Partnerschaften, Drogensumpf, Gewalt, Verbrechen, Armut und was nicht alles. Wenn man im weitesten Sinne wortwörtlich oder sprichwörtlich in einem "Ghetto" aufgewachsen ist, kann das das Denken, Fühlen und Handeln eines Menschen sehr lieblos machen. Manchmal ist das wie ein sich wiederholender Kreislauf, der sich über Generationen fortsetzt.
Manchmal ist es die einzige Chance, dass man ein paar Dinge kennenlernt und lernt, die hoffentlich besser als das sind, was man bereits kennt.
Wie auch immer, Liebesfähigkeit und alle anderen Fähigkeiten bestimmen sich gewissermaßen aus der Psyche/Geist und den daraus resultierenden Handlungen.
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Wessen Geistes Kind man ist? Das lässt sich durchaus feststellen. Im Zweifel sind die Handlungen ein guter Indikator dafür.