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  • Liebe Forenteilnehmer,

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Ein Platz für die Liebe

Nun ja, es wäre aus meiner Sicht nicht sinnvoll, das hier im Detail niederzuschreiben bzw. zu wiederholen. Sagen wir verkürzt einfach mal, dass ich auf Grund meiner Krankheitsumstände in den letzten etwa 20 Jahren gezwungenermaßen sehr viel Zeit hatte, um mit geschlossenen Augen im Bett zu liegen und über Dinge nachzudenken. Weiß nicht, ob sich dieser Zustand jemals nennenswert ändern bzw. verbessern wird, obwohl es in letzter Zeit tatsächlich besser aussieht. Ich möchte da aber nicht zu zuversichtlich sein.

Brauchst Du ja nicht. Du kannst ja für Dich selbst entscheiden was Du preis geben möchtest und was nicht.

Ich für meinen Teil bekomme den Eindruck du sehnst dich ein bisschen danach .. aber so ganz deine wohlverdiente Freiheit möchtest du natürlich auch nicht aufgeben… mit manchen Menschen findet man einen Spagat ..
 
Ja...Diesen Eindruck habe ich auch.
Wenn jemand 232 Fäden über die Liebe eröffnet steckt vermutlich auch viel Sehnsucht nach Liebe dahinter.

Die Angst vor Verletzungen wird auch eine Rolle spielen.

Man sollte nicht selber so stachelig sein.

Freiheiten hat am besten als Single.
 
Kann und sollte man Liebe lernen, seine Fähigkeiten darin verbessern?
Liebe kann man nicht lernen.
Es gibt , denke ich , keine Fähigkeit der Liebe.
Die Liebe ansich ist das Gefühl.
Wie sich eine Partnerschaft entwickelt, hat nicht nur mit der Liebe zueinander zu tun.
Da zählen dann andere " Fähigkeiten".
Die Bereitschaft zur Kommunikation, Kompromissbereitschaft,z.B.
Auch andere Sachen zählen, wie gut es mit dem anderen passt, ähnliche Bedürfnisse, ein gewisses Mass von Vertrauen usw.
 
Wertschätzung und kein Besitzdenken.

Ja, gerade dieses archaische Besitzdenken hat mit Liebe eigentlich gar nichts zu tun. Allenthalben wird von Freiheit und Selbstentfaltung gesprochen, und die Partnerschaft/Beziehung soll ein Gefängnis sein?

Liebe bedeutet aus meiner Sicht im Optimalfall unter anderem auch, dem Partner so gut wie möglich bei maximaler Freiheit und Selbstentfaltung behilflich zu sein. Wenn ein Partner gewissermaßen zu so einer Art Bremsklotz wird, ist das ja nicht so besonders schön. Das kann unter anderen Dingen ein Trennungsgrund sein.

Klar, es kann auch sein, dass so manche Menschen einfach nur "traute Zweisamkeit" wollen. Wenn dem so ist, auch fein. Nur denke ich persönlich, dass das vielen Menschen nicht ausreichen wird.
 
Mein Partner soll sich frei fühlen und gern zu mir zurück kommen, so wie ein Vogel dessen Käfigtür immer offen steht.

Ein sehr guter Ansatz, finde ich. Allerdings setzt das wohl auch einen relativ hohen Grad der Reife voraus. Ich meine, ein mit Hormonen vollgepumpter Teenie, der gerade zum ersten Mal verliebt ist, wird das vielleicht ein bisschen anders sehen.

~~~

Eine gewisse stoische Sichtweise mag auch in Sachen Liebe gar nicht verkehrt sein, wobei auch das natürlich Geschmackssache ist.
 
Brauchst Du ja nicht. Du kannst ja für Dich selbst entscheiden was Du preis geben möchtest und was nicht.

Ich für meinen Teil bekomme den Eindruck du sehnst dich ein bisschen danach .. aber so ganz deine wohlverdiente Freiheit möchtest du natürlich auch nicht aufgeben… mit manchen Menschen findet man einen Spagat ..

Ich denke mir manchmal nur: "Macht man so." Ob es aber wirklich das Richtige für mich ist? Da bin ich mir einigermaßen im Zweifel.

Man sollte wohl versuchen, das Beste aus jeglicher Situation zu machen - ob nun mit oder ohne Partner. Manchmal ist es Zeit für einen Partner, manchmal auch nicht.

Ich sehe es nicht so, dass das eine oder andere zwingend schlechter oder besser ist. Ich meine, manche wünschen sich einen Partner, andere wiederum eher, dass sie keinen hätten oder zumindest einen anderen.

~~~

Sorry, fällt mir assoziativ gerade so sein:

 
Ich denke mir manchmal nur: "Macht man so." Ob es aber wirklich das Richtige für mich ist? Da bin ich mir einigermaßen im Zweifel.

Man sollte wohl versuchen, das Beste aus jeglicher Situation zu machen - ob nun mit oder ohne Partner. Manchmal ist es Zeit für einen Partner, manchmal auch nicht.

Ich sehe es nicht so, dass das eine oder andere zwingend schlechter oder besser ist. Ich meine, manche wünschen sich einen Partner, andere wiederum eher, dass sie keinen hätten oder zumindest einen anderen.

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Sorry, fällt mir assoziativ gerade so sein:


Das Gras ist ja bekanntermaßen immer woanders grüner…

Wer nicht an sich selbst arbeiten will und. Ständig am selben Punkt landet .. innerhalb einer Partnerschaft - wird auch sich innerhalb von Partnerdchaften nicht weiterentwickeln. Oft schon erlebt. Da wird nur der Spieler ausgetauscht
 
Liebe kann man nicht lernen.
Es gibt , denke ich , keine Fähigkeit der Liebe.

Die Liebe an sich ist das Gefühl.
Wie sich eine Partnerschaft entwickelt, hat nicht nur mit der Liebe zueinander zu tun.
Da zählen dann andere " Fähigkeiten".
Die Bereitschaft zur Kommunikation, Kompromissbereitschaft,z.B.
Auch andere Sachen zählen, wie gut es mit dem anderen passt, ähnliche Bedürfnisse, ein gewisses Mass von Vertrauen usw.

Es wäre schade drum, wenn man Liebe bzw. Liebesfähigkeit nicht lernen könnte.

Alles, was uns in diesem Leben begegnet, prägt uns mehr oder weniger auf positive oder negative Weise. Da könnten wir bspw. die Kindheit bzw. Jugend oder die ersten 20 Lebensjahre nehmen. Das kann nachhaltig prägend sein - positiv wie negativ.

Was kann es da nicht alles geben, was einen negativ geprägt hat? Beispielsweise ein schlechtes Elternhaus, schlechter Umgang, vergangene Partnerschaften, Drogensumpf, Gewalt, Verbrechen, Armut und was nicht alles. Wenn man im weitesten Sinne wortwörtlich oder sprichwörtlich in einem "Ghetto" aufgewachsen ist, kann das das Denken, Fühlen und Handeln eines Menschen sehr lieblos machen. Manchmal ist das wie ein sich wiederholender Kreislauf, der sich über Generationen fortsetzt.

Manchmal ist es die einzige Chance, dass man ein paar Dinge kennenlernt und lernt, die hoffentlich besser als das sind, was man bereits kennt.

Wie auch immer, Liebesfähigkeit und alle anderen Fähigkeiten bestimmen sich gewissermaßen aus der Psyche/Geist und den daraus resultierenden Handlungen.

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Wessen Geistes Kind man ist? Das lässt sich durchaus feststellen. Im Zweifel sind die Handlungen ein guter Indikator dafür.
 

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