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Ein Leben ohne Liebe ?

Vor allem, wenn einem die glücklichen Partnerschaften und das glückliche Partyleben überall in der Öffentlichkeit vorgelebt wird.
Längst nicht alle Partnerschaften sind glücklich, Zappzarapp. Lass dir da keinen Bären aufbinden. Die meisten Partnerschaften sind mittelprächtig, viele unglücklich und nur eine Minderheit wirklich glücklich. Und diejenigen, die am meisten betonen müssen, wie glücklich sie angeblich mit ihrem Partner sind, sind komischerweise immer am schnellsten wieder getrennt oder geschieden.
 
Ein Leben ohne Liebe?

Klappt ganz gut, wenn ich mir so mein Leben betrachte. Ich würde es wohl noch bis zum Rentenalter hinbekommen, aber es ist fragtlich, ob ich es könnte...

Die nächste Frage ist doch auch, wenn ich zwanghaft nach der Liebe suche (Kontaktanzeigen, Singlebörsen, Hobbies mit Anderen), ist es dann noch Liebe oder doch nur der Versuch das Alleinsein loszuwerden? 🙄
 
Jeder Mensch versteht unter der Liebe etwas anderes. Ich kann einen Menschen verstehen, der sich auf die Eigenliebe konzentriert z.B. weil er schon öfters enttäuscht wurde. Aber wenn man Liebe nur auf einen Menschen begrenzt........... und nicht auf Ideen, Visionen etc.., dann wäre das doch sehr einengend. Vielleicht gibt es im Leben auch nur eine begrenzte Menge von Liebe für Etwas? Das hängt wohl vom Individum ab. Ich finde es toll, wenn sich jemand verliebt und denkt er könnte fliegen. Aber das Gefühl, das gilt nur für ihn und er sollte es anderen nicht aufdrängen. Und wenn man die Heuchelei teilweise sieht........Na ja. Fazit: Natürlich ein Leben mit Liebe. Fragt sich nur zu wem. Frau, Mann, Idee, Musik, sich selbst...... Ohne die Liebe hätte man ja keine Leidenschaft.
 
natürlich geht das!
wer es schafft, unendlich hart zu sich zu sein, sich das lächeln, die freude, und natürlich auch eventuelle tränen, sowie gefühle zu verbieten, der kann das. natürlich bemerkt man diese härte an sich selbst, einen verkniffenen mund, falten, graues haar. das darf ja auch mit gutem gewissen alles geschehen, es sieht ja niemand!!ein leben ohne liebe stelle ich mir so vor, auch keine zwischenmenschliche kontakte zu haben.
 
Ich frage mich gerade ernsthaft, was generelle Gefühle und Impulse mit "Liebe" zu tun haben, daß man das alles so in einen Sack packt und mehr oder weniger draufhaut. Ehrlich gesagt, kommt mir persönlich die verzweifelte Suche nach Beziehungen immer etwas frustriert und unerfüllt vor; dieser permanente Versuch, irgendwo jemanden zu finden, der ja doch vielleicht, eventuell der "Richtige" sein könnte, "Singlebörsen" zu besuchen, sich selbst haufenweise durch den Fleischwolf zu drehen, Diäten noch und nöcher zu machen, um irgendwie vom anderen Geschlecht wahrgenommen zu werden - dieser nie enden wollende Balztanz um die andersgeschlechtliche Anerkennung ... Vollkommen unnötiger Streß.

Viele Leute verkaufen sich an den oder die Erstbeste, bloß damit sie die Empfindung haben, "geliebt" zu werden. Oder aber weil alle anderen Leute ja auch Beziehungen haben, die oftmals während des Verlaufs gar nicht so toll sind, wie man sie sich redet.

Wesentlich bedenklicher finde ich, daß Elric Eigenliebe, Egoismus, diese wundervolle Eigenschaft, als ein Resultat aus "Enttäuschungen" betrachtet - das zeigt nur, wie weit es in der Selbstaufopferung für die vermeintliche "Liebe" Anderer schon gekommen ist. Der Regelfall scheint das "Buhlen" um Anerkennung, das Mitlaufen mit der Herde zu sein, um dabei so durchschnittlich zu erscheinen, daß sich ein Unterdurchschnittlicher doch angezogen fühlen kann.

Daß Egoismus, im Gegensatz zu Elrics Einteilung, eine Gabe ist, die uns während der Sozialisation abtrainiert wird, die eigentlich eine Voraussetzung dafür ist, "bewußt" zu lieben, wird unterschlagen. Und daß Egoismus, über dem puren Überlebenswillen hinaus, nur dann bestehen kann, wenn man sich des Egos, d.h. also selbstverständlich Ziele, Vorstellungen ästhetischer und/oder moralischer Natur, die Sichtweise der eigenen Person und der eigenen Perspektive auf die eigene Person bewußt ist. Nur wenn ich eine Abgrenzung zwischen einer unpersönlichen Masse und mir selbst vornehme, bin ich in der Lage, mich selbst zu definieren.

Tue ich dies nicht, sondern jage jedem Trend hinterher um der Masse zu gefallen - mit welchen Maßstäben messe ich dann Zuneigung? Dann ist die einzige Form der Zuneigung, die ich ablehnen würde, diejenige, die von Leuten kommt, die sich außerhalb der Masse befinden. Alle anderen innerhalb der Masse sind mir so lange willkommen, da sie nicht vom durchschnittlichen Kollektiv abweichen. Dies ist eine selbstlose (im wortwörtlichen Sinne: selbst-los) Form der Liebe, die keinerlei Maßstäbe außerhalb der Zugehörigkeit zur Herde kennt.

Wirkliche, tiefe Liebe habe ich einmal empfunden. Es ist ein seltenes Gefühl, und keines, das ich mit den meisten zu teilen gedenke. Ich suche auch nicht nach Partnern, sondern lasse mich finden - alle meine Beziehungen sind gerade dann entstanden, da ich sie am aller wenigsten wollte. Dieses verzweifelte Suchen erscheint mir deprimierend und hoffnungslos; nicht zu selten bestätigt sich meine Theorie, daß viele dieser Suchenden grundsätzlich sich selbst noch nicht gefunden haben, und stattdessen einen Spiegel suchen, den sie nicht in der Lage sind, auf eigene Faust zu finden.
 
Daß Egoismus, im Gegensatz zu Elrics Einteilung, eine Gabe ist, die uns während der Sozialisation abtrainiert wird, die eigentlich eine Voraussetzung dafür ist, "bewußt" zu lieben, wird unterschlagen. Und daß Egoismus, über dem puren Überlebenswillen hinaus, nur dann bestehen kann, wenn man sich des Egos, d.h. also selbstverständlich Ziele, Vorstellungen ästhetischer und/oder moralischer Natur, die
Kendall

Nur zur Richtigstellung.
Ich denke auch, dass man selbstverständlich sich selber lieben muss, um lieben zu können. Und Egoismus im gesunden Maße braucht man, sonst geht man unter und kann keine Liebe entwickeln, zu was auch immer.
 
Mit der Konzentration auf Eigenliebe war gemeint, dass man zu sich selber steht und sich wohlfühlt. Authenzität suchen und finden, sich nicht nach anderen richten. Ob das Egoismus ist? Kampf um Wörter! Kendalls Einstellung seine Definition als die "richtige" zu finden mag ja für ihn stimmen, aber ich denke nicht, dass Menschen geklont sind und dass jeder seine eigene Definitionen/Erfahrungswelt hat. Das Schlimme ist wohl, dass jeder seine Definition von Liebe als die wahre ansieht.
😀
 
also ich persöhnlich denke schon das man ohne liebe leben " kann" bloß wie toll so ein leben denn ist ist die andere frage ich persöhnlich habe NUR schlechte erfahrung gemacht, für mich zb ist liebe kein positives gefühl sondern ein negativev... ok ich bin erst "zarte 20" aber mir wurd schon so oft das herz gebrochen immer wieder dachte ich okay beim nächsten mal wirds besser ne das komplette gegenteil traf ein.. also ich persöhnlich fühle mich besser wenn ich nicht verascht/belogen/ausgenutzt/ausgelacht werde... Fazit ein leben ohne liebe ist für mich besser
 
es geht wenn man es wirklich eisern durchzieht geht das man darf bloß nichtden fehler machen und jemanden an sich rannlassen das ist der schlimmste fehler überhaupt ich selber habe diesen fehler begannen und bereue es so dermaßen -_-
 

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