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Ein Leben ganz ohne Anerkennung

  • Starter*in Starter*in Ms Bedeutungslos
  • Datum Start Datum Start
Ich denke Du brauchst und erwartest sehr viel Anerkennung.
Du hast ja einen Beruf wo Du immerhin die Cahnce auf Anerkennung in Form von Dankbarkeit von Deinen Patienten erleben kannst. Es gibt viele Menschen die sonst nicht so viel aufmerksamkeit und "Kümmern" bekommen wie im Krankenhaus. Die im übrigen noch viel weniger Anerkennung bekommen bzw. eine Chance dazu bekommen. Alte, einsame, in welcher Form auch immer behinderte Menschen, Außenseiter. Ich bin auch so jemand: alleinerziehend, ziemlich allein und einsam, mein Job den ich mal gemacht habe weil mehr nicht ging mit meinen chronischen psychischen Folgeerscheinungen nenn ich es jetzt mal nach diversen Gewalterfahrungen vom Kleinkindalter an hab ich nicht mehr, könnt ich intwischen auch nicht mehr machen...wenn mal jemand nett zu mir ist - oder auch nur respektvoll mit mir umngeht - dann bin ich demjenigen dankbar und dem lieben Gott auch - auch Krankenschwestern waren schon unter solchen Menschen. Aber dazu bedarf es keines bestimmten Berufes.
Vielleicht wirst Du Dir mal klar darüber was Du eigentlich suchst oder erwartest und ob es nicht doch wie hier schon geschrieben wurde mehr mit Dir selber udn etwas was Du Dir selber geben/zugestehen kannst zu tun hat als mit Anerkennung von außen.
Und vielleicht denkst Du mal an andere Menschen die weit weit entfernt von Anerkennung oder dem Wunsch danach um ein bißchen Würde und Respekt bitten oder hoffen.

Grüße
 
Hey,

Wie gut ich Dich verstehe. Ich studiere Jura und stehe kurz vor dem Examen. Allerdings bin ich einmal durchgerasselt. Es ist also mein berühmter "letzter Versuch", wie man es doch so oft liest und hört.

Nachdem ich durchgefallen bin, haben mich meine Familie (eigentlich wie immer) mehr als sonst verachtet und es offen ausgesprochen. Wohlgemerkt alle nicht studiert, allenfalls Hauptschulabschluss. Kein einziges mal im Leben haben die mich unterstützt, aber sich von mir finanziell und in sonstiger Weise aushalten lassen. Abgeschlossen hab ich längst mit denen. Es ging so weit, dass sie mich gemobbt und beleidigt haben. Sachen, die ich nie aussprechen könnte.

Wenn ich jetzt noch mal durchrassel, werden sie quasi noch mehr gegen mich in der Hand haben. Aber das lass ich nicht zu. Ich stehe hinter mir und ich weiß, was ich geleistet habe und leiste, auch ohne Studium! Man ist durchaus mehr Wert als ein Studium.

Aber es ist dennoch interessant zu erfahren, wieviel Leute einem in den Hintern gekrochen sind, als alles noch Prestigemäßig gut aussah und wie schnell man wertlos wird, wenn die Aussicht auf Geld und Prestige nicht mehr da ist. Solche Leute lieben einen nicht und würden es früher oder später rauslassen, z.B wenn du mal krank wirst der sonst wie nicht mehr glänzen kannst/wenig o kein Geld hast.

Menschen, die dich so behandeln und nicht auf deine Person achten, verdienen dich nicht. Und ein Studium, macht aus einem keinen besseren Menschen. Das habe ich leider zu oft erlebt, gerade im Juristen-/Anwaltskreis.

Apropos Anwälte und Juristen. Ich hatte auch mal was mit nem Anwalt. Nie wieder. Den hab ich rausgeschmissen. Der wollte zurück, aber der kommt mir nicht mehr rein.
Sicher sind nicht alle gleich, aber die Mehrheit hat es leider in sich. Ich kenne da nämlich so einige. Das ist eine sehr besondere Spezies, die sich fühlt wie der Gott des Universums und überall überlegen sein muss und die Arroganz raushängen lässt.

Meinen beste und längste Beziehung war mit einem Nichtakademiker. Seltsamerweise hatte der viel mehr Reife, Verständnis und Respekt.

Falls ichs schaffe, hab ich mir geschworen niemals so zu sein. Könnte ich auch nicht, dafür braucht man so einige charakterliche Defizite.

Was ich die sagen will, es gibt so viel mehr als ein Studium und Geld kann man auch gut verdienen, ohne eine ewige akademische Bildung.

Du musst dich selbst erst einmal anerkennen und es nach außen zeigen. Wenn du dich selbst verachtest, bietest du den anderen den optimalen Nährboden dafür.

Gruß.
 

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