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Ein kleines Problem mit dem Lebenslauf

  • Starter*in Starter*in Klausle222
  • Datum Start Datum Start
Bewerbungsbetrug

Ich wäre daher damit vorsichtig, auch wenn es sich nur um Einzelfallurteile handelt.

Daraus:
"Kein Anspruch auf Rückvergütung trotz Täuschung über das Vorliegen eines Diploms:
"Täuscht ein Arbeitnehmer bei Eingehung des Arbeitsverhältnisses über seine Qualifikation (hier: kein vorhandener Hochschulabschluss), so ist er in der Regel weder bereicherungsrechtlich noch im Wege des Schadensersatzes verpflichtet, die im Arbeitsverhältnis erhaltene Vergütung zurückzuzahlen."
Hier wurde ja bewusst gelogen und Kompetenz vorgespielt. Wenn ich Zeiten bewusst auslasse schummelt man ja nicht. Die Lücke ist ja ersichtlich und der Arbeitgeber kann ja nachfragen.
 
Ach wenn man bewusst verschweigt, dass man diese und jene Schule besucht hätte und dieses nicht mit dem entsprechenden Abschluss verlassen hat, lügt man unbewusst?

Interessante Sichtweise
 
Der Unterschied ist schon, ob auf der einen Seite falsche Angaben gemacht werden, die nicht der Wahrheit entsprechen, also Beschäftigungen/ Berufserfahrungen erfunden werden oder Abschlüsse benannt werden, die einfach nicht existieren und sich vll. auf diese Art eine Anstellung erschleicht, die er ohne diese Angaben nicht erhalten hätte

oder

ob man einfach Zeiten seines Lebens auslässt und nicht beschreibt, was man da gemacht hat.

Zweiteres ist definitv nicht gelogen, nur weggelassen. Und legitim.

Ob das immer so klug und hilfreich ist, steht auf einem anderen Blatt. Manche Personalchefs fragen dann nach und entscheiden danach, ob sie mit der Erklärung zufrieden sind. Andere wieder fragen nicht nach und denken sich ihren Teil. Meist ist das dann eher negativ.

Ich hatte mal einen Bewerber, der komplette zehn Jahre in seinem LL nicht beschrieben hat. Bei so einer langen Zeit denke ich dann an Knast, Langzeitarbeitslosigkeit oder schwere Krankheiten.

Ich persönlich achte nicht auf strikte Lückenlosigkeit. Wenn es sich um wenige Monate bis zu einem Jahr handelt, ignoriere ich das ggf. Bei längeren Zeiten frage ich dann nach, vorausgesetzt, der Bewerber interessiert mich. Zehn Jahre allerdings sollte man schon irgendwie deklarieren.
 
Also ich denke wenn ich die Schulzeit ausgewiesen habe aber sich kein Zeugnis darin findet kommt das irgendwie böld oder nicht ? Dann nehme ich einfach das letzte Zeugnis das ich habe. Das Blöde ist ich war in Baden-Württemberg quasi umsonst auf der Schule, da bei Abbruch in Klasse 13 automatisch das 12er Zeugnis bezüglich Fachhoschulreife herangezogen wird. Und genau dort hatte ich Mathe unterbelegt. Also sprich ich habe paar Zeugnisse und ansonsten Null Abschluss.

Und da gehts jetzt drum das am Besten zu machen.

Du bewirbst Dich doch mit Deinem Berufsabschluss und nicht mit Deinem Schulzeugnis. Das musst Du gar nicht beilegen.

Ich würde den Schulbesuch ohne weiteren Kommentar benennen und fertig.
 
Ich würde auch das Fachabitur und die anderen Abschlüsse nennen, du hast ja deine Qualifikationen. Das Nichtbestehen des Abiturs sollte nunmehr keinen Makel in deinem Lebenslauf darstellen.
 
Es geht mir nicht darum das noch nachzumachen, bin schon Ü30 will aber jetzt die Stelle wechseln.

Es geht also nur darum ob man es offensichtlich macht oder nicht. Habe nebenberuflich noch den Betriebswirt gemacht, nur das mit dem Abi ist halt ein Makel.


Ich habe gerade erst auf einer Seite zum Thema Bewerbungen gelesen, dass es mit mehrjähriger Berufserfahrung gar nicht mehr üblich oder nötig sei Schulzeugnisse bei Bewerbungen beizulegen. Für den AG sollen diese gar nicht mehr interessant/relevant sein, sondern es zählt nur Dein beruflicher Werdegang. Also schreib schlicht die Zeiten Deines Gymnasialbesuches in den Lebenslauf. Nichts weiter. Was zählt sind allein Deine beruflichen Qualifikationen.
 
Und selbst bei den beruflichen Tätigkeiten gibt es die Ansicht, dass die Zeugnisse der letzten ca. 10 Jahre reichen.

In deinem Fall zählt die berufliche Qualifikation, denn damit bewirbst du dich auf eine neue Stelle. Ob du damals zu Schulzeiten Abi, Fachabi oder nix gemacht hast, ist heute nahezu unwichtig. Schreibe deswegen nur in den Lebenslauf, wann du das Gymnasium besucht hast - und fertig. Ich würde nichts anderes erwähnen und dann weckst du auch keine schlafenden Hunde.

Man nennt sowas "second guessing": indem du selber vorbeugende Erklärungen und Entschuldigungen lieferst weckst du erst Verdacht bzw. provozierst Nachfragen.

Wenn du einfach nur schreibst wann du auf dem Gymnasium warst, reicht das. Stoße niemanden auf Dinge, die irrelevant sind!
Sollte man dich wirklich fragen, welchen Abschluss du im Gymnasium erzielt hast, ist es nur die Frage, welchen Abschluss du hast. Die Frage ist nicht, warum du kein Abi hast, oder darum nur Fachabi etc. Deswegen: hüte dich vor "second guessing"! Schreibe in den Lebenslauf wie es war, und solange keiner fragt ist alles paletti. Und sollte jemand fragen (was aber sehr unwahrscheinlich ist), erklärst du eben, wie es war - aber ohne dich zu rechtfertigen, denn es ist ja nur die Frage was war, und nicht "warum du kein Abi hast".

Ändere deine eigene Einstellung entsprechend, für Außenstehende hast du keinen Mangel und musst nicht defensiv reden oder Erklärungen abgeben.
 

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