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Eigentumswohnung Vollfinanzierung 180000€

  • Starter*in Starter*in Gast112
  • Datum Start Datum Start
Noch ein Nachsatz zu meinen post.
Ich habe vor einigen Jahren eine Eigentumswohnung gekauft. Die ist 65 qm groß, Balkon und Abstellplatz in der Tiefgarage. Ist zwar kein Neubau gewesen sondern top in Schuß. Keine größeren Reparaturen bis heute und der Rücklagentopf war prall gefüllt.
Wohnung befindet sich im Großraum Stuttgart. Bezahlt habe ich dafür 110.000 Euro. Sehr gute Hausgemeinschaft und ich fühle mich hier sehr wohl.
Wenn es denn schon Eigentum sein soll, ist die Wohnung auch viel zu teuer (es sei denn sie befindet sich in München, Frankfurt oder Hamburg).
Also ich rate nochmals, den unterschriebenen Vertrag sofort widerrufen und den Notartermin absagen. Da entstehen m.W. noch keine Kosten.
 
Ist in dieser Vollfinanzierung überhaupt die Notarsgebühr, ggf. Maklergebühr und die Grunderwerbssteuer drin? Vollfinanzierung heißt ja eigentlich nur volle Finanzierung des Kaufpreises, oder? Die weiteren Gebühren müsste man anders zahlen.
Ansonsten:
Was passiert, wenn die nette Hausgemeinschaft beschließt, dass man im nächsten Jahr die Hausfront neu dämmen soll? ( hat sich erledigt, sehe es ist ein Neubau)
Wie bezahlt man das?
Wozu 67 qm? Keine Kinder in Aussicht? Niemals? Das kann man heute sagen, aber ist ziemlich unrealistisch.

Kosten, wenn man jetzt erst vom Vertrag zurücktritt? Zu 90% keine Kosten, zu einer geringen Wahrscheinlichkeit ein Versuch dich aus einem Verhältnis der Vertragsanbahnung in Anspruch zu nehmen. Was den Notar betrifft: Den sucht normalerweise der Käufer aus. Er bestellt die Musik und kann sie auch wieder abbestellen. Dies übrigens hier auch kostenlos. Einfach Termin absagen.

Und Erklärung zum Kredit sofort widerrufen.

Für die Fähigkeit einen Kredit abzubezahlen spricht übrigens nicht die Tatsache, dass du wohlmöglich ein Leben lang bei den Eltern gewohnt hast und an Ersparnissen nur ein Auto und sonst nichts vorweisen kannst.
Warum nicht im Elternhaus wohnen bleiben, dieses Haus überschreiben lassen mit lebenslangem Wohnrecht für die Eltern, Haus nach und nach luxusmäßig sanieren und einrichten, um sich dann nach zehn Jahren einfach zurücklehnen zu können?
Klappt aber vorzugsweise nur als Einzelkind und mit netten Eltern🙂
 
Hallo,

hier nochmal der TSteller.
Ja bei den 180000 ist alles drinne (Wohung 150000, Garage 12000, und der Rest die Kaufnebenkosten).

---> Wozu 67 qm? Keine Kinder in Aussicht? Niemals? Das kann man heute sagen, aber ist ziemlich unrealistisch.
Naja ich habe mich da wohl irgendwie hinleiten lassen...... Also so nach dem Motto Lebensabschnittimobillie.....

--> Kosten, wenn man jetzt erst vom Vertrag zurücktritt? Zu 90% keine Kosten, zu einer geringen Wahrscheinlichkeit ein Versuch dich aus einem Verhältnis der Vertragsanbahnung in Anspruch zu nehmen. Was den Notar betrifft: Den sucht normalerweise der Käufer aus. Er bestellt die Musik und kann sie auch wieder abbestellen. Dies übrigens hier auch kostenlos. Einfach Termin absagen.

Naja blöd ist das ganze schon.... Also am Anfang wollt ich echt die Wohnung haben, aber meine Jobsitation ist nicht merh soooo sicher und irgendwie habe ich bei der Kostenkalkulation gesehen das das ganze arg knapp wird.....
Ich meine ich habe so knapp kalkuliert, das nicht mal nen Urlaub im Jahr drinne ist... dabei Reise ich doch gerne : (

Nun ja ich bin auch bereit die Verantwortung zu übernehmen und die Notarkosten zu übernehmen...ich möcht natürlich auch nicht das jemanden durch mich schaden enstanden ist...... Aber bin mir heute sicher geworden...... Nein die Last von 180000€ zu schlultern ist doch gar nicht so easy wie gedacht.....

Klar das eine Darlehn von 80000 habe ich am 12.08 unterschrieben, das kann ich wiederrufen und den Notartermin auch absagen....das ganze ist mir peinlich .........

Nun ja das mit dem Elternhaus ist so ne Sache.... ist aufgrund verschiedner Vorfälle so passiert (Trennung von der EX), ich lebe ja nicht seit immer hier.... will auch nicht das Haus meiner Eltern übernehmen.... die haben Ihr Leben lang geschufftet es ist Ihre Altersvorsorge ......... Ich werde zur Miete ziehen, da sehe ich kein Problem.....

Einziges ist halt eben, die enstandene schäden für andere........ oder sagen wir mal so die Arbeit.......
 
Alles richtige Beiträge.
Noch ein Hinweis: Abgesehen davon, dass mind. 15-20% Eigenkapital zu einer gesunden Finanzierung gehört, sollte man die Daumenregel beachten. Daumenregel: 25% des Nettoverdienstes können ganz gesund in eine Immobilie (Zins und Tilgung) gesteckt werden. Um das zu erreichen, ist oft Eigenkapital erforderlich.

Ein anderer Vergleich: Wenn Du die Wohnung problemlos vermieten kannst und durch die Kaltmiete Zins- und Tilgung gedeckt werden, bist Du auch auf der sicheren Seite, denn im Falle eines Falles kannst Du ausziehen in eine preiswerte Mietwohnung und Dein Eigentum vermieten, so dass Zwangsverkauf oder gar Versteigerung vermieden werden. Das scheint mir in Deinem Fall aber eher nicht der Fall zu sein, oder?

Für die Zukunft: Beim Abschluss eines Bausparvertrages – um Eigenkapital anzusparen – wäre ich auch vorsichtig. Neben dem echt günstigen Zins eines Bauspardarlehens ist zu beachten, dass die Laufzeiten eines Bauspardarlehens z.B. 10 Jahre betragen. Je kürzer die Laufzeiten eines Darlehens, je höher fallen die
Tilgungsraten aus. Hohe Tilgung = Hohe monatliche Belastung. Viel rechnen und davon ausgehen, dass nach der ersten Festschreibeperiode der Zins gestiegen ist, macht Sinn.

Im jetzigen Stadium zu kündigen bzw. zurückzutreten macht viel Sinn. Wenn Kosten auf Dich zukommen, dann sind diese sicher deutlich weniger schmerzhaft als ein „böses“ Erwachen in X Jahren. Notarkosten = Null, wenn Du den Notartermin absagst. Wenn Du mit der Baufirma einen Vertrag abgeschlossen hast und Rücktrittskosten vereinbart wurde, suche einen Fachanwalt für Baurecht auf, denn Klauseln über Rücktrittskosten werden oft falsch interpretiert bzw. sind oft nur in besonderen Fällen zulässig, nämlich dann, wenn das Bauunternehmen nachweisbare Leistungen nur für Dich erbracht hatte, wie z.B. besondere Planungsarbeiten oder Einbau einer goldenen Badewanne. Aber solche Sonderleistungen, die eine Forderung begründen könnten, sind i.d.Regel vom Kunden vorab zu unterschreiben, damit sie rechtlich Bestand haben. Wenn Du keine Extras unterschrieben bzw. bestellt hast, sehe ich auch keinen Grund für Sorgen. Lies einfach den Vertrag durch und gehe im Zweifelsfall zu einem Fachanwalt.




 
Kaum EK zu besitzen ist nicht das Problem. Das haben die meisten nicht. Aber als erstes Objekt eine Hütte für 180k ans Bein zu binden, inklusiver monatlicher Belastung von 1000 Euro ist ein Problem!

Wer kommt bitte auf so eine Schnapsidee? Themenstarter, du bist ITler. Du wirst ja wohl 1+1 rechnen können. Breche bitte diesen Mist ab so lange noch Zeit ist. Hast du dir mal ausgerechnet in welchem Alter die Wohnung bezahlt ist und wie viel Zinsen das gekostet hat? Die Zimmer hast du bis dahin dann 3x bezahlt. Das ist doch alles nicht dein Ernst...
 
Hallo,

hier der Threadsteller. OK folgendes habe ich gemacht, ich habe alles zurückgezogen und war mich persönlich entschuldigen (soviel Rückrat sollte ich schon zeigen). Zwar was man nicht happy, man nahm es aber an.

Kosten werden voraussichtlich keine enstehen, da ich rechzeitig das Darlehn zurückgezogen habe (14 Tage), Notar kann sein das da Kosten kommen (wegen Notarvertrag Erstellung).

Ich Danke euch nochmals für euer Hinweise. Irgendwie muss ich sagen, war mir am Ende sehr mulmig bei der Sache.
Ich meine eine Immobile sein eigen nennen ist eigentlich schön, aber ich muss ehrlich zu mir selber sein, ich habe in meinem Leben NIE schulden gemacht, hatte auch noch nie einen Kreditvertrag, weil ich mich immer davor gesträubt habe.

Sogar mein Dispolimit ist bei 100€ obwohl ich bestimmt mehr mit 2200 Netto haben könnte. Ich glaube ich verschiebe die Idee mit dem Eigenheim um paar Jahre, bis ich etwas Eigenkapital habe, bis dahin suche ich mir eine einigermassen bezahlbare Mietwohnung.

Ich Danke für die Hinweise und die Unterstützung!
 
Hallo,

hier der Threadsteller. OK folgendes habe ich gemacht, ich habe alles zurückgezogen und war mich persönlich entschuldigen (soviel Rückrat sollte ich schon zeigen). Zwar was man nicht happy, man nahm es aber an.

Kosten werden voraussichtlich keine enstehen, da ich rechzeitig das Darlehn zurückgezogen habe (14 Tage), Notar kann sein das da Kosten kommen (wegen Notarvertrag Erstellung).

Ich Danke euch nochmals für euer Hinweise. Irgendwie muss ich sagen, war mir am Ende sehr mulmig bei der Sache.
Ich meine eine Immobile sein eigen nennen ist eigentlich schön, aber ich muss ehrlich zu mir selber sein, ich habe in meinem Leben NIE schulden gemacht, hatte auch noch nie einen Kreditvertrag, weil ich mich immer davor gesträubt habe.

Sogar mein Dispolimit ist bei 100€ obwohl ich bestimmt mehr mit 2200 Netto haben könnte. Ich glaube ich verschiebe die Idee mit dem Eigenheim um paar Jahre, bis ich etwas Eigenkapital habe, bis dahin suche ich mir eine einigermassen bezahlbare Mietwohnung.

Ich Danke für die Hinweise und die Unterstützung!

Lies doch mal in deinem Vertrag, wenn du den Notar nicht bestellt hast, und es zur Rücktrittsklausel gehört, dann musst du nach meiner Meinung nichts bezahlen.

Vor solchen Verträgen, die immer Eile vorgaukeln, sollte jeder die Finger lassen.
 
Hier nochmals der TS.

Zahlen brauche ich nix, die sind da wirklich kulant gewesen.
Hmm......War nicht optimal von mir und ich have mich da wohl zuwas hinleiten lassen (nicht so meine Art).

Nun ja ne Lehre werde ich da draus ziehen. Aber anscheinden hat die Mehrheit recht, 1000€ im Monat Belastung ist kein Pappenstiel und 2200 Netto ist nicht die Welt um sich so einen Luxus zu erlauben.

Werde mal wieder kleine Brötchen backen und von meinem Höhenflug runterkommen.
Es ist, wie es ist.... auch ein Studium macht noch keinen wirklich Reich.......

Danke für den Support und die kritischen Stimmen.
 

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