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Eigener Tod

Hallo Katharina,

kann mich dem, was Marcus schreibt, nur anschliessen. Ich glaube und bin mir ziemlich sicher, dass es keine Auferstehung und kein jüngstes Gericht gibt, sondern ein Jenseits. Eines, wo man ohne Angst sich drauf freuen kann, voller Liebe, und wogegen unser Menschsein mit Krankheiten und Leid nur Finsternis ist im Vergleich.

Allerdings kann ichs dir, wie Marcus schon sagt, auch nicht beweisen oder verständlich machen - manche Menschen hatten Erlebnisse, die sie in ihrem Glauben unterstützt haben - du, wie du sagst, leider nicht. Und übertragbar von einem auf den anderen Menschen ist das leider ja auch nicht.

Lieben Gruss

Peter
 

Hallo pete,

schau mal hier: Eigener Tod. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ach, Ihr schreibt so lieb und ich wünschte, ich könnte zu Eurem Gott eine Verbindung finden. Marcus, wie gut kann ich mir vorstellen, wie glücklich ich sein würde, wenn ich an (Deinen) Gott glauben könnte. Du hast den Begriff "physikalische Einheit" wohl missverstanden; ich würde keinen personifizierten Gott so nennen. Ich meinte das als sogenannte mögliche übergeordnete Macht, vorausgesetzt, man nähme an, es gebe keinen Gott wie beispielsweise im christlichen Sinne.

Und würde ich mir einen Gott einmal theoretisch vorstellen, dann könnte es nur einer sein mit Humor, Nachsicht und Liebe - keiner, der mit dem jüngsten Gericht aufwartet - der auch die liebt, die Täter waren. Ich bin christlich aufgewachsen, habe die Bibel gelesen. Wirklich schade, dass ich ihr wirklich nicht mehr entnehmen kann als die Frage, warum ich ausgerechnet das glauben soll ... Strenge Christen würden mich vielleicht als Abtrünnige oder Satansboten bezeichnen ... ich glaube nicht, dass Ihr das auch so seht.

Nun, trotzdem mögt Ihr recht haben und damit glücklicher sein. Wer kann das wissen ...

Seid gegrüßt

Katharina
 
Dennoch würde ich gerne den Gedanken, den Marcus ausführt und dem Ihr ja ziemlich zustimmt, dass der schönste Teil meines Lebens noch vor mir liegt, einmal "rein theoretisch weil sehr verlockend" weiter spinnen. Ich stimme zu, dass viele Menschen rückblickend oft nur die guten Dinge behalten. Ich bin da anders. Mein vergangenes Leben fand ich sehr leidvoll, selbst wenn Millionen Menschen dankbar gewesen wären, wenn sie diese äußerlichen Dinge wie Wohnung und Essen vorgefunden hätten. Es war ein Leben voller Kampf und Verletzungen. Vielleicht gerade weil ich nicht auf ein erfülltes Leben zurückblicken kann, hänge ich so sehr daran.

Aber Marcus Posting ist nicht umsonst. Alleine das Gedankenspiel damit macht Freude ... und wenn es dann noch wahr wäre ...

Katharina
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Katharina,

kann mich dem, was Marcus schreibt, nur anschliessen. Ich glaube und bin mir ziemlich sicher, dass es keine Auferstehung und kein jüngstes Gericht gibt, sondern ein Jenseits. Eines, wo man ohne Angst sich drauf freuen kann, voller Liebe, und wogegen unser Menschsein mit Krankheiten und Leid nur Finsternis ist im Vergleich.

Allerdings kann ichs dir, wie Marcus schon sagt, auch nicht beweisen oder verständlich machen - manche Menschen hatten Erlebnisse, die sie in ihrem Glauben unterstützt haben - du, wie du sagst, leider nicht. Und übertragbar von einem auf den anderen Menschen ist das leider ja auch nicht.

Lieben Gruss

Peter


Ich hoffe, du hast recht.
Würde gerne daran glauben.

Gast J.


Ich hoffe, du hast recht.
Würde gerne daran glauben.

Gast J.
 
Aber Marcus Posting ist nicht umsonst. Alleine das Gedankenspiel damit macht Freude ... und wenn es dann noch wahr wäre ...


Ich weiß, dass es ein Jenseits gibt und dass wir dort mit Liebe empfangen werden. Ich weiß, dass ich in diesem Leben geliebt werde. Das ist die Grundlage meines Lebens. Ich fühle mich angenommen und geliebt.

Das Leben ist jedoch ein Gedankenspiel. Es gibt nichts, womit ich es dir beweisen könnte, dass es so ist. Aber es gibt auch niemanden auf dieser Welt, der dir beweisen kann, dass es nicht so ist.

Die Wahrheit kannst du nur in dir finden.

Ich kann dir sagen, wie ich zu meiner fand.

Eine Weile ging ich einmal auf dem Weg in eine Selbsthilfegruppe an einem kleinen Hexenladen vorbei. Dort hing ein Schild aus. Engelseinweihung 50 Euro. Eines Tages habe ich einfach einen Termin gemacht, obwohl damals 50 Euro für mich sehr viel Geld waren. Etwas zog mich an. Ich wusste, das ist jetzt wichtig.

Nicht dass ich an Engel geglaubt hätte ...

Eines Nachmittags saß ich dann im Hinterzimmer des Ladens auf einer alten Couch, die Augen geschlossen, die "Hexe" ein paar Meter weiter auf einem Stuhl und sie las eine Engelsmeditation vor. Sie bat jeden einzelnen Engel seine Energie durch meinen Körper zu schicken.

Und plötzlich habe ich in mir eine unsagbare Freude gefühlt. Und da war das Gefühl angenommen zu werden. Ich spürte, dass jemand oder etwas schon sehr lange auf mich gewartet hat. Und dann strömte eine Liebe durch meinen Körper, wie ich sie nie zuvor gespürt hatte. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben die bedingungslose Liebe gespürt und ich fühlte, dass ich so angenommen werde, wie ich bin.

Dieses Erlebnis hat mich tief beeindruckt. Wenn es mir schlecht geht, denke ich oft daran zurück. Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt, ob es Engel gibt, aber ich weiß, dass es ein Gefühl gibt, das so unglaublich groß ist, dass man es kaum fassen kann.

Weil ich weiß, dass ich geliebt werde und dass jemand auf mich achtet, weiß ich, so wie es ist, ist es gut. Nichts in unserem Leben geschieht ohne Grund.

Das was gerade mit dir geschieht, berührt deine Seele auf eine ganz eigene Weise. Diese Erlebnisse formen dich und machen dich einzigartig. Natürlich tut es weh, wenn aus der Seele sozusagen Stück für Stück herausgehauen wird. Aber das Leben formt dich auch zu einem unverwechselbaren Kunstwerk.

Glaub mir, mein Leben war und ist nicht einfach. Ich weiß sehr genau, wovon ich rede. Ich sage nicht "alles lustig und ach wie schön". Auf manchen Schlag hätte ich gerne verzichtet. Aber ich erlaube mir auch über den Schmerz hinaus zu wachsen und zu sehen, was mein Schicksal aus mir gemacht hat.

Das Einzige, was wir mit Sicherheit sagen können, ist dass wir nichts wissen. Aber wenn doch alles möglich ist, sollten wir dann nicht unser Herz für die schönen Dinge öffnen? Ich glaube daran, dass ich bedingungslos geliebt werde und seit ich daran glaube, finde ich überall in meinem Leben die Liebe.

Du schreibst "alleine das Gedankenspiel damit macht Freude". Dann geh doch diesen Weg.

Ich möchte dir einen Link geben:

Die Schöpferkarten | You are God Also

Du findest dort Karten mit wunderschönen Weisheiten. Das sind sehr schöne Gedanken voller Liebe. Sie sind es wert, dass wir uns mit ihnen beschäftigen. Verfolge das Schöne. Verfolge die Liebe.


Auf einer der Karten steht:
18. A T M E... und noch einmal... und noch einmal...
Wenn du wählst zu atmen, lässt du deinen Körper wissen, dass du das Leben wählst.


Sommer für Sommer sitze ich auf meinem Balkon und betrachte meine Rosen. Ich atme. Ganz ruhig. Bewusst. Und dann spüre ich tief in mir eine große Freude, weil ich diese Rose sehe und weiß, wie sehr wir Menschen geliebt werden müssen, dass es ein solches Wunder gibt wie diese Rose. In diesem Geschenk ist so viel Liebe.

Vielleicht traust du dich ja in deinen Gedanken ein Wagnis einzugehen. Kannst du dir vorstellen, dass deine Krankheit ein Geschenk ist, das dir in Liebe gegeben wurde? Welche Folgen hätte das für dich?

Ich weiß, die Frage ist empörend. Wie kann ich so was fragen? Wo da doch so viel Leid und Schmerz ist, so viel Verzweiflung! Wo es um Leben und Tod geht.

Ich kann dir nicht sagen, dass dir die Krankheit in Liebe gegeben wurde. Ich will es dir auch gar nicht beweisen. Darum geht es nämlich nicht. Es gibt keine Wahrheit. Es gibt immer nur ein Gedankenspiel. Wirklich frei bist du erst, wenn du die Fesseln loslässt, die unsere Gesellschaft dir so mitgibt und wenn du dich gedanklich auf neue Wege begibst.

Ich sage nicht, es ist so. Das kann und will ich nicht. Aber ich frage dich, was wäre, wenn du sagen könntest, dass du geliebt wirst und dass die Krankheit aus dieser Liebe kommt?

Um noch mal eine der Karten zu zitieren:

Die wahre Frage ist: Erlaubst du, dass es real wird?

Es ist eine Frage der Gedanken. Wenn du willst, dass die Krankheit aus der Liebe kommt, dann ist es so. Du allein bist die Schöpferin deines Lebens. Du allein legst fest, was für dich die Wahrheit ist.

Wenn du die Krankheit als Teil der Liebe zu dir ansiehst, dann kannst du dich mit ihr versöhnen und dann kannst du sie auch loslassen.

Aber du musst den ersten Schritt in diese Richtung machen. Wie heißt es so schön: Gott hat den Kopf rund gemacht, damit die Gedanken die Richtung ändern können.

Trau dich einfach mal auf unbekanntes Terrain. Frag dich nicht, ob es wahr ist. Frag dich lieber, was sich für dich ändern würde, wenn es wahr wäre. Wenn du das geschafft hast, kommst du der Wahrheit ein bisschen näher.


Tuesday


Edit: Eins ist mir noch wichtig. Auch wenn ich die bedingungslose Liebe gefühlt habe, entferne ich mich noch ganz oft davon und verfalle ins Grübeln und kämpfe mit Ängsten. Ich sitze auch nicht mit verklärtem Blick da und rufe: "Liebe Schicksal, schlage mich, auf dass ich ein besserer Mensch werde!". Ganz im Gegenteil, ich sag dem Schicksal gerne sehr deutlich, es soll sich gefälligst woanders eins abwichsen. Aber als Gedankenmodell finde ich den Gedanken gut sich mal zu fragen, welche Bedeutung ein Vorkommnis hätte, wenn es denn ein Geschenk aus Liebe wäre. Man kommt mal auf ganz andere Gedanken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Katharina, ich bin zwar gläubisch erzogen worden, aber da ich in meinen Leben sehr viel Leid erfahren habe, konnte ich es nicht annehmen. Aber seit dem Tod meines Vaters und meiner Freundin, hat es sich gewandelt. Wenn ich Hilfe brauche, zünde ich Kerzen an und du glaubst garnicht, wie oft da was kam. Bei mir werden in jeder wirklich schweren Situation Hoffnungskerzen angezündet. Passt jetzt hier nicht wirklich hin, aber z. B. wenn es bei mir finanzell überhaupt nicht passt, stecke ich eine oder zwei Hoffnungskerzen an und in den nächsten Tagen , erlebe ich dann wie es zu einer Lösung kommt. Ob es jetzt Zufall ist oder ob da eine höhere macht im Spiel ist, kann ich nicht sagen, aber zumindest glaube ich fest daran und auch an ein Leben nach dem Tod. Meine Mutter starb da war ich 12 jahre , ich hatte nie eine Verbindung zu ihr und vor 6 jahren gab es ein Zeichen. Mir grad Gänsehaut überläuft. Genau an ihren Geburtstag kam ein Brief ins Haus, was normal nicht passte. Ich bekam eine Rehazusage, wo ich mit dem Arzt drüber gesprochen hatte, aber der Antrag noch garnicht gestellt war. Aber nach reichlicher Überlegung, wie das ging wusste ich, es gibt ein Leben nach dem Tod. Meine Mutter hatte was gut zu machen und das geschah vor 6 jahren.
Und somit gehe ich heute oft in den Dom, zünde kerzen für meine lieben an und lebe in guter Hoffnung.
 
Da es hier um das Befinden von Katharina geht, möchte ich auf die Jenseits-Wunsch-Beiträge nicht antworten, wie ich das in einem Glaubensthread tun würde.

Katharina, viel Glück beim Basteln einer Jenseitshoffnung, wie das ja schonl Millionen Hindus, Buddhisten usw. usw. taten.

Basteln kann schön sein, besonders jetzt, wo es dunkler wird, mit einem Lichtlein 🙂.

Wenn dich die Bibel selbst interessiert, bleibt dir nichts anderes, als sie aufrichtig zu betrachten, und verschiedene Seiten um Hilfe zu bitten, damit du nicht einseitige Bilder bekommst.

Ich verabschied mich dann mal und wünsche dir nach wie vor Menschen, die dich halten und trösten und Gedanken, die dich in Dinge führen, die über unserem eigenen Schicksal stehen, aber wo du die suchst, in biblischen Aussagen oder fernöstlichen Basteleien (vielleicht siehst du es ja auch umgekehrt 😀) möchte ich in diesem Thread nicht weiter verfolgen, in dem es um deine Trauer geht. Wenns dich interessiert, mach einen neuen auf, in dem hart diskutiert werden darf 🙂

Alles Gute.
Sigi
 
Momentan habe ich unendliche Angst und spüre, dass ich hoffe, dass nicht das eintritt, was eintreten wird, aller Logik nach.
Viele Grüße
Katharina

Ich wünsche dir natürlich das du weiterlebst, sofern es das höchste Wohl deines Selbst entspricht.

Aber wieso hast du Angst vor dem Tod? Es gibt keinen Tod, es gibt nur eine Veränderung deiner Realität.

Das hat nichts mit Glauben zu tun, und auch nichts mit Religion.
Es ist eine natürliche Tatsache, das dass Bewusstsein nicht sterblich ist. Es ist einfach unmöglich es auszulöschen.

Es verändert nur ständig seine Form.

Also, warum sollte man Angst vor dem Tod haben? Warum?
 
Hallo Katharina, finde es sehr mutig, Dich diesem Forum mit diesem Thema anzuvertrauen, aber vor allem sehr befreiend, das Tabu "hinter" den Krankenhauswänden zu durchbrechen. Beruflich sehr viel mit Tod und Trauer beschäftigt, fand ich es immer schwierig, mir vorzustellen, wie es für mich sein möge, bis ich selbst in diese Situation der Erkrankung gekommen bin, wo plötzlich alle Pläne, alle laufenden Projekte, das Leben an sich in Frage gestellt haben, die Karten der Wichtigkeit neu gemischt wurden, Rückschau gehalten habe, oft mich gefragt habe, was wirklich (noch) wichtig sei, was ich verpassen würde, wenn ich nicht mehr wäre, wovon ich mich am ehesten trennen könnte. Es gab viele Phasen der Angst, aber auch seltsamerweise immer wieder Phasen der inneren Ruhe, dass ich mir nicht mehr über so vieles Gedanken machen müsse, eine Überzeugung, dass alles sich irgendwie regele. Die Behandlung ist bis dato gut verlaufen, so dass ich akut keine Beschwerden habe. Manchmal habe ich mich dafür geschämt, dass es mir besser gehe, als vielen anderen.
Schon zuvor fragte ich mich oft, wie viel Rücksichtnahme auf Kranke ist angemessen, was empfindet jemand in Eurer/meiner Situation als Zumutung, was Konflikte in Familie etc. angeht. Was ist zu egoistisch von Angehörigen/Betroffenen oder gar überflüssig, noch mal aufzuwärmen, wenn die Zeit begrenzt ist. Was heißt mitleidig, aber auch mitfühlend, was braucht jemand in dieser Situation?? – Auch fragte ich mich, was ist den Angehörigen, Freunden, wichtig, um jmd. gehen lassen zu können; welche Rechnungen sollten mit ihnen beglichen sein. Eine der Antworten, die mich sehr beeindruckte, gab mir vor vielen Jahren ein Radiologe, der im TV über seine Arbeit mit Krebskranken berichtete, die er um Seminare für diese wegen einer Erfahrung erweitert hatte: So berichtete er von einem Freund, der an AIDS erkrankt war, und im Sterben lag. Er besuchte ihn auf seiner Station mit Tränen in den Augen und fragte zaghaft, wie es ihm gehe. Der Kranke sah ihn lange an, und fragte, wie geht es denn Dir, wie es mir geht, siehst Du ja; dann nahm er den Arzt zum Abschied in den Arm und meinte nur: solange ich Dich noch trösten kann, bin ich am Leben und ziehe Sinn daraus. Du konntest medizinisch mir nicht helfen, aber Lebendigkeit erhalten. Daher denke ich, dass die gegenseitige Unterstützung, nicht nur in Selbsthilfegruppen was sehr, sehr Hilfreiches ist. Aus eigenen Erfahrungen im Umgang mit Tod und Sterben in der Familie war es mir immer wichtig, einen Zustand anzustreben, der keine Forderungen, Wünsche, belässt, sozusagen alles gesagt ist – und zwar auf beiden Seiten. Im Job fragte ich oft Angehörige, Betroffene, was sie bräuchten in ihrer schwierigen Situation, wie sie es gerne haben wollten und unterstützte sie, ihre Ziele, wenn möglich zu erreichen. Selbst versuche ich seither noch mehr, in kurzen Zeiträumen zu planen, Dinge rasch abzuarbeiten, wenn sie wichtig sind, ansonsten vieles zu relativieren, den Alltag „normal“ zu gestalten.

„doof“ – aber so gar nicht doof - kommentiert, sie wünschte sich, dass sich ihre Mitmenschen freuen über die gemeinsam verbrachte Zeit. Ein sehr schönes Ziel. Die Erfahrung lehrte mich aber, dass viele Dinge oft unausgesprochen bleiben, abgerissen sind, manche Kranke gar Kontakte unvermittelt abbrechen noch in vergleichsweise gesunden Tagen (aus Schonung, aus Krankheitssymptomen, aus Angst, aus Selbstschutz, manchmal sogar aus Rache), die Mitmenschen nicht nur unter der Trauer sehr leiden, sondern auch am Unverständnis, Schuldgefühlen etc. fast zerbrechen.

Weiß zwar nicht, wie das technisch gehen kann, würde mich aber sehr freuen, mit Euch direkt in Kontakt zu treten, um vielleicht ein paar gemeinsame Antworten, die doch so individuell sind, zu finden.
LG,
 
Gast, der du wirklich Hilfe für Katharina geben willst und kannst,
kannst du dich nicht hier mit einem festen Namen im Forum anmelden? Nach ein zwei drei Tagen und einigen Beiträgen ist dann der Weg frei, dass du ihr eine Mail schicken kannst und sie kann (wenn im Forum zugelassen) dann zurrückmailen, dann könnt ihr in Ruhe über alles reden.

Man geht dann auf den Namen (dann erscheinen die Möglichkeiten) und schickt die Mail an die Person, sie kann dann an deine Mailadresse zurückmailen, unabhängig vom Forum. Dazu muss man aber, wenn man sich angemeldet hat, im Kontrollzenrum (grüne Leiste oben links) so einstellen, dass man angemailt werden darf.

Sigi
 

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