Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Eigene Schuld - fremde Schuld

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das mag jetzt etwas hart und ungerecht klingen, aber aus meiner Sicht stellt ein fairer und gerechter Mann die Gerechtigkeit vor seine Familie oder Frau.

Auf die Bibel bezogen: Du kannst dich erinnern? Der Mann, der Seinen Sohn für Gott opfern wollte?
 
A

Anzeige

Re: Eigene Schuld - fremde Schuld
Das mag jetzt etwas hart und ungerecht klingen, aber aus meiner Sicht stellt ein fairer und gerechter Mann die Gerechtigkeit vor seine Familie oder Frau.

Hast Du Dich da vertan? Meintest Du es ggf. umgekehrt?

Meine Meinung: Wer nichts von Liebe und nichts von Menschlichkeit versteht, der redet von Gerechtigkeit.

Auf die Bibel bezogen: Du kannst dich erinnern? Der Mann, der Seinen Sohn für Gott opfern wollte?

Und ob ich mich erinnere.... Dieser Mann war Abraham. Der Sohn hieß Isaak. Gott hatte Abraham zugesagt, aus ihm ein großes Volk zu machen. Und jetzt sah es für Abraham und seine Frau Sarah so aus, als ob Gott genau das verhindern wollte, in dem er verlangt, dass Abraham seinen einzigen Sohn Isaak opfert.

Es ist eine Erzählung, über die man sich ebenfalls seitenlang auslassen könnte. Auf folgende Aspekte möchte ich kurz aufmerksam machen:
1) Gott hat das Menschenopfer nicht zugelassen. (Auch wenn es für Abraham zunächst so ausgesehen haben musste, so ging es Gott nicht darum, dass tatsächlich der Sohn Abrahams geopfert wurde.) Und er wurde auch nicht geopfert.

2) Dieser Erzählung geht eine andere Erzählung voraus. Abrahams Frau Sarah wurde nicht schwanger, der versprochene Sohn wurde nicht geboren. Abraham vertraute Gott nicht und nahm nun die Dinge selbst in die Hand, zeugte mit seiner Magd Hagar einen Sohn. Dafür wurde Abraham von Gott getadelt. Sarah, die Frau Abrahams, bekam dann doch einen Sohn, den sie Isaak nannten. Und durch diese Opfer-Geschichte testete Gott, wie groß das Vertrauen von Abraham inzwischen war... ob sich etwas geändert hat.

3) Die Opfer-Geschichte mit Isaak war eine symbolische prophetische Vorausschau für das, was Gott letztendlich tat. Jesus Christus, Gottes Sohn, wurde von Gott "geopfert". Ich setze dies in ", weil Jesus zu seinem Tod ja sagte, also nicht hilf- bzw. willenlos war.
 
Nein, Nordrheiner. Vermutlich haben wir uns da missverstanden.

Denn wenn ein fairer und gerechter Mann Gerechtigkeit/Gott vor seine Familie oder Frau stellt, dann ist das nicht anders, als wie wenn Abraham Gott vor seinen Sohn stellt.

~~~

Man könnte es so interpretieren, dass manchmal die einem liebsten Dinge geopfert werden müssen, um seinen Glauben an Gott zu beweisen.

Das ist nicht unbedingt meine Sicht, aber eine mögliche.
 
Nein, Nordrheiner. Vermutlich haben wir uns da missverstanden.

Denn wenn ein fairer und gerechter Mann Gerechtigkeit/Gott vor seine Familie oder Frau stellt, dann ist das nicht anders, als wie wenn Abraham Gott vor seinen Sohn stellt.

streichen wir mal in Deinem Satz den Begriff Gerechtigkeit, damit das Thema nicht ausufert.
Und ja, das Eine ist mit dem Anderen vergleichbar.
 
Man könnte es so interpretieren, dass manchmal die einem liebsten Dinge geopfert werden müssen, um seinen Glauben an Gott zu beweisen.

Das ist nicht unbedingt meine Sicht, aber eine mögliche.

Ich denke das ist nicht nötig, denn Gott kennt unser Herz. Geschichten aus der Bibel sollen uns auch lehren, die Zusammenhänge zu begreifen...
 
Ist denn Gott nicht gleichbedeutend mit Gerechtigkeit?

~~~

Und wenn Gott nicht für Gerechtigkeit steht, für was denn dann?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist denn Gott nicht gleichbedeutend mit Gerechtigkeit?

Ich denke man kann nicht den Begriff Gott auf den Begriff Gerechtigkeit minimieren, das reicht nicht aus, aber ebenso glaube ich das die wahre Gerechtigkeit von Gott kommen muss, ob es uns gefällt oder nicht und wie diese aussieht, das weiß ich nicht.
 
Ich denke man kann nicht den Begriff Gott auf den Begriff Gerechtigkeit minimieren, das reicht nicht aus, aber ebenso glaube ich das die wahre Gerechtigkeit von Gott kommen muss, ob es uns gefällt oder nicht und wie diese aussieht, das weiß ich nicht.

Es ist fraglich, ob Gott mehr als Gerechtigkeit ist. Insofern dann, wenn man davon ausgeht, dass Gott Gerechtigkeit ist.

Was könnte höher als Gott und Gerechtigkeit stehen. Und inwiefern unterscheiden sich Gott und Gerechtigkeit?
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist fraglich, ob Gott mehr als Gerechtigkeit ist. Insofern dann, wenn man davon ausgeht, dass Gott Gerechtigkeit ist.

Was könnte höher als Gott und Gerechtigkeit stehen. Und inwiefern unterscheiden sich Gott und Gerechtigkeit?

Ich schrieb nicht das Gott sich von der wahren Gerechtigkeit unterscheidet und auch nicht das etwas darüber steht, aber wenn etwas darüber steht, dann ist es sein Wort, ein Gesetz an dessen er sich selbst auch halten muss. Das wäre so als wenn ich jemanden ein Versprechen gebe, zu meiner Last. Dieses muss ich dann einhalten, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Somit setze ich etwas über mich, durch meine Äusserung, mein Versprechen.

Wenn Gott nur die Gerechtigkeit wäre, worin wäre diese begründet? Denn Gerechtigkeit ist eine Regelschaft, oder und eine oder mehrere Person(en) (höheres Lebewesen) die/das Gerechte entscheidet(en). Wenn es aber eine Person/Personen/Lebewesen ist/sind, dann ist das mehr als Regeln und Gesetze.
 
Ich schrieb nicht das Gott sich von der wahren Gerechtigkeit unterscheidet und auch nicht das etwas darüber steht, aber wenn etwas darüber steht, dann ist es sein Wort, ein Gesetz an dessen er sich selbst auch halten muss. Das wäre so als wenn ich jemanden ein Versprechen gebe, zu meiner Last. Dieses muss ich dann einhalten, wenn die Bedingungen erfüllt sind. Somit setze ich etwas über mich, durch meine Äusserung, mein Versprechen.

Wenn Gott nur die Gerechtigkeit wäre, worin wäre diese begründet? Denn Gerechtigkeit ist eine Regelschaft, oder und eine oder mehrere Person(en) (höheres Lebewesen) die/das Gerechte entscheidet(en). Wenn es aber eine Person/Personen/Lebewesen ist/sind, dann ist das mehr als Regeln und Gesetze.

Guter Punkt, wirklich guter Punkt, Peaceberg. Später mehr dazu, weil ich mich gerade nicht besonders fit fühle.

~~~

Wer aber wirklich an Gott glaubt, da kommt es nicht wirklich auf Sekunden, Tage oder Jahrhunderte an, sondern hat die Antwort schon längst.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben