Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Eigene Schuld - fremde Schuld

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Sie sind mir allein schon, von dem was ich lese, so unsympathisch, dass ich sie niemals persönlich kennen lernen noch treffen möchte. Sie sind mir einfach egal.

Hoppla. 😀 Wenn sie dir egal wären, würdest du gar nicht registrieren, dass sie dir unsympathisch sind. (Ich mag dieses Thema Schuld nicht, weil ich nichts davon halte und doch hab ich hier reingelesen, also kanns mir nicht egal sein, auch wenn mir Schuld schnurz ist)
 
Ich schon. Manche Menschen sind mir tatsächlich schlicht egal. Ich kenne sie nicht und will sie auch nicht kennen lernen.

Sie sind mir allein schon, von dem was ich lese, so unsympathisch, dass ich sie niemals persönlich kennen lernen noch treffen möchte. Sie sind mir einfach egal.

Wir können nicht alle Menschen sympathisch finden und erst recht nicht alle kennenlernen. Wozu auch?

Jedoch aus Deinen Zeilen spricht eine große Härte. Diese Verhärtung macht Dich unsensibel und schwächt auch die positiven Empfindungen ab, die wir Menschen brauchen, um Brücken zu bauen. Bauen wir keine Brücken zum anderen Menschen, halten Einsamkeit und Krieg Einzug in die Gesellschaft. Im Extremfall heisst es dann: "...geht über Leichen."

Deine harten Zeilen erinnern mich an ein Gespräch mit Amerikanern. Es war zu der Zeit, als in den USA das Gesundheitssystem erneuert werden sollte. Die Amerikaner sagten von sich, sie seien Republikaner und damit Christen. Um zu wissen, was sie damit meinen, fragte ich: "wenn sie auf einer Parkbank einen hungrigen Menschen sehen, wie reagieren sie dann?" Die Amerikaner meinten: "Gar nicht. Das geht mich nichts an."
Für mich machen sich diese Menschen durch Gleichgültigkeit (Verhärtung) schuldig. Schuld bedeutet für mich nicht zwangsläufig etwas falsch gemacht zu haben. Für mich bedeutet es auch: Versäumt zu haben, das Gute, das ich hätte tun können, auch nicht zu tun.

Zuerst verhärtet das Herz, dann der ganze Mensch. Deswegen kommt er dann - weil bewegungsunfähig - in die Kiste unter die Erde. Gibt es denn keine positive Alternative?
 
Wir können nicht alle Menschen sympathisch finden und erst recht nicht alle kennenlernen. Wozu auch?

Eben.

Jedoch aus Deinen Zeilen spricht eine große Härte. Diese Verhärtung macht Dich unsensibel und schwächt auch die positiven Empfindungen ab, die wir Menschen brauchen, um Brücken zu bauen. Bauen wir keine Brücken zum anderen Menschen, halten Einsamkeit und Krieg Einzug in die Gesellschaft. Im Extremfall heisst es dann: "...geht über Leichen."

Nein. Ich gehe nicht über Leichen. Im Gegenteil . Ich setze mich ein . Für die , die es nicht können. Nur nicht für die , die es nicht wollen. Das ist ein gewaltiger Unterschied.


Deine harten Zeilen erinnern mich an ein Gespräch mit Amerikanern. Es war zu der Zeit, als in den USA das Gesundheitssystem erneuert werden sollte. Die Amerikaner sagten von sich, sie seien Republikaner und damit Christen. Um zu wissen, was sie damit meinen, fragte ich: "wenn sie auf einer Parkbank einen hungrigen Menschen sehen, wie reagieren sie dann?" Die Amerikaner meinten: "Gar nicht. Das geht mich nichts an."
Für mich machen sich diese Menschen durch Gleichgültigkeit (Verhärtung) schuldig. Schuld bedeutet für mich nicht zwangsläufig etwas falsch gemacht zu haben. Für mich bedeutet es auch: Versäumt zu haben, das Gute, das ich hätte tun können, auch nicht zu tun.



Da mach Dir keine Sorgen. Ich versäume sicher nicht das Gute zu tun. Ich weiß nur , wann der Versuch sinn- und hoffnungslos und verschwendete Zeit ist.


Zuerst verhärtet das Herz, dann der ganze Mensch. Deswegen kommt er dann - weil bewegungsunfähig - in die Kiste unter die Erde. Gibt es denn keine positive Alternative?

Unter die Erde in der Kiste kommen wir alle. Die Alternative ist die Urne und der Staub. Aber die Alternative , die Du meinst , ist für mich , sich auf die zu konzentrieren , wo die Hilfe erwünscht ist und wo es tatsächlich hilft und nicht die Kräfte sinnlos zu verstreuen, bis für keinen mehr etwas übrig ist.

Eine gewisse Härte gehört auch zur Hilfe. Nur die bringt manche selbst auf Trab und damit zur Hilfe durch Selbsthilfe.
 
Deinen Beitrag 802 finde ich inhaltlich ganz vernünftig. Kann ich gut nachvollziehen.

Bei z.B. Krankenschwestern sehe ich unterschiedliche Veranlagungen und Einstellungen:

a) das grenzenlose Mitleiden mit den Kranken. Das macht die Krankenschwester auf Dauer selbst krank.

b) den harten Typ, dem es nichts ausmacht, wenn jemand leidet. Diese Krankenschwester hat sich im Laufe der Zeit einen harten Panzer zugelegt. Selbstschutz, denk ich mal. Aber sie fühlt nicht mehr.... Anteilnahme nicht möglich.

c) den Typ der goldenen Mitte. Soviel Selbstschutz wie nötig, aber soviel Mitgefühl/Anteilnahme wie möglich.
 
Leben ist auch inhärente Schuld. Eigentlich aber ist es Verantwortung und Sinn für das weitere Leben.

Wenn man so will, dann dürften Ignoranz und Arroganz die größten Schuldumstände sein.

~~~

Eigentlich müsste man ignorante und arrogante Menschen sofort wegsperren, bevor sie größeres Unheil anrichten (ISIS, Hitler, Kapitalisten, Politiker, Normalbürger, usw.).
 
Zuletzt bearbeitet:
Leben ist auch inhärente Schuld. Eigentlich aber ist es Verantwortung und Sinn für das weitere Leben.

Wenn man so will, dann dürften Ignoranz und Arroganz die größten Schuldumstände sein.
~~~
Eigentlich müsste man ignorante und arrogante Menschen sofort wegsperren, bevor sie größeres Unheil anrichten (ISIS, Hitler, Kapitalisten, Politiker, Normalbürger, usw.).

Hallo, Tsunami,
in Deinen Worten steckt viel Richtiges, dem ich zustimme.

1) Wir Menschen können nicht leben, ohne auch Schuld auf uns zu laden, Fehler zu machen.
2) Verantwortung übernehmen für das eigene Leben... sehr wichtig. Nur die Sache mit dem Sinn ... ist abhängig davon, ob sich der Mensch als Sinngeber versteht oder (aus meiner Sicht) Gott der Sinngeber ist.

3) Meine Frage: ist derjenige, der Gott als Sinngeber ausschließt, nicht ignorant?

LG, Nordrheiner
 
3) Meine Frage: ist derjenige, der Gott als Sinngeber ausschließt, nicht ignorant?

Wahr es denn jemals fraglich, ob es einen Gott gibt?

Wenn du Gott mit Leben, Liebe und Wahrheit gleichsetzt, dann bin ich ganz bei dir.

Wenn du mir jedoch mit der Bibel kommst, dann kann ich mindestens die Hälfte nicht glauben.

~~~

Die Bibel ist nicht Gottes Wort, sondern von Menschen geschrieben. Und wie du weißt, können Menschen auch das Allerbeste versauen.

~~~

Gott hat es einfach nicht nötig, ein Buch zu schreiben, welches die meisten Menschen niemals lesen werden.

Gott hat ganz andere Wege.

Dich zum Beispiel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nordrheiner,

willst du wirklich mit mir über Gott sprechen?

Ready when you are.

~~~

Wir hätten das Ganze auch viel kürzer haben können, aber anscheinend wollte Gott das nicht so.
 
Wahr es denn jemals fraglich, ob es einen Gott gibt?

Wenn für Dich die Existenz Gottes klar besteht, freut mich das.

Wenn du Gott mit Leben, Liebe und Wahrheit gleichsetzt, dann bin ich ganz bei dir.
Nein, ich setze Gott nicht mit Leben, Liebe und Wahrheit gleich. Bei so einer Formulierung fehlt mir das Personale. Gott ist für mich ein unbeschreibliches Wesen, welches Entscheidungen trifft - und sie auch teilweise oder ganz zurücknimmt. Gott ist für mich ein Entscheider. Und ja, Gott als "Person" ist der Garant für Leben und Liebe und Wahrheit... und dies in einer für Menschen unerreichbaren Dimension.

Wenn du mir jedoch mit der Bibel kommst, dann kann ich mindestens die Hälfte nicht glauben.
Das nehme ich Dir sofort ab. Wichtiger Ausgangspunkt für Glauben überhaupt ist das "glauben wollen". Zu diesem "glauben wollen" darf durchaus das "nicht glauben können" hinzukommen. Es gibt so vieles in der Bibel, was unserem menschlichen Verstand widerspricht. Ohne Gott wird so ein Widerspruch auch nicht auflösbar sein, denke ich.
~~~

Die Bibel ist nicht Gottes Wort, sondern von Menschen geschrieben. Und wie du weißt, können Menschen auch das Allerbeste versauen.
Ja, da hast Du völlig Recht. Ich gehe an diesen Hinweis wie folgt ran: Wenn es Gott, den Allmächtigen, wirklich gibt - und davon gehe ich aus - dann lässt er sich auch nicht von Menschen in die Suppe spucken, die seine Botschaft nach ihrem Geschmack "versauen", verfälschen können oder wollen.
Wenn ein Dachdecker die Bauanweisung liest, dann ist es nicht wichtig, ob er die Bauanweisung für alle Bauteile versteht. Aber es ist unerlässlich, dass er die Bauanweisungen versteht, die ihn und seine Arbeit persönlich betreffen.
Und so frage ich mich: Was will Gott mir mit ..... sagen? Es geht um Verstehen.

~~~

Gott hat es einfach nicht nötig, ein Buch zu schreiben, welches die meisten Menschen niemals lesen werden.
Ich bin mir nicht sicher, ob nicht bereits die Mehrheit der Menschen die Bibel kennen, eine Bibel sogar persönlich haben. Aber allgemein hast Du völlig Recht. Aber wir sollten ihn nicht kritisieren, weil er Menschen aufschreiben lies, was Er für wichtig hält.

Gott hat ganz andere Wege. Dich zum Beispiel.

Dankeschön, dass Du das so siehst. Ich empfinde diesen Auftrag sowohl als Ehre als auch als Last, denn ich bin sicher ein fehlerhafter Botschafter einer perfekten, herrlichen Botschaft.

LG, Nordrheiner
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben