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Eigene Schuld - fremde Schuld

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Auge um Auge - Zahn um Zahn

und

wenn Dich einer auf die linke Backe schlägt, halte auch die rechte hin.
 
Ich denke, dass die Bibel genauso wie der Koran von Krieg spricht. Nicht an allen Stellen und absolut, aber dennoch.

Und manchmal scheint Krieg tatsächlich das beste Mittel der Wahl zu sein. Ganz egal, ob gegen Hartz-IV-Empfänger oder Flüchtlinge.

Die Logik sollte einem eigentlich auch immer gebieten, dass es fair und gerecht sein muss.
 
Das erste Zitat betrifft eine Regelung für eine soziale Gemeinschaft, die im Grunde von einem Leben mit Gott wenig bis nichts wusste. Die Menschen im frühen AT waren, wenn man so will, "unreif". Ich würde auch heute von Nicht-Christen nicht verlangen, nach den Geboten des NT's zu leben. Es kommt nach meiner Meinung nicht auf das Einhalten von Geboten an, egal ob sie im NT oder AT stehen, sondern auf eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus. Wenn Du so willst, sind Gesetze und Gebote lediglich Hilfsmaßnahmen für Unverständige.

Beispiel: Wenn in einem Raum kleine Kinder spielen und schlafen, ist es eine nützliche Vorsorge, Besuchern zu sagen: Hier bitte nicht rauchen. Ggf. ein Schild aufhängen. Ist aber der Besucher ein Mensch, der die Kinder liebt, (der ggf. zur Familie gehört), dann sind alle Vorsorgemaßnahmen nicht nötig. Aus Liebe zu den Kindern wird dieser Besucher nicht auf die Idee kommen, dort zu rauchen.

Wer die Liebe nicht kennt, braucht Gesetze und Gebote. Und Gesetze und Verbote sind in ihrer Qualität immer deutlich schlechter als die Liebe.
 
Also erklärst Du nach der Bibel zu leben und suchst Dir die passenden Stellen aus bzw. lebst nach dem , was Du denkst , wie alle anderen auch.

Was ja dann nichts mehr mit der Bibel zu tun hat.
 
Also erklärst Du nach der Bibel zu leben und suchst Dir die passenden Stellen aus bzw. lebst nach dem , was Du denkst , wie alle anderen auch.

Was ja dann nichts mehr mit der Bibel zu tun hat.


Der Ausdruck "nach der Bibel leben" ist erklärungsbedürftig. Tatsächlich gibt es Menschen die an Gott glauben und z.B. in der Bibel (im AT) lesen, dass man kein Schweinefleisch essen soll und dann ebenfalls kein Schweinefleisch essen. Das Volk Israel bekam "gesetzliche" Feiertage und Vorschriften, wie sie am Sabbat zu leben haben. Und so gibt es heute Menschen, die der Meinung sind dass unser Sonntag nicht bibelgemäß ist und wir uns am Sabbat orientieren sollten. Menschen suchen sich Gebote heraus und Verhaltensweisen, die sie in der Bibel lesen. Ich erkläre diese Gebote und Verhaltensweisen nicht per se für uninteressant - und suche mir dafür andere Gebote heraus.... so ist es nicht - so verstehe ich "nach der Bibel leben" nicht.

Für mich sind im AT wie im NT die Menschen interessant, denen es um eine persönliche Beziehung mit Gott ging. Es geht mir um meine Beziehung zu Gott bzw. Jesus und um meine Beziehung zu Menschen. Ich lese aus den vielen Erzählungen heraus, worauf es Gott bzw. Jesus ankam. Daraus kann ich lernen. Es ist wie in einer Beziehung. Auch da geht es nicht um Regeln für das Verhalten, sondern die Frage lautet (für mich): was tut der Beziehung gut?

Und um Antworten darauf zu finden, sind mir auch Erzählungen aus dem AT oder NT wichtig.

Die alttestamentliche Regel "Auge um Auge" sowie "Zahn um Zahn" würde, davon bin ich fest überzeugt, meine Beziehung zu Gott und Jesus bzw. zu Menschen nicht verbessern.

Die Regel "Auge um Auge" sowie "Zahn um Zahn" war damals sicher eine Verbesserung für das soziale Leben. Wir können uns ausmalen, wie üblicherweise bis dahin Streitigkeiten gelöst wurden. Aber diese Regel war maximal nur für das Leben untereinander eine Hilfe - damals - aber keine Hilfe für ein Leben mit Gott.

Kannst Du jetzt einen Unterschied erkennen?
 
Also. Die Gebote in der Bibel kommen von Gott, aber man muss sie nicht befolgen?

Man lebt also so , wie man es für richtig hält?

Wozu dann die Bibel? Und warum berufst Du Dich dann darauf. Wenn Du sowieso nur nach dem lebst , was Du für richtig empfindest?
 
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