Jessica133
Aktives Mitglied
Hallo,
momentan fühle ich mich, als ob ich feststecke. Mein Gedanke war, zu versuchen, mich beruflich nochmal maßgeblich weiterzubilden um eine leitende Stellung anzustreben. Konkret bin ich 43 und in 8 Jahren wird meine Vorgesetzte in Rente gehen. Bis dahin könnte ich vieles geschafft haben. Als Kind und Jugendliche war ich sehr introvertiert und schüchtern. In der Schule eher mittelmäßig. Allerdings habe ich auch nicht groß gelernt. Ein IQ Test in der Wirtschaftsschule (warum auch immer der gemacht wurde) ergab, dass ich ziemlich viel drauf habe und mir wurde nahegelegt das Abi zu machen. Aber das wollte ich damals nicht und jetzt bereue ich es. Denn ich glaube, ich bekomme das jetzt nicht mehr hin.
Vielleicht liegts am Alter - früher habe ich mir nur was anschauen müssen und wusste gleich um was es geht, heute muss ich da viel mehr Konzentration reinlegen, die ich gar nicht immer habe.
Für mich der Wendepunkt war Januar ´20. Zehn Tage lag ich flach mit Atemnot, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzrasen. Mein Arzt diagnostizierte damals Magen-Darm Entzündung. Bauchschmerzen hatte ich nicht. Vorher und danach war ich noch nie so wirklich krank. Mal nen Tag, an dem es einem schlecht geht, ja, aber nicht so.
Seitdem habe ich das Gefühl, dass ich die Leistung nicht mehr bringen kann und immer an körperliche und geistige Grenzen stoße. Sportlich bin ich nicht, aber manchmal geht mir schon bei stärkerer körperlicher Beanspruchung die Luft aus. Ein ander mal wieder nicht. BMI ist unteres Normal. Bluthochdruck und Herzrasen kommen sporadisch (allerdings mittlerweile echt seltener) und tatsächlich habe ich oft das Gefühl verbunden mit Magenproblemen, weshalb ich auf das Roemheld-Syndrom kam. Mittlerweile war ich bei einigen Ärzten, aber die finden nichts.
Dann vielleicht doch die Psyche. Mein Beruf macht mir Spass und nach anfänglichen Problemen mit der Kollegin haben/hatten wir uns auch zusammengerauft. Aber sie ist intrigant und versucht ständig mich auszubremsen um dann besser dazustehen. Habe ihr vorgeschlagen, im Betrieb was umzustellen, so dass sie alleine die Stelle macht und ich in eine andere Abteilung wechsle, aber das will sie nicht. Denn sie versteht viele Hintergründe/Aufgaben erst nicht und mir geht das leicht von der Hand. Sobald ich mich eingefuchst habe und es eine Bearbeitungslinie gibt steigt sie mit ein. Deshalb braucht sie mich leider im Büro, obwohl das sich mit ihrem hohen Geltungsbedürfnis vor den Vorgesetzten nicht deckt.
Meine Kinder sind jetzt so selbstständig, dass ich echt nochmal durchstarten könnte. Aber da sind jetzt diese körperlichen, geistigen und psychischen Grenzen, gegen die ich nicht ankomme.
Habe mir auch schon überlegt, einfach den Beruf/die Firma zu wechseln. Aber wahrscheinlich geht es mir dann in einigen Jahren, wenn ich mich eingearbeitet habe wieder genauso, dass mir die Aufgaben zu "langweilig" sind.
Einen Versetzungsantrag über den Kopf der Kollegin hinaus könnte ich machen. Die Chefin weiß aber blöderweise, was sie an mir an diesem Platz hat und wird das nicht so schnell umsetzen. Dann kommt wieder das oben genannte Thema, wenn ich einfach nur die Aufgaben wechsle. Denke dass ich mit dem Vorschlag von Weiterbildung und solange den Job machen eher Erfolg hätte. Aber eine genaue Vorstellung, in welche Richtung denn überhaupt, habe ich auch nicht. Und dann noch die Angst dazu, es nicht zu schaffen.
Gerade bin ich ziemlich down und komme mir wie gefangen vor. Vielleicht habt ihr ja einen Rat für mich?
momentan fühle ich mich, als ob ich feststecke. Mein Gedanke war, zu versuchen, mich beruflich nochmal maßgeblich weiterzubilden um eine leitende Stellung anzustreben. Konkret bin ich 43 und in 8 Jahren wird meine Vorgesetzte in Rente gehen. Bis dahin könnte ich vieles geschafft haben. Als Kind und Jugendliche war ich sehr introvertiert und schüchtern. In der Schule eher mittelmäßig. Allerdings habe ich auch nicht groß gelernt. Ein IQ Test in der Wirtschaftsschule (warum auch immer der gemacht wurde) ergab, dass ich ziemlich viel drauf habe und mir wurde nahegelegt das Abi zu machen. Aber das wollte ich damals nicht und jetzt bereue ich es. Denn ich glaube, ich bekomme das jetzt nicht mehr hin.
Vielleicht liegts am Alter - früher habe ich mir nur was anschauen müssen und wusste gleich um was es geht, heute muss ich da viel mehr Konzentration reinlegen, die ich gar nicht immer habe.
Für mich der Wendepunkt war Januar ´20. Zehn Tage lag ich flach mit Atemnot, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzrasen. Mein Arzt diagnostizierte damals Magen-Darm Entzündung. Bauchschmerzen hatte ich nicht. Vorher und danach war ich noch nie so wirklich krank. Mal nen Tag, an dem es einem schlecht geht, ja, aber nicht so.
Seitdem habe ich das Gefühl, dass ich die Leistung nicht mehr bringen kann und immer an körperliche und geistige Grenzen stoße. Sportlich bin ich nicht, aber manchmal geht mir schon bei stärkerer körperlicher Beanspruchung die Luft aus. Ein ander mal wieder nicht. BMI ist unteres Normal. Bluthochdruck und Herzrasen kommen sporadisch (allerdings mittlerweile echt seltener) und tatsächlich habe ich oft das Gefühl verbunden mit Magenproblemen, weshalb ich auf das Roemheld-Syndrom kam. Mittlerweile war ich bei einigen Ärzten, aber die finden nichts.
Dann vielleicht doch die Psyche. Mein Beruf macht mir Spass und nach anfänglichen Problemen mit der Kollegin haben/hatten wir uns auch zusammengerauft. Aber sie ist intrigant und versucht ständig mich auszubremsen um dann besser dazustehen. Habe ihr vorgeschlagen, im Betrieb was umzustellen, so dass sie alleine die Stelle macht und ich in eine andere Abteilung wechsle, aber das will sie nicht. Denn sie versteht viele Hintergründe/Aufgaben erst nicht und mir geht das leicht von der Hand. Sobald ich mich eingefuchst habe und es eine Bearbeitungslinie gibt steigt sie mit ein. Deshalb braucht sie mich leider im Büro, obwohl das sich mit ihrem hohen Geltungsbedürfnis vor den Vorgesetzten nicht deckt.
Meine Kinder sind jetzt so selbstständig, dass ich echt nochmal durchstarten könnte. Aber da sind jetzt diese körperlichen, geistigen und psychischen Grenzen, gegen die ich nicht ankomme.
Habe mir auch schon überlegt, einfach den Beruf/die Firma zu wechseln. Aber wahrscheinlich geht es mir dann in einigen Jahren, wenn ich mich eingearbeitet habe wieder genauso, dass mir die Aufgaben zu "langweilig" sind.
Einen Versetzungsantrag über den Kopf der Kollegin hinaus könnte ich machen. Die Chefin weiß aber blöderweise, was sie an mir an diesem Platz hat und wird das nicht so schnell umsetzen. Dann kommt wieder das oben genannte Thema, wenn ich einfach nur die Aufgaben wechsle. Denke dass ich mit dem Vorschlag von Weiterbildung und solange den Job machen eher Erfolg hätte. Aber eine genaue Vorstellung, in welche Richtung denn überhaupt, habe ich auch nicht. Und dann noch die Angst dazu, es nicht zu schaffen.
Gerade bin ich ziemlich down und komme mir wie gefangen vor. Vielleicht habt ihr ja einen Rat für mich?