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Eifersucht - ungleiche "Rechte" in der Beziehung

Franky100

Neues Mitglied
Guten Tag allerseits,

kurz zu mir, ich bin 48 Jahre alt, war 9 Jahre verheiratet und anschließend 6 Jahre Single. Es hat sich erstens nichts ergeben und zweitens hatte ich auch so viele Hobbys, dass ich garnicht wirklich gesucht habe. Wie üblich, findet man aber dann. Letztes Jahr im Herbst habe ich eine Frau kennengelernt, über Freunde. Sie ist 51 Jahre alt und wir verstehen uns gut, verbringen auch die Wochenenden fast immer zusammen.

Was mir anfangs auffiel, mich nicht wirklich störte, wirft bei mir jetzt irgendwie aber immer mehr "Fragen" auf. Man lernt sich ja ein wenig kennen. Ihre letzten Beziehungen gingen wohl wegen beiderseitiger Eifersucht zu Bruch. Das war wohl laut ihrer Schilderung so extrem, dass man am Ende keinerlei soziale Kontakte mehr pflegte, weil jeder beider Beteiligter Angst hatte, der andere könne irgendwie fremdgehen oder sich anders verlieben.

Ich bin "gesund" eifersüchtig würde ich sagen, aber nicht übertrieben. Was mir zunehmend auffällt ist, dass jede Frau, also wirklich jede, Nachbarin, Kollegin, Bekannte aus Vereinen, zum "Thema" wird, also ich erzähle etwas, merke, dass meine Freundin das thematisiert und das hört dann auch stundenlang nicht mehr auf. Für mich war das anfangs ganz nett, ich meine, ist ja normal, man will wissen, wer das ist und ich war nun mal wirklich lange Solo und bin beruflich im Vertrieb auch von vielen Frauen umgeben, das ist halt einfach so. Ich habe einige überflüssige Single Kontakte ausgeräumt, bei denen ich die Eifersucht akzeptiere.

Was mir hingegen mehr und mehr aufstößt ist, dass sie die "neue Freiheit" mit mir genießt, endlich wieder mit Männern und Kumnpels etwas unternehmen zu können, auch am Wochenende mal Abends, wo ich halt nicht dabei bin. Das ist für mich kein riesiges Thema, aber ......gleiches Recht für alle? Bei mir ist bereits ein Whatsapp Kontakt ein "Thema", während sie einen Urlaub mit zwei Männern und einer Freundin (alle Solo) nach Mallorca noch "durchgezogen" hat an Weihnachten, während ich daheim war.

Für mich zählt zwar das Vertrauen, aber ich möchte mich auch nicht ständig einschränken lassen oder verteidigen, während sie wie neulich mit Handballfreunden (überwiegend Männer) eine Woche auf Fortbildung fürs Ehrenamt fährt, was für mich kein Thema ist, aber umgekehrt ich nach ihrer Auffassung nicht mal mehr abends zum After Work soll, denn es könnten ja Frauen bzw. Kolleginnen vor Ort sein.

Wir haben darüber schon gesprochen, ihr Argument ist "Ja du bist ein Mann, ich bin eine Frau und lehne grundsätzlich ab" und sie habe "halt schlechte Erfahrungen mit ihren Ex Freunden gemacht". Das sind für mich alles keine Argumente, wieso hier kein gleiches Recht zählen soll.

Jetzt haben wir im Sommer wieder ein Thema, denn ich würde gern mit meiner Fußballmannschaft verreisen. Ist ihr nicht recht, während sie aber hingegen mit ihrem Handballverein - inkl der Männer Abteilung ebenfalls eine Reise veranstalten nach Österreich. Das wurde mir wie selbstverständlich präsentiert. Umgekehrt gab es riesige Diskussionen.

Auch gut zu wissen ist, dass ich in meiner bisherigen Ehe und meinen Beziehungen nie fremd gegangen bin, hingegen sie hatte schon drei Mal Seitensprünge, die zwar schon jeweils 5 Jahre her sind und auch mit einer so "halb offenen Beziehung" begründet wurden, was mir auch nicht gerade "seriös" vorkommt.

Ich denke mehr und mehr nach, wie das dauerthaft werden soll, da ich das Gefühl habe, sie ist super glücklich, "alles" machen zu können, da ich ihr da tatsächlich vertraue und ich schränke mich unnötigerweise mehr und mehr ein.

Gerne würde ich das Thema mal sachlich ansprechen, aber sie macht sofort dicht und akzeptiert hier wirklich nichts. Oder vermittelt mir Schuldgefühle, so nach dem Motto "ja mach nur, wenn du mich verlieren willst, das hatte ich alles durch in meinen letzten Beziehungen".

Was sagt ihr dazu?
 
Guten Tag allerseits,

kurz zu mir, ich bin 48 Jahre alt, war 9 Jahre verheiratet und anschließend 6 Jahre Single. Es hat sich erstens nichts ergeben und zweitens hatte ich auch so viele Hobbys, dass ich garnicht wirklich gesucht habe. Wie üblich, findet man aber dann. Letztes Jahr im Herbst habe ich eine Frau kennengelernt, über Freunde. Sie ist 51 Jahre alt und wir verstehen uns gut, verbringen auch die Wochenenden fast immer zusammen.

Was mir anfangs auffiel, mich nicht wirklich störte, wirft bei mir jetzt irgendwie aber immer mehr "Fragen" auf. Man lernt sich ja ein wenig kennen. Ihre letzten Beziehungen gingen wohl wegen beiderseitiger Eifersucht zu Bruch. Das war wohl laut ihrer Schilderung so extrem, dass man am Ende keinerlei soziale Kontakte mehr pflegte, weil jeder beider Beteiligter Angst hatte, der andere könne irgendwie fremdgehen oder sich anders verlieben.

Ich bin "gesund" eifersüchtig würde ich sagen, aber nicht übertrieben. Was mir zunehmend auffällt ist, dass jede Frau, also wirklich jede, Nachbarin, Kollegin, Bekannte aus Vereinen, zum "Thema" wird, also ich erzähle etwas, merke, dass meine Freundin das thematisiert und das hört dann auch stundenlang nicht mehr auf. Für mich war das anfangs ganz nett, ich meine, ist ja normal, man will wissen, wer das ist und ich war nun mal wirklich lange Solo und bin beruflich im Vertrieb auch von vielen Frauen umgeben, das ist halt einfach so. Ich habe einige überflüssige Single Kontakte ausgeräumt, bei denen ich die Eifersucht akzeptiere.

Was mir hingegen mehr und mehr aufstößt ist, dass sie die "neue Freiheit" mit mir genießt, endlich wieder mit Männern und Kumnpels etwas unternehmen zu können, auch am Wochenende mal Abends, wo ich halt nicht dabei bin. Das ist für mich kein riesiges Thema, aber ......gleiches Recht für alle? Bei mir ist bereits ein Whatsapp Kontakt ein "Thema", während sie einen Urlaub mit zwei Männern und einer Freundin (alle Solo) nach Mallorca noch "durchgezogen" hat an Weihnachten, während ich daheim war.

Für mich zählt zwar das Vertrauen, aber ich möchte mich auch nicht ständig einschränken lassen oder verteidigen, während sie wie neulich mit Handballfreunden (überwiegend Männer) eine Woche auf Fortbildung fürs Ehrenamt fährt, was für mich kein Thema ist, aber umgekehrt ich nach ihrer Auffassung nicht mal mehr abends zum After Work soll, denn es könnten ja Frauen bzw. Kolleginnen vor Ort sein.

Wir haben darüber schon gesprochen, ihr Argument ist "Ja du bist ein Mann, ich bin eine Frau und lehne grundsätzlich ab" und sie habe "halt schlechte Erfahrungen mit ihren Ex Freunden gemacht". Das sind für mich alles keine Argumente, wieso hier kein gleiches Recht zählen soll.

Jetzt haben wir im Sommer wieder ein Thema, denn ich würde gern mit meiner Fußballmannschaft verreisen. Ist ihr nicht recht, während sie aber hingegen mit ihrem Handballverein - inkl der Männer Abteilung ebenfalls eine Reise veranstalten nach Österreich. Das wurde mir wie selbstverständlich präsentiert. Umgekehrt gab es riesige Diskussionen.

Auch gut zu wissen ist, dass ich in meiner bisherigen Ehe und meinen Beziehungen nie fremd gegangen bin, hingegen sie hatte schon drei Mal Seitensprünge, die zwar schon jeweils 5 Jahre her sind und auch mit einer so "halb offenen Beziehung" begründet wurden, was mir auch nicht gerade "seriös" vorkommt.

Ich denke mehr und mehr nach, wie das dauerthaft werden soll, da ich das Gefühl habe, sie ist super glücklich, "alles" machen zu können, da ich ihr da tatsächlich vertraue und ich schränke mich unnötigerweise mehr und mehr ein.

Gerne würde ich das Thema mal sachlich ansprechen, aber sie macht sofort dicht und akzeptiert hier wirklich nichts. Oder vermittelt mir Schuldgefühle, so nach dem Motto "ja mach nur, wenn du mich verlieren willst, das hatte ich alles durch in meinen letzten Beziehungen".

Was sagt ihr dazu?
Ich denke, dass Du irgendwann erdrückt werden wirst von ihrer Eifersucht und sie ein Kontrollfreak ist, mit dem Du auf Dauer nicht glücklich werden wirst.
Entweder Du setzt deutliche Grenzen und machst es so , wie Du es für richtig hältst und lässt Dich nicht dauernd einschränken oder Du sitzt irgendwann ziemlich ausgelaugt und alleine da, weil sie alle vergrault hat, die Dir wichtig sind.
 
Guten Tag allerseits,

kurz zu mir, ich bin 48 Jahre alt, war 9 Jahre verheiratet und anschließend 6 Jahre Single. Es hat sich erstens nichts ergeben und zweitens hatte ich auch so viele Hobbys, dass ich garnicht wirklich gesucht habe. Wie üblich, findet man aber dann. Letztes Jahr im Herbst habe ich eine Frau kennengelernt, über Freunde. Sie ist 51 Jahre alt und wir verstehen uns gut, verbringen auch die Wochenenden fast immer zusammen.

Was mir anfangs auffiel, mich nicht wirklich störte, wirft bei mir jetzt irgendwie aber immer mehr "Fragen" auf. Man lernt sich ja ein wenig kennen. Ihre letzten Beziehungen gingen wohl wegen beiderseitiger Eifersucht zu Bruch. Das war wohl laut ihrer Schilderung so extrem, dass man am Ende keinerlei soziale Kontakte mehr pflegte, weil jeder beider Beteiligter Angst hatte, der andere könne irgendwie fremdgehen oder sich anders verlieben.

Ich bin "gesund" eifersüchtig würde ich sagen, aber nicht übertrieben. Was mir zunehmend auffällt ist, dass jede Frau, also wirklich jede, Nachbarin, Kollegin, Bekannte aus Vereinen, zum "Thema" wird, also ich erzähle etwas, merke, dass meine Freundin das thematisiert und das hört dann auch stundenlang nicht mehr auf. Für mich war das anfangs ganz nett, ich meine, ist ja normal, man will wissen, wer das ist und ich war nun mal wirklich lange Solo und bin beruflich im Vertrieb auch von vielen Frauen umgeben, das ist halt einfach so. Ich habe einige überflüssige Single Kontakte ausgeräumt, bei denen ich die Eifersucht akzeptiere.

Was mir hingegen mehr und mehr aufstößt ist, dass sie die "neue Freiheit" mit mir genießt, endlich wieder mit Männern und Kumnpels etwas unternehmen zu können, auch am Wochenende mal Abends, wo ich halt nicht dabei bin. Das ist für mich kein riesiges Thema, aber ......gleiches Recht für alle? Bei mir ist bereits ein Whatsapp Kontakt ein "Thema", während sie einen Urlaub mit zwei Männern und einer Freundin (alle Solo) nach Mallorca noch "durchgezogen" hat an Weihnachten, während ich daheim war.

Für mich zählt zwar das Vertrauen, aber ich möchte mich auch nicht ständig einschränken lassen oder verteidigen, während sie wie neulich mit Handballfreunden (überwiegend Männer) eine Woche auf Fortbildung fürs Ehrenamt fährt, was für mich kein Thema ist, aber umgekehrt ich nach ihrer Auffassung nicht mal mehr abends zum After Work soll, denn es könnten ja Frauen bzw. Kolleginnen vor Ort sein.

Wir haben darüber schon gesprochen, ihr Argument ist "Ja du bist ein Mann, ich bin eine Frau und lehne grundsätzlich ab" und sie habe "halt schlechte Erfahrungen mit ihren Ex Freunden gemacht". Das sind für mich alles keine Argumente, wieso hier kein gleiches Recht zählen soll.

Jetzt haben wir im Sommer wieder ein Thema, denn ich würde gern mit meiner Fußballmannschaft verreisen. Ist ihr nicht recht, während sie aber hingegen mit ihrem Handballverein - inkl der Männer Abteilung ebenfalls eine Reise veranstalten nach Österreich. Das wurde mir wie selbstverständlich präsentiert. Umgekehrt gab es riesige Diskussionen.

Auch gut zu wissen ist, dass ich in meiner bisherigen Ehe und meinen Beziehungen nie fremd gegangen bin, hingegen sie hatte schon drei Mal Seitensprünge, die zwar schon jeweils 5 Jahre her sind und auch mit einer so "halb offenen Beziehung" begründet wurden, was mir auch nicht gerade "seriös" vorkommt.

Ich denke mehr und mehr nach, wie das dauerthaft werden soll, da ich das Gefühl habe, sie ist super glücklich, "alles" machen zu können, da ich ihr da tatsächlich vertraue und ich schränke mich unnötigerweise mehr und mehr ein.

Gerne würde ich das Thema mal sachlich ansprechen, aber sie macht sofort dicht und akzeptiert hier wirklich nichts. Oder vermittelt mir Schuldgefühle, so nach dem Motto "ja mach nur, wenn du mich verlieren willst, das hatte ich alles durch in meinen letzten Beziehungen".

Was sagt ihr dazu?
Dass ich übertriebene Eifersucht in einer Beziehung schlimm finde und sicher nicht damit umgehen könnte, wenn mein Freund so eifersüchtig wäre.
 
Wir haben darüber schon gesprochen, ihr Argument ist "Ja du bist ein Mann, ich bin eine Frau und lehne grundsätzlich ab" und sie habe "halt schlechte Erfahrungen mit ihren Ex Freunden gemacht". Das sind für mich alles keine Argumente, wieso hier kein gleiches Recht zählen soll.
Lass dich nicht verwirren.
Wenn du ihr Vertrauen entgegenbringst,sollte sie das auch tun.
Frau oder Mann,das ist doch egal.
Mach ihr klar,dass du anders bist ,als ihre Ex Freunde.
Du vertraust und erwartest auch Vertrauen von ihr.
Ihre letzten Beziehungen gingen wohl wegen beiderseitiger Eifersucht zu Bruch. Das war wohl laut ihrer Schilderung so extrem, dass man am Ende keinerlei soziale Kontakte mehr pflegte, weil jeder beider Beteiligter Angst hatte, der andere könne irgendwie fremdgehen oder sich anders verlieben.
Frag sie mal,ob sie vorhat auch eure Beziehung mit unbegründeter Eifersucht kaputt zu machen.
 
Meine Einschätzung, sie wird sich, ohne Therapie, nicht zurücknehmen können.
Was meinst du hier mit "nicht zurück nehmen"?

Es geht dem TE ja nicht darum, dass seine Freundin weniger ausgehen soll mit Männern, Frauen,..., egal wem - sich also hier zurücknehmen soll.
Es geht ihm einzig darum, dass er dann gleich berechtigt natürlich genauso frei sein will und sie es ihm nicht "erlaubt".

Wenn diese Therapie, die du für sie vorschlägst, dazu dienen soll, die fehlende Gleichbehandlung einzusehen die, sie ihm gegenüber fährt (wie auch immer das bewerkstelligt werden soll), dann geht ich mit dir.
Dann hab ich deinen Therapieansatz lediglich missverstanden.
 

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