@FlascherHase
Ich kann mitfühlen, dass es sich für Dich falsch anfühlt, dass ihr keine wirkliche Chance gehabt habt. Ich fühlte ebenso, aber ich muss auch sagen, dass unsere Trennung auch befreiend war. Du hast ja am eigenen Leib erlebt, wie verwirrend eine Beziehung mit einem traumatisierten Menschen sein kann. Meine damalige Freundin und ich haben unsere Beziehung sehr lange offiziell weiter geführt. Nach ca 2 Jahren, sagten wir uns, unsere Beziehung ruht, bis wir letztendlich vor ein paar Monaten entschieden, dass unsere Beziehung beendet ist. Eine Beziehung aufrechtzuhalten, die durch so ein einschneidendes Erlebnis verändert wird, ist kaum zu leisten. Gerade wenn ein Mensch Dir sagt, dass Du zurzeit nicht gut für sie bist und sie nicht für Dich, dann sollte man bedingungslos akzeptieren, dass man auch getrennte Wege geht.
In meinem Fall ging es um versuchten Mord, den jemand aus ihrem früheren Umfeld vollzog. Dadurch, dass er aus ihrem früheren Umfeld kam, hatte sie natürlich auch Ängste entwickelt, die ihr Leben massiv verändert haben. So kam bei ihr irgendwann die Frage auf, ob nicht auch ich zu so etwas fähig wäre. Sie hat den Gedanken irgendwo gleich verworfen, aber daran siehst Du wie tief diese Ängste dann gehen können.
Kannst Du Dir vorstellen, wie dies für mich war, was ich fühlte, wie betroffen ich gefühlsmäßig war? Ich fiel aus allen Wolken. Auf der einen Seite verletzte mich der Gedanke emotional, rational konnte ich den Gedanken natürlich verstehen. Die ganze Zeit (weiter ins Detail möchte ich jetzt nicht gehen) verwirrte mich wahrscheinlich ebenso, wie die jetzige Zeit Dich verwirrt.
An diesem Verwirrtsein kann man aber auch merken, dass einen alles nur überfordert, so dass getrennte Wege für beide besser sein können. Lebe Deine Trauer , aber ohne den Zeitpunkt zu verpassen, wieder den notwendigen Abstand von der Trauer zufinden und versuche nichts herbeizusehnen, was Dir zurzeit leider nicht vergönnt zu sein scheint - und sollte es dann wieder Erwartens anders kommen, dann freue Dich umso mehr. Und bleibe dabei am Ball, solange Du mit all dem nicht eigenständig zurecht kommst, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Und ich hoffe, dass Du Dir verzeihen kannst, dass Dein Agieren sie evtl. nicht positiv verstärkt hat. Wenn Du Deine Situation analysierst, kannst Du wahrscheinlich nur zum Schluss kommen, dass Du das Beste Dir mögliche probiert hast, und das ist das Wesentliche. Alles andere, was wir nun begreifen, ist der Lerneffekt, der positiv für unsere Zukunft ist. Manche Dinge in der Welt können wir dann besser verstehen und damit werden wir mit ihnen auch besser umgehen können.
Ich kann mitfühlen, dass es sich für Dich falsch anfühlt, dass ihr keine wirkliche Chance gehabt habt. Ich fühlte ebenso, aber ich muss auch sagen, dass unsere Trennung auch befreiend war. Du hast ja am eigenen Leib erlebt, wie verwirrend eine Beziehung mit einem traumatisierten Menschen sein kann. Meine damalige Freundin und ich haben unsere Beziehung sehr lange offiziell weiter geführt. Nach ca 2 Jahren, sagten wir uns, unsere Beziehung ruht, bis wir letztendlich vor ein paar Monaten entschieden, dass unsere Beziehung beendet ist. Eine Beziehung aufrechtzuhalten, die durch so ein einschneidendes Erlebnis verändert wird, ist kaum zu leisten. Gerade wenn ein Mensch Dir sagt, dass Du zurzeit nicht gut für sie bist und sie nicht für Dich, dann sollte man bedingungslos akzeptieren, dass man auch getrennte Wege geht.
In meinem Fall ging es um versuchten Mord, den jemand aus ihrem früheren Umfeld vollzog. Dadurch, dass er aus ihrem früheren Umfeld kam, hatte sie natürlich auch Ängste entwickelt, die ihr Leben massiv verändert haben. So kam bei ihr irgendwann die Frage auf, ob nicht auch ich zu so etwas fähig wäre. Sie hat den Gedanken irgendwo gleich verworfen, aber daran siehst Du wie tief diese Ängste dann gehen können.
Kannst Du Dir vorstellen, wie dies für mich war, was ich fühlte, wie betroffen ich gefühlsmäßig war? Ich fiel aus allen Wolken. Auf der einen Seite verletzte mich der Gedanke emotional, rational konnte ich den Gedanken natürlich verstehen. Die ganze Zeit (weiter ins Detail möchte ich jetzt nicht gehen) verwirrte mich wahrscheinlich ebenso, wie die jetzige Zeit Dich verwirrt.
An diesem Verwirrtsein kann man aber auch merken, dass einen alles nur überfordert, so dass getrennte Wege für beide besser sein können. Lebe Deine Trauer , aber ohne den Zeitpunkt zu verpassen, wieder den notwendigen Abstand von der Trauer zufinden und versuche nichts herbeizusehnen, was Dir zurzeit leider nicht vergönnt zu sein scheint - und sollte es dann wieder Erwartens anders kommen, dann freue Dich umso mehr. Und bleibe dabei am Ball, solange Du mit all dem nicht eigenständig zurecht kommst, Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Und ich hoffe, dass Du Dir verzeihen kannst, dass Dein Agieren sie evtl. nicht positiv verstärkt hat. Wenn Du Deine Situation analysierst, kannst Du wahrscheinlich nur zum Schluss kommen, dass Du das Beste Dir mögliche probiert hast, und das ist das Wesentliche. Alles andere, was wir nun begreifen, ist der Lerneffekt, der positiv für unsere Zukunft ist. Manche Dinge in der Welt können wir dann besser verstehen und damit werden wir mit ihnen auch besser umgehen können.