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Ehebrecherin?

  • Starter*in Starter*in HumptyDumpty
  • Datum Start Datum Start
Nein, du hast nicht mies gehandelt! Weißt du, die "anderen" fühlen sich doch noch perfekter, wenn sie "so etwas" nicht machen, glauben, es könnte ihnen nie passieren. Liebe lässt sich nicht erklären, sie lässt sich nicht erzwingen, sie lässt sich auch nicht unterdrücken. Liebe ist ein Gefühl, es kommt ganz plötzlich, kann aber genauso verschwinden.
Ich betone aber nochmals, dass in einer Ehe trotzdem verantwortungsvolles Handeln bestehen bleiben sollte. Ich glaube von euch, dass ihr zu diesen verantwortungsbewussten Menschen gehört.Du bist nicht leichtfertig und daher sollte dich keiner verurteilen.Bleib stark und zuversichtlich!
Kriemhild
 

Hallo kriemhild,

schau mal hier: Ehebrecherin?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Liebe Humpty, ich versuchs noch mal:

Es geht nicht um Schuld! Weder um deine, noch die deines Freundes, noch die der Ehefrau.

Es geht zum Einen um die Natur und Entwicklung von Beziehungen. Diese verändern sich, unweigerlich. Das tolle Gefühl am Anfang bleibt nicht ein Leben lang, die Hollywoodfilme lügen. Sie zeigen am Schluss den Anfang, nicht das Ende.
Das Gefühl, das wir alle so toll finden ist übrigens eine biochemische Reaktion, sie soll uns Menschen dazu veranlassen, uns auf sowas Schwieriges und Kompliziertes und Langwieriges wie die Aufzucht von Nachkommen einzulassen. Denn nur darum gehts der Natur....
Diese biochemische Reaktion hält so zwischen 6 Monaten und ein Jahr an, in der Regel genug Zeit, damit die Frau schwanger wird.

Danach verändert sich die Beziehung und darauf ist die Institution der Ehe aufgebaut, sie soll Verlässlichkeit und Dauer garantieren, auch wenns nicht mehr so kribbelt. Einigen gelingt es, dies positiv zu gestalten, andere brauchen ein paar Ehen um das zu begreifen, andere lernen es nie.
Das sind dann diejenigen, die immer auf der Suche sind.

Und zum zweiten gehts um Verantwortung, die man für sein Handeln übernimmt. Du lebst nun mal in einer Gesellschaft, wo es oft, zumindest von den Betroffenen, negativ gewertet wird, wenn man der Anlass, ich sage extra der Anlass, nicht der Grund, für das Auseinanderbrechen einer Ehe ist. Diese Reaktion der Umwelt ist eine Folge eures Handelns, und damit muss man leben. Da gibt es nichts zu jammern. Nur bei Kindern ist es zu akzeptieren, das sie die Folgen ihres Handelns bejammern und nicht annehmen wollen, denn sie können die Folgen vorher oft nicht einschätzen. Bei Erwachsenen gibt es diesen Welpenschutz nicht. Ich sags nochmal: Tu was du willst und zahl den Preis dafür.

Wenn du nun schreibst, dass die Ehefrauen ja auch einen Teil der Schuld tragen, so ist das wieder ein Versuch, einen Teil der Verantwortung von dir wegzuschieben und der Ehefrau zuzuschieben. Woher weisst du, dass sie keine gute Ehefrau war? Mag sein, mag nicht sein. Jemand hat hier richtig geschrieben, Gefühle verändern sich (wie ich es oben auch beschrieben habe). Vielleicht wurde der Mann irgendwann wach und die Gefühle waren halt nicht mehr so intensiv. Die Ehe hätte dann eigentlich den Rahmen bieten sollen. Nochmal: es geht nicht um Schuld!

Du kannst nur deine Verantwortung übernehmen, sowie dein Freund und seine Frau ihren Teil der Verantwortung tragen müssen. Nur wenn dir das gelingt, kannst du deine neue Beziehung positiv gestalten. Ich hoffe, auch so, dass das Kind deines Freundes Platz darin hat und er die Verantwortung für seine "alte" Familie weiter tragen kann. Denn der eigentlich Leidtragende ist hier das Kind.

Ich hoffe, dass euch das gelingt und wünsche euch wirklich Glück. Vielleicht schafft ihr es dann zusammen, euer Zusammenleben Dauer zu geben.

Liebe Grüsse Luisa
 
Liebe Humpty

wenn die Ehe intakt gewesen wäre und funktioniert hätte, hätte sich der Mann nicht in dich verliebt. Und es geht ihm doch nicht nur um Sex, er will sich doch nun auch trennen. Mach dir kein schlechtes Gewissen.

Ich finde aber die Frau sollte und muss wissen, dass du existierst. Sie hat das gleiche Recht, eine eigene Entscheidung zu fällen. Er sollte es ihr sagen.
Wenn du das machst, besteht die Gefahr, dass du sein Vertrauen brichst (das ist mir passiert und das kann dich die Beziehung zu ihm kosten!)

Es wäre bestimmt klüger, ihn erstmal die Beziehung abschließen zu lassen.

Ganz ganz wichtig! Und lass IHN machen, mach nicht du den Druck. Es muss SEIN Weg sein, sonst schafft er es nicht. So habe ich es erlebt. Mein Freund ist ausgezogen, aber ich habe ihn gedrängt und auf halbem Weg ist er nun umgekehrt und ist zurück in die Ehe. Für die er im übrigen auch nicht arbeitet...ich fand es sehr sehr richtig, was du über Arbeit in einer Ehe gesagt hast...
Lass ihm sein Tempo. Sei nett und lieb mit ihm, aber kommandiere nicht den Prozess. Glaub mir, das wird kein Pappenstiehl. Wenn dein Freund das schafft, dann zählt er leider zu den Ausnahmen unten den Ehemännern. Für meinen lief alles glatt, solange, bis er echt raus war aus der ehelichen Wohung und nach 2 Wochen hat er es nicht mehr ertragen und ist wieder zurück.

Ich glaube einfach die beiden haben zu jung geheiratet. Sie war damals erst 18. Klar, sollte man erst Versuchen dann auch die Verantwortung dafür zu tragen - aber wenn es nicht geht, geht es halt nicht. Aber wo ihr recht habt ist, dass ich erstmal schauen sollte dass er sein Leben in Ordnung bringt und die Beziehung sauber abschließt. Wobei ich verstehen kann dass er bisher nicht den Mumm hatte es ihr zu sagen weil ich genauso wäre - egal er sie liebt oder nicht - schließlich liebt er ja seine Tochter auch...

Denk nicht so viel darüber nach, was diese Ehe anbetrifft. ER muss das alleine gebacken kriegen und zwar als ersten Schritt und dann kommt der Aufbau eurer Beziehung danach.
Du hast recht, er muss sich trennen nur für sich, nicht für eine andere Frau, für dich. Du bist nur ein Anreiz.

LG Bijoucat
 
@ Schnulli

Ich sage nicht, das ich nichts dafür kann...da gehören ja immer zwei dazu. Ich hätte von mir aus nur nicht den ersten Schritt getan weil er verheiratet ist. Mein Fehler war vielleicht, dass ich mich auf seine Annäherungsversuche eingelassen habe.

Was mich an der ganzen Sache stört ist, dass alle so tun als ob ihnen das nie passieren könnte. Und das sie selber ja ach so perfekt sind... Für mich ist es genauso ein Vertrauensbruch mit jemandem anderen neben seiner Beziehung zu flirten.. dazu muss man nicht mal mit der Person schlafen..Und doch tun das viele und denken sich dabei nichts weil es ja nicht soooo schlimm ist. Ja, die Ehe ist ein Versprechen.... man macht viele Versprechungen im Leben aber wenn man vermeintliche Kleinigkeiten nicht einhält, kräht kein Hahn danach. Oder wenn man jemanden anflunkert- grade seinen Partner - sagt keiner was.... Das meine ich mit der Doppelmoral.
Es wäre bestimmt klüger, ihn erstmal die Beziehung abschließen zu lassen. Nur kann und will ich seine Frau nicht als arme Hinterlassene ansehen. Klar, er kann mir sonstwas von ihr erzählen. Nur gehören zu einer zerstörten Beziehung auch immer zwei. Und da sie ihm auch schon mal gesagt hat, dass sie ihn eigentlich nicht mehr liebt, glaube ich kaum, dass das ein großer Verlust für sie wäre.. Und "nur" wegen der Tochter zusammen zu bleiben wird der Tochter auch irgendwann nicht mehr so gefallen - spätestens dann, wenn jeden Tag dicke Luft im Haus herrscht. Versteht mich nicht falsch. Ich bin selber Scheidungskind und hätte wahrscheinlich mehr darunter gelitten, wenn meine Eltern zusammen geblieben wären.
Und ich finde es auch nicht gut, wenn man den bequemen Weg wählt und meint, man müsse sich nicht für eine Ehe anstrengen. Aber das ganze funktioniert nur wenn BEIDE sich anstrengen. Und ich würde sagen, dass ist in seiner Ehe weder beim einen noch beim anderen der Fall. Die "armen" verlassenen Frauen sollten nicht immer so tun als sei der Mann das A**** . Das hat meine Mutter auch am liebsten so gesagt. Vielleicht hat man selber auch nicht grade zum Wohl der Ehe beigetragen. Wenn ich mir so manche Zicken anschaue die den ganzen Tag nur rummeckern und denken, eine Ehe bestehe darin dem Mann jeden Abend zu bekochen und sonst nix, wundert mich auch nichts mehr. Vielleicht macht man nichts schlimmes aber passiv sein ist auch schlimm. Sollte ich irgendwann die verlassene Ehefrau sein, was ich nicht hoffe, weiß ich, dass ich nicht nur den Fehler bei ihm suchen werde - ich bin schon immer so gewesen, dass ich auch die Fehler bei mir gesucht habe. Aber ich mag diese Pauschalisierung nicht nach dem Motto: Na wenn der seine Frau verlässt wird es dir nicht anders gehen. Ich glaube einfach die beiden haben zu jung geheiratet. Sie war damals erst 18. Klar, sollte man erst Versuchen dann auch die Verantwortung dafür zu tragen - aber wenn es nicht geht, geht es halt nicht. Aber wo ihr recht habt ist, dass ich erstmal schauen sollte dass er sein Leben in Ordnung bringt und die Beziehung sauber abschließt. Wobei ich verstehen kann dass er bisher nicht den Mumm hatte es ihr zu sagen weil ich genauso wäre - egal er sie liebt oder nicht - schließlich liebt er ja seine Tochter auch...

erstmal danke für deine ausführliche nachricht,

weißt du es ist so das ich dir ja keinen vorwurf mache auch deinem freund usw. nicht , so wie dich diese ganzen pauschaliesierungen nerven tun sie mich natürlich auch und mag ich ja auch nicht ,im leben gibt es halt nichts was eine garantie darstellt auf lebenslanges glück usw..

klar kann es jedem passieren liebe und gefühle lassen sich nicht steuern und das ist auch gut so , doch sollten nicht die gefühle einen menschen so sehr treiben das ihr verstand dabei aussetzt , wir alle haben eine moral wir alle haben eltern gehbt und wurden erzogen mit was man machen darf was nicht was o.k ist was nicht jeder hatte dabei seine eigene moral die er seinen kindern weitergibt und überliefert mit der zeit wir alle übernommen haben auch wenn wir es nicht zugeben mögen .

doppelmoral ist so eine sache und jeder sagt dan gerne mal es liegt im auge des betrachters und es stimmt ja auch jeder sieht dinge anders und bewertet es anders und diese freiheit hat jeder von uns ,daher nimm es dir nicht zu herzen so sehr wenn andere aus deiner sicht dich angreifen sie sehen es anders würden anders handeln vermeindlich glauben sie es zumindest in diesem moment und können es so behaupten weil sie es ja eben doch nicht so durchmachen wie ihr.

was ich sagen will ist nur , meine meinung und diese verurteilt weder ihn noch dich und mir ist klar das zu jeder guten und schlechten ehe immer zwei dazu gehören auch wenn es durchaus zwar selten aber es gibt auch frauen die wircklich idioten an ihrer seite hatten und haben ...das sind dan die armen verlassenen ...

alles was ich schreibe geht nicht an dich als person sondern um komunikation zwischen wie uns unterschiedlichen menschen mit unterschiedlichen sichtwweisen ..

ich bin ein mensch der sich bemüht auch auserhalb seiner eigenen werte und vorstellungen sich gedanken zu machen zu abstrahieren und zu überdenken usw...zu verstehen ..nicht immer einfach ..

vieleicht bricht es mir ja auch nur mehr das herz wegen der tochter ..ich bin zweifaches scheidungskind und bin selbst geschieden klar hat man und weiß man von sich selbst das man selbst auch beigetragen hat das es vermeindlich endet doch wer gesteht sich das schon am anfang gern ein oder ist so offen um das sich selbst einzugestehen ..?

das kommt erst jahre später wenn etwas abstand emotional gewonnen wurde...

eine ehe ist keine garantie aber ein versprechen was beide gaben und einem dritten menschen sogar noch mit verantwortung gaben nämlich den kindern...logisch wenns nur kracht zuahuse und null nix funktioniert in der familie dan ist es sicher auch für die kids am besten sich zu trennen doch jeder sollte sich über die konzequenzen klar machen und zwar nicht nur über die finazen oder über die eigenen sondern auch um das was es eben für die zurückgebliebenen mütter und kinder dan bedeutet ..emotional ,finanziel usw...

es gibt kein pantentrezept , nur weiss ich das es nur funktionieren kann wenn beide die gleiche moral nunmal haben und beibehalten komme was wolle ohne diesen zusammenhalt und dem bewustseind afür was man da aufgibt und eventuell verbockt kann es nur scheitern , ich wünsche dir und ihm eine glückliche zeit egal wie lange sie dauern wird ich hoffe ihr zeigt weder mit dem finger auf die mutter des kindes noch auf euch gegenseitig du sei dir im klaren das er immer sein kind lieben wird und immer auch im klaren das er es nicht mit irgendeiner dahergelaufenen frau machte sondern mit der mutter seines kindes seine exfrau die er mal aus freien stücken so angegraben hat wie dich aus freien will zur frau nahm zur mutter machte und sie schließlig auch mal geliebt hat und dabei kam diese tochter heraus ...

ich kann dir nur aus eigener erfahrung sagen , nimm für keinen partei nicht mal aus liebe zu ihm oder moral usw...anstand usw...
lebe das was du leben willst versuch dabei dich selbst glücklich zu machen und sei so neutral wie es dir nur möglich sein wird ...so wirst du die möglichkeiten sehen und fühlen wie alles ruhiger ablaufen wird selbst für dich und ihn ...vertrauen wird wachsen selbst bei seiner ex ..den viele haben oft angst das die neuen parterninen oder partner ihnen die kinder madig machen äh also den kindern die mami oder den papa ..verstehst du ?

ich hoffe er findet einen weg es seiner exfrau und seiner tochter mitzuteilen , vieleicht schadet es auch nicht danach mal sich selbst bei ihr und der tochter mal vorzustellen mit nem brief oder so ...als mutter reagiert man anders als frau ..sorry ist aber so und wirst du auch verstehen wenns du selbst mal mutter sein wirst und bei dir vieleicht gott bewahre jeden davor , mal selbst in so eine situation geräts ...

so ich kann eigentlich nichts mehr dazu schreiben auser kopf hoch eine schöne zukunft und zeit und viel viel kraft erstmal für die komende konflikte zwischen alle dem was kommen wird ..und da kommt ne ganze menge sicher...

den ma too wie in hamburg gesagt wird

lg
schnulli
 
@schnulli
danke für deine liebe Antwort. Ich wollte nur nochmal sagen, dass ich sein Kind genauso ins Herz geschlossen habe. Und ich weiß auch, dass er seine Tochter sehr liebt. Das bedeutet auch, dass er die volle finanzielle Verantwortung für sein Kind und natürlich auch seine Ex-Frau übernehmen wird. Wenn er dieses Verantwortungsgefühl nicht hätte, würde ich ihn, glaub ich, nicht so lieben. Ich habe oft ein schlechtes Gewissen und hoffe natürlich das alles gut geht. Ich habe mich schon oft gefragt wie man sich eines Tages einfach nicht mehr lieben kann...und ich habe Angst das mir das auch mal passiert- nicht nur, das er mich nicht mehr lieben könnte sondern das MIR das bei ihm passiert. Was ich nicht hoffe und wozu es keinen Anlass gibt. Aber dann werde ich mir Vorwürfe machen, dass wohl alles umsonst war. Mir macht der Gedanke Angst, das nichts ewig währt. Und wir nicht im voraus wissen wie lange irgendetwas hält. Irgendwann macht uns jemand ein Strich durch die Rechnung - selbst wenn es der Tod ist....
Aber auf der anderen Seite halte ich auch nicht viel von zweckmäßigen Einrichtungen.. da fehlt einfach das Gefühl. Das ist so schrecklich!! Und vielleicht wäre das noch schlimmer für mich, als eine Trennung... egal von was, es muss nicht nur um Beziehungen gehen..... ach was schreibe ich hier eigentlich...Ich danke euch für die vielen lieben aufmunternden und mahnenden Worte... Leider gehöre ich zu den Menschen, die selber auf die heiße Herdplatte langen müssen um festzustellen, dass es weh tut. Vielleicht habe ich ja auch Glück.....
 

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