Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ehe am Ende, Depressionen oder will ich einfach zuviel? Völlige Vewirrung

G

Gast

Gast
Ganz ehrlich, ich habe noch nie in meinem Leben in so ein Forum geschrieben und fühle mich ein wenig unwohl, aber es muss raus. Ich habe schon seit Tagen darüber nachgedacht an wen ich mich wenden kann, aber mir ist niemand eingefallen, der so neutal ist bzw. dem ich mit meinen Gedanken nicht das Herz breche, weil keiner damit rechnet.
Zur Situation: Ich bin 28 jung, seit 12 Jahren mit meinem Mann zusammen, seit 6 Jahren verheiratet und habe einen dreijährigen Sohn.
Seit ein paar Wochen schlepe ich die quälende Frage mit mir herum ob das Leben wie es führe meine Erfüllung ist? Ich bin Vollzeit berufstätig, mein Mann ist selbstständig als Versichungsmakler. Er hat viele Hobby und ist dadurch viel unterwegs. Er hat am Abend häufig Termin bezüglich der VErsicherungen und wenn er mal frei hat, dann kümert er sich um die GEschäfte in seinem Fussballverein (er ist Präsident). Gerade jetzt (es ist Samstag Mittag) ist er wieder für den Fussball unterwegs.
Ich fühle mich gefangen in einem immer wieder gleichbleibenden Tagesablauf/ Wochenablauf/ Monatsablauf. Es gibt weder Überaschungen, noch Abwechslung. Ich kümmere mich um die Arbeit, den Haushalt und das Kind. Irgendwie fühle ich mich überhaupt nicht wahrgenommen und was noch viel schlimmer ist: nicht geliebt oder begehrt.
Dennoch bin ich von meinen Gefühlen hin und her gerissen. Mein Mann war noch nie anders, seine Freunde und der Fussball waren schon immer wichtig für ihn - so habe ich ihn kennen gelernt und habe mich auf diesen Kompromiss eingelassen. Wie oft ist er mitten in der Nacht wiedergekommen und als er gerkt hat, dass ich traurig darüber war und ihn lieber bei mir gehabt hätte, hat er sich entschuldigt. ABer was bringt mir diese Entschuldigung wenn sich im Nachgang nichts daran ändert?
Ich könnte den ganzen Tag nur weinen, bin geistesabwesend und das bekommt vor allem mein Sohn zu spüren und dass its genau was ich nicht will. Ich denke wenn wir nicht verheiratet wären und unser Sohn nicht da wäre hätte ich mich sicherlich schon getrennt.
Außerdem weiß ich nicht was ich erwarte. Was ist wenn ich mich trenne und es wird alles nicht besser? In jeder neuen Beziehung schleift sich der Altag ein und vielleicht bin ich in ein paar Jahren mit meinem neuen Partner wieder an dem selben Punkt oder es ist noch schlimmer? Wie oft hört man, dass man etwas erst dann zu schätzenw eiß, wenn es nicht mehr da ist? Würde ich überhaupt jemand Neues finden, geschieden und alleinerziehend?
Mein Herz und mein Magen verkrampft sich jeden Tag aufs Neue.
Und das I-Tüpfelchen: Wir versuchen schon seit ein paar MOnaten schwanger zu werden. Bis jetzt ohne Erfolg - ist ein Zeichen? Was ist, wenn es genau jetzt doch geklappt hat und ich aber nicht mehr mit ihm zusammen sein will? Schwanger, allein erziehend und in Scheidung - das kann doh auch nicht funktionieren?
Irgendwie fühlt sich gerade alles so schlecht an.
Verrenne ich mich in etwas? Sehe ich es so kritisch?
Aber wenn ich ihn ansehe, dann ist es irgendwie nur Gewohnheit. Der Sex ist Gewohnheit, die Berührungen sind Gewohnheit und auch wenn ich sage ich liebe dich - Gewohnheit?

VIelleicht kann irgendjemand etwas dazu sagen. Brauche den Rat von Außenstehenden. Bin ich verrückt? Realist? Träumer? Will ich zuviel vom Leben? Soll ich zufrieden sein mit dem was ich habe?
Keine Ahnung...

Danke...
 
Wenn Du ihn kaum zu Gesicht bekommst und das Kind praktisch alleine groß ziehst, dann hast Du berechtigt Zweifel. Ich glaube die einzige Person die Dir da weiterhelfen kann ist Dein Mann. Rede mit ihm, sag´ihm wie Du dich fühlst und sage ihm das etwas geändert werden muss! Wenn er nicht weiß das Du unzufrieden bist, kann er auch nichts ändern...Willst Du ihn überhaupt immer noch, oder ist die Liebe schon weg und Du suchst nach einem Ausweg?
Wie kommst Du in so einer Situation darauf nochmal schwanger zu werden? Das verschlimmert doch Deine Lage noch mehr...? Wann "arbeitet" ihr denn an der Schwangerschaft, wenn er praktisch nie da ist?
Bist Du vielleicht depressiv und siehst alles so schwarz deshalb?
Kannst Du nicht auch ein Hobby finden und so aus dem "Ablauf" rauskommen? Vielleicht liegt es nicht an der Beziehung, sondern daran das Du erwartest das ER dich glücklich macht? Das musst Du schon selbst in die Hand nehmen...
Fragen die Du dir selbst stellen solltest... 🙄
 
Tja, auf viele der genannten Fragen muss ich tatsächlich mit einem Schulterzucken reagieren. Wir haben in der Vergangenheit, es gab schon einmal eine solche Krise, lang darüber gesprochen was ich von ihm erwarte und er von mir erwartet. Es ging eine zeitlang auch ganz gut, aber dann fängt es dennoch wieder von vorn an...
Wenn ich Ihn anschaue bin ich mir eben meiner Gefühle nicht wirklich sicher und dass verunsichert mich. Es interessieren mich andere Männer und auch das ist doch nur der Fall, wenn irgendwas an meinen Gefühlen zu ihm nicht stimmen, oder?
Ja, dass mit der Schwangerschaft ist absoluter Blödsinn. Bei mir war von Anfang an immer alles "durchgeplant", wann Hochzeit, wann das erste Kind, wann das Zweite...deshalb stand es für mich ausser Frage das es mit meinem Mann funktioneiren muss und wir zu diesem Zeitpunkt ein zweites Kind "in Angriff" nehmen.
Also muss ich mir hier schon die nächste Frage stellen: Bin ich ganz richtig im Kopf? Ganz ehrlich...langsam zweifle ich auch daran.
Dass ist es ja, mit mehr Zweifeln kann man doch gar nicht in den Tag starten...

Ich erwarte vielleicht wirklich zu viel von ihm, aber ist es wirklich zuviel verlangt das Gefühl zu haben geliebt zu werden, sich geboregn zu fühlen und auch einmal kleine liebenswürdige Gesten zu bekommen?
Er bekommt von mir alle "Freiheiten" für seinen Beruf und für sein Hobby...aber ich muss mich doch nicht aufgeben, oder?
 
Er bekommt von mir alle "Freiheiten" für seinen Beruf und für sein Hobby...aber ich muss mich doch nicht aufgeben, oder?

Ihn da zu ändern wird hart werden. Denn eigentlich hättest Du von Anfang an auf den Tisch hauen müssen. Ihn viel mehr in die Verantwortung nehmen. Jetzt hat sich das eingeschliffen. Und wie Du siehst macht er von sich aus keine Anstalten das tatsächlich zu ändern. Warum auch? Er leidet ja nicht unter der Situation.

Die Frage ist, ob sich Eure Liebe erneuern wird, wenn er mehr um Dich herum ist. Oder ob es dann noch unerträglicher wird.

Ich kann Dir zum jetzigen Zeitpunkt wirklich nur raten konsequent zu verhüten. Denn es könnt gut sein, dass Ihr die nächsten paar Monate als Paar nicht mehr übersteht. Die meisten Paare scheitern an so einer Krise.
 
Hallo Du, hast mir einen Einstieg in dieses Forum gegeben... habe bis jetzt selbst noch nicht geschrieben, obwohl ich in einer ähnlichen Situation und deswegen ziemlich verzweifelt bin.
Zu mir: Ich bin 40 Jahre, seit 18 Jahren mit meinem Mann zusammen und seit 14 Jahren verheiratet. Ich habe zwei Kinder (13 und 14 Jahre) und frage mich, ob ich weitere 40 (?) Jahre so leben will, ob ich mit meinem Mann alt werden will, ob ich ihn so haben will oder ob ich eine VERÄNDERUNG will, damit ich glücklich bin. Ich habe keinen anderen Mann kennen gelernt, ich gehe arbeiten und erledige den Großteil der häuslichen Pflichten. Ich stelle mir ernsthaft die gleiche Frage wie Du: Ist alles nur Gewohnheit oder liebe ich das alles und ihn und es ist halt einfach so nach so langer Zeit? Alles plätschert so dahin, es passiert nichts Neues, die alltäglichen Kleinigkeiten nerven, zu sagen hat man sich auch nicht mehr viel, sexuell hat es auch schon aufregendere Zeiten gegeben. Bin ich nur noch unserer Kinder wegen mit ihm zusammen? Weil ich immer wollte, dass sie in einer intakten Familie aufwachsen? Ist unsere Familie noch intakt? Wie sieht es bei anderen aus? Habe ich überzogene Vorstellungen? Erwarte ich zu viel? Was kommt danach? Kommt überhaupt noch was nach? Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht und viele Tränen geweint. Aber ich glaube inzwischen, dass wir schon MEHR von unserem Leben erwarten dürfen! Es ist unser einziges Leben, und es sollte Freude machen! Wenn es keine Freude mehr macht, dann sollten wir etwas ändern!
Als Du Deinen Mann kennen gelernt hast, da warst Du erst 16 Jahre! Es ist doch ganz klar, dass Du Dir jetzt Gedanken machst, ob das alles gewesen ist. Es ist doch verständlich, dass Du Dich fragst, ob da vielleicht noch etwas oder jemand anderes kommt. Du bist noch jung und offensichtlich finanziell unabhängig. Du darfst schon erwarten, dass noch etwas pasiert in Deinem Leben. Allerdings solltest Du das unabhängig von Deinem Mann angehen, denn es ist richtig, dass nur Du selbst für Dein Glück verantwortlich bist. Es gibt alte Sprichwörter (Jeder ist seines Glückes Schmied.) und aktuelle Bücher zu diesem Thema (Liebe Dich selbst und es ist egal, wen Du heiratest.) - aber alles läuft aus dasselbe hinaus: NUR DU kannst etwas/ Dich ändern! Du kannst Deinen Mann nicht ändern. Du kannst nur selbst etwas für Dich tun. Du kannst Tagebuch schreiben. Du kannst Dir ein Hobby suchen. Du kannst einen Sport machen. Du kannst in einen Verein gehen. Den Anfang hast Du schon gemacht, in dem Du in diesem Forum Deine Zweifel/ deine Verzweiflung beschrieben hast. Nun kannst Du einen nächsten Schritt gehen, in dem Du Dir zum Beispiel mal einen Tag oder ein Wochenende Zeit für Dich allein nimmst, Dich in einem Wellness-Hotel einbuchst, Dich bei Massagen und Therapien und gutem Essen verwöhnen lässt und zwischendruch ganz bewusst in Dich hineinhörst und aufschreibst, was Du willst. Wenn Du das ganz klar weißt, dann werden sich die nächsten Schritte ergeben: ein Gespräch mit Deinem Mann zum Beispiel und das Formulieren eines Wunsches oder eine nette Begegnung oder ein neuer Kontakt, was auch immer. Und von dort aus geht es dann den nächsten Schritt weiter.
Veränderungen bedürfen vieler kleiner Schritte. Du solltest offen dafür sein. Das heißt ja nicht zwangsläufig, dass Du Dich von Deinem Mann trennen sollst. Es wird sich dann zeigen, ob Ihr zusammen bleibt. Aber ich würde es nicht darauf anlegen, jetzt schwanger zu werden, wenn Du Dir über Dich selbst und Deine Gefühle nicht im Klaren bist! Ein zweites Kind ist ganz sicher NICHT die Lösung Deines Problems!
Ich hoffe, ich konnte Dir mit meinen Gedanken ein bisschen weiterhelfen. Deine sind völlig normal, und ich denke nicht, dass Du deswegen depressiv bist. Wir haben trüben, nassen Herbst, manchmal stören uns auch ziemlich unsere Hormone, und so ist das Leben nun mal: kein Spaziergang ;-)
Ich wünsche Dir ein gute Nacht!
 
Ganz ehrlich, ich habe noch nie in meinem Leben in so ein Forum geschrieben und fühle mich ein wenig unwohl, aber es muss raus. Ich habe schon seit Tagen darüber nachgedacht an wen ich mich wenden kann, aber mir ist niemand eingefallen, der so neutral ist bzw. dem ich mit meinen Gedanken nicht das Herz breche, weil keiner damit rechnet.
Zur Situation: Ich bin 28 jung, seit 12 Jahren mit meinem Mann zusammen, seit 6 Jahren verheiratet und habe einen dreijährigen Sohn.
Seit ein paar Wochen schlepe ich die quälende Frage mit mir herum ob das Leben wie es führe meine Erfüllung ist? Ich bin Vollzeit berufstätig, mein Mann ist selbstständig als Versichungsmakler. Er hat viele Hobby und ist dadurch viel unterwegs. Er hat am Abend häufig Termin bezüglich der VErsicherungen und wenn er mal frei hat, dann kümert er sich um die GEschäfte in seinem Fussballverein (er ist Präsident). Gerade jetzt (es ist Samstag Mittag) ist er wieder für den Fussball unterwegs.
Ich fühle mich gefangen in einem immer wieder gleichbleibenden Tagesablauf/ Wochenablauf/ Monatsablauf. Es gibt weder Überaschungen, noch Abwechslung. Ich kümmere mich um die Arbeit, den Haushalt und das Kind. Irgendwie fühle ich mich überhaupt nicht wahrgenommen und was noch viel schlimmer ist: nicht geliebt oder begehrt.
Dennoch bin ich von meinen Gefühlen hin und her gerissen. Mein Mann war noch nie anders, seine Freunde und der Fussball waren schon immer wichtig für ihn - so habe ich ihn kennen gelernt und habe mich auf diesen Kompromiss eingelassen. Wie oft ist er mitten in der Nacht wiedergekommen und als er gerkt hat, dass ich traurig darüber war und ihn lieber bei mir gehabt hätte, hat er sich entschuldigt. ABer was bringt mir diese Entschuldigung wenn sich im Nachgang nichts daran ändert?
Ich könnte den ganzen Tag nur weinen, bin geistesabwesend und das bekommt vor allem mein Sohn zu spüren und dass its genau was ich nicht will. Ich denke wenn wir nicht verheiratet wären und unser Sohn nicht da wäre hätte ich mich sicherlich schon getrennt.
Außerdem weiß ich nicht was ich erwarte. Was ist wenn ich mich trenne und es wird alles nicht besser? In jeder neuen Beziehung schleift sich der Altag ein und vielleicht bin ich in ein paar Jahren mit meinem neuen Partner wieder an dem selben Punkt oder es ist noch schlimmer? Wie oft hört man, dass man etwas erst dann zu schätzenw eiß, wenn es nicht mehr da ist? Würde ich überhaupt jemand Neues finden, geschieden und alleinerziehend?
Mein Herz und mein Magen verkrampft sich jeden Tag aufs Neue.
Und das I-Tüpfelchen: Wir versuchen schon seit ein paar MOnaten schwanger zu werden. Bis jetzt ohne Erfolg - ist ein Zeichen? Was ist, wenn es genau jetzt doch geklappt hat und ich aber nicht mehr mit ihm zusammen sein will? Schwanger, allein erziehend und in Scheidung - das kann doh auch nicht funktionieren?
Irgendwie fühlt sich gerade alles so schlecht an.
Verrenne ich mich in etwas? Sehe ich es so kritisch?
Aber wenn ich ihn ansehe, dann ist es irgendwie nur Gewohnheit. Der Sex ist Gewohnheit, die Berührungen sind Gewohnheit und auch wenn ich sage ich liebe dich - Gewohnheit?

VIelleicht kann irgendjemand etwas dazu sagen. Brauche den Rat von Außenstehenden. Bin ich verrückt? Realist? Träumer? Will ich zuviel vom Leben? Soll ich zufrieden sein mit dem was ich habe?
Keine Ahnung...

Danke...

Hallo,
an und für sich spürst Du ja bereits, was Du willst, und hast es auch geschrieben (siehe u.a. nachträgliche Fettungen)...
 
Stimmt, ich hätte von Anfang an meine Bedürfnisse klarter kommunizieren müssen, aber wer macht dass schon? So stark bin ich da nicht gewesen um micht durchzusetzen. Ich wollte ihn zu diesem Zeitpunkt so sehr und ich war 16 (!), da nimmt man seinen Traummann sicherlich so wie er ist...
Gerade jetzt im Moment ist er wieder unterwegs - es ist Samstag-Abend...:-(

Wenn man sich meinen ersten Beitrag mal wirklich so genau anschaut - mit den fetten Markierungen - springt es einen tatsächlich ins GEsicht, aber dennoch ist es so extrem nach dieser langen Zeit...es hängt ja auch soviel daran...es sollte dennoch keine Bauchentscheidung sein und nicht nur von meinem Egoismus getrieben werden...

Ich bin so unsicher in meinem Denken...weiß immernoch nicht ob ich es übertreibe...aber wenn an ihn denke überkommt nicht ein wohiges warmes Gefühl sondern eher eine schreckliche innere Unruhe...
 
Klingt für mich ehrlich gesagt auch eher nACH EINER TRENNUNG; SORRY:
Du hast Angst vor der Zukunft, verständlich, das lese ich aus deinem Beitrag raus- was ich aber nicht rauslese daß du deinen MAnn noch liebst und um EURETWILLEN um eure Ehe kämpfen willst.
Ihr habt einen kleinen Sohn, wie wärs denn wenn du den Spies mal umdrehst- geh 1-2 x pro Woche abends weg und überlass ihm mal die komplette Verantwortung, dann muss er eben mal daheim bleiben und kann nichts für den verein tun. Mal schaun ob er dann was kapiert.... Vor allem aber musst du dringend mit ihm reden, sag ihm DEUTLICH wie du dich fühlst und daß du stark daran denkst die EHe zu beenden- nur so habt ihr, wenn überhaupt, noch eine CHance.
 
ich habe eben ANgst es so direkt anzusprechen. Dass ist ja mein Problem - ich kann seine Reaktion nicht abschätzen und denke auch, dass ich ihn damit sehr verletzen werde.
Aber ich muss, dass ist mir sicherlich bewusst. Wie fängt man ein solches Thema an und bei welcher Gelegenheit.

Es ist schon wieder sehr spät gewesen und ich weiß, dass er sich wieder mit jemanden "verquatscht" hat und wieder eine, für sich, sehr plausible Erklärung hat, warum er so spät kommt - dass hat er immer...und er schafft es auch immer wieder den Spies umzudrehen, wenn ich ihm sage dass es mich sehr verletzt...keine Ahnung wie er dass immer hinbekommt. Manchmal gesteht er den Fehler ein, aber bei der nächsten Gelegenheit macht er es erneut...

Auf der einen Seite habe ich das Gefühl, dass ich mir mehr wert sein sollte und auf der anderen Seite denke ich noch immer, dass ich undankbar bin...wenn ich mich mit meinen "Single-Freundinnen" unterhalte, dann höre ich nur immer wieder wie schwer es ist den Richtigen zu finden...:-(
 
Hallo. Ich bin ein Mann. Und ich habe den Glauben an die wahre Liebe verloren. Und das wegen solchen Beiträgen UND Zustimmungen wie hier.

Erst einmal: Was willst du eigentlich anders machen/ haben?
Denn mir kommt es so vor, als ob du das selber nicht weißt. Du weißt nicht, was dir fehlt, du weißt nicht, was anders werden soll und trotzdem willst du dich trennen. Aus deinem Beitrag kann man deutlich sehen, dass du ihn noch liebst - eigentlich.

Aber du bist in einer Sinnkriese. Es geht doch gar nicht so sehr um den Sohn - auch nicht um die Zeit, denn wie du sagst, war er schon immer so. Also spielen wir das ganze doch mal durch: Du lässt dich scheiden (was nach Empfehlung mancher Kommentatoren hier ganz einfach zu sein scheint) und zieht monatelang von Anwalt zu Anwalt mit deinem Sohn - was dann?
Einen neuen Mann finden, damit du wieder Kriebeln im Bauch hast? Eine jahrelange Suche nach einem neuen Mann, der vielleicht ein kleines Bisschen besser ist, als der jetzige? Such mal dieses Forum ab, dann sollte selbst jedem blinden auffallen, wie schwer so etwas ist.


Ich habe mich bewusst gegen die Ehe entschieden, genau damit mir das nicht passiert. Damit meine Ehefrau nicht plötzlich in einer Midlife-Kriese steckt und plötzlich vergisst, was dass sie ewige Treue geschworen hat.


Das einzige was mich noch mehr erschreckt sind die anderen Leser hier, die fast bei jedem Problem die gleiche Antwort haben: Trennt euch, so macht es keinen Sinn. Sich zusammensetzen und darüber reden - langweilig. Das Problem konstruktiv angehen - langweilig. Sich darauf besinnen, was man eigentlich will - langweilige Zeitverschwendung.
Hier werden Ehen aufgegeben wie mit Handy-Tarifen "Wenn es dir nicht ganz gefällt, dann müsst ihr euch trennen".

Und drei Jahre später sehen wir die Menschen hier unter den Kategorien "Hilfe, mein neuer Freund verprügelt mich", "Hilfe ich finde keinen Partner", "hilfe mein Sohn fragt nach seinen Vater" und "Hilfe ich bin krank und niemand ist für mich da".


Liebe Menschen, denkt doch einmal ein Bisschen nach, bevor ihr euch von jemandem trennt und beantwortet folgende Fragen für euch:

"Warum trenne ich mich"
"Gibt es auch andere Wege"
"Bin ich fair gegenüber meine geliebten oder was ich nicht will, dass man mir tut ..."
"Welche anderen Menschen könnten davon beeinflusst werden (Kinder)"
"Habe ich pläne danach"
"Habe ich wirklich alles getan, um diesen Schritt zu vermeiden"
"Werde ich wirklich mit einem neuen Partner/ ohne Partner glücklicher sein"
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
R Fremdverliebt/Vertrauensmissbrauch/Ehe Liebe 15
Twilight Ehe beendet Liebe 15
C Ehe und Freundschaften und Umgang miteinander.... Liebe 137

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben