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Durch Alkohol ständig Streit

Die körperlichen Schäden sind schon vorhanden,Diabetes und so.
Ich denke auch es ist an der Zeit ....3 Jahre sind genug und ich möchte nicht länger aushalten.Mein Sohn ist in der Ausbildung,ich habe meinen Job wo ich Glücklich bin und der Rest wird sich irgendwann ergeben.
Mein Leben soll wieder normal werden.
Und ich tue auch was dafür,indem ich wegfahre und Freunde die mir geblieben sind besuche und es tut mir gut.
Ich hoffe das ich standhaft bleibe,ja ich denke das ich es bleibe,denn es reicht.
Das ich in seiner Familie die doofe bin das weiss ich und es ist mur auch egal,denn die können auf ihr handeln auch nicht stolz sein.
Ich werd jetzt das tun was mein Bauchgefühl sagt,gehen ,auch wenn es nicht von heute auf morgen geht,aber es ist einfach zu viel vorgefallen und das hat mich oder ihn Ihn immer weiter emtfernt.
 
Die körperlichen Schäden sind schon vorhanden,Diabetes und so.

Oh und ich dachte er hat nur angefangen zu trinkt weil er krank ist, also als Mittel um den Schmerz (im Bein oder so) zu betäuben.

Alkohol ist ein ständiges Problem. Selbst wenn man heute nur in Maßen trinkt, dann kann es morgen durch irgend einen Schicksalsschlag (kann ja jeder Zeit passieren) eben nicht mehr nur das Glas Wein am Wochenende.

Wenn man jeden Tag ein Glas Wein (200ml) trinkt ist man auch schon Alkoholiker und die Organe werden geschädigt, das ist vielen Menschen nicht bewusst weil sie dieser Werbung der Händler aufgesessen sind.

Ich trinke unvergorenes Zeug (Traubensaft), schmeckt auch viel besser.
 
Diabetes hat er jetzt ca 12 Jahre.Das mit dem trinken wird er auch schon länger machen,mir ist es bloss nicht so aufgefallen.
Es fällt mir seit 3 Jahren auf,denn seitdem er Insulin spritzen muss ist er so böse geworden wenn er was getrunken hat und spritzen tut er jetzt solange wie er auch ausrastet.Ich denke das hängt irgendwie zusammen.Aber egal,es ist sein Problem...ich habe versucht ihn zu unterstützen....es geht aber nicht,den Tritt in den Hintern bekomme ich immer wieder und ich bin es leid.
Ich mag ja noch nicht mal in den Urlaub fahren,da müsste ich ja meinen Sohn alleine mit ihm lassen und ich denk das sagt schon alles.Wenn er getrunken und zwar genug dann trau ich ihm mittlerweile so einiges zu.
 
Wie alt ist dein Sohn? (schon erwachsen und wohnt nur noch dort?)

Es wäre natürlich nicht schlau bei einem Ehepartner wohnen zu bleiben der einen nicht mehr liebt und mit dem das Leben eine Qual ist.

Eigentlich war dir doch schon von Anfang an klar was du machen musst/willst, du hast hier nur nach irgend eine Bestätigung gesucht um es nicht ganz selbst entscheiden zu müssen. Oder?
 
Genau,weil man sich immer hin und hergerissen fühlt und sich einfach nicht traut den letzten Schritt zu tun.Da spielt dann auch viel Mitleid mit.Und vielleicht die Hoffnung das doch wieder alles gut wird.
Oft denkt man auch ,das passiert nur mir.
Ich wohne mit meinem Sohn in einer Wohnung und mein Mann in der anderen Wohnung....im gleichen Haus und es gehört uns auch gemeinsam.Das ist dann auch noch ein Punkt,wo ich nicht weiss ob ich das alles Durchstehe,denn es bedeutet sicher eine Menge Stress.
Ich möchte bloss einfach mal wieder ein ruhiges Leben und nicht immer wieder diesen ständigen Stress,denn ich merke das mir das nicht gut tut.
Aber auch das werde ich durchstehen,denn ein paar Freunde habe ich ja auch noch.
 
Durch Stress reduziert sich die Aktivität des Immunsystems.
Das merkt man auch wenn die Leute pünktlich am Freitag Nachmittag krank werden, denn da lässt der Stresspegel nach und man kann sich erholen.

Wenn man allerdings ständig Stress hat, dann werden Krankheiten nicht bekämpft, weil der Körper denkt "der Mensch steht voll unter Dampf, er darf jetzt nicht schlapp machen".

Das führt allerdings auch dazu dass Menschen während dieser Stress-Periode zum Beispiel an Krebs erkranken. Das sind eigentlich oft (oder vielleicht sogar immer) Viren wie man herausgefunden hat.

Als Hinweis:
Wenn du deinen Mann nicht raus schmeißen kannst oder willst, dann könntest du die Wohnung vielleicht vermieten und du ziehst in eine andere Miet-Wohnung. Du kannst deinen Teil vielleicht auch verkaufen. (nur als Option)
 
Ich werde mich von einem Rechtsanwalt beraten lassen,ich denke das ist das beste.
Und dann entscheiden,denn ich denke immer noch ,warum soll ich alkes aufgeben weil ein anderer sein Leben nicht in den Griff bekommt!!!! Da muss es irgendeinen Weg geben das ich nicht alles aufgeben muss.
Irgendwie muss es ja weitergehen,bloss nicht so.
Es tut zumindest gut das man das alles hier schreiben kann🙂
 
Ich persönlich sehe es so:
Dein Mann macht sich durch den Alkohol noch mehr kaputt als er schon ist und das ist nicht gut.

Für solche Leute die für sich selber keine guten Entscheidungen mehr treffen können würde ich einen Vormund beantragen, damit man sie in eine Entzugsklinik auch gegen ihren Willen einweisen kann.


Ein Onkel von mir hat durch Alkohol erheblichen Schaden genommen und ist durch diese Vorschädigung dann nach einer Betäubung beim Zahnarzt gestorben. Er war noch nicht alt, aber diese Schädigung der ganzen Organe macht es eben leicht dass man drauf geht.

Er wird wegen seines Beines vielleicht mal wieder behandelt und durch seinen geschädigten Körper ...

Es wäre für dich leichter wenn du einfach gehst und nicht ansehen musst wie dann etwas schlimmes passiert, das wäre auch traumatisch.
Gehe weg, rechne damit dass er sich tot säuft und du irgend wann diesen Anruf bekommst.

Oder du machst das mit dem Zwang und der Entzugsklinik. Ich weiß dass diese Leute das erst freiwillig machen wenn es eigentlich schon zu spät ist. Habe ja von dem Kumpel geschrieben der seine Familie dadurch verloren hat.
 
Ich weiss das ich gehen muss,alleine schon für mich.
Über einen Vormund habe ich auch schon nachgedacht,aber so wie er sich im nüchternen Zustand gibt wird das wohl nicht klappen.Da wird man eher ihm glauben als mir.Er muss denk ich mir selber merken das es so für ihn nicht weitergeht,das er sich selber kaputt macht.
Ich kann eigentlich nicht mehr machen als zu gehen,denn ich möchte wieder ein normales Leben...so wie ich es mal hatte...mich freuen nachhause zu kommen und nicht immer wieder denken was heute wieder passiert.
Ich merke ja jetzt wo ich in der anderen Wohnung bin fühle ich mich besser,es ist so ein Gefühl der Ruhe,was ich schon lange nicht mehr kannte.
 

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