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"Du hörst nicht" mit 30?..!

Ich halte lange Erklärungen und Beruhigungsversuche für nicht förderlich, um dem ein Ende zu setzen.
Kurz, knapp, klar abgrenzen.

Ihre Probleme, Ängste, muss sie lösen bei Bedarf, dafür gibt's Therapeuten.
Du und dein Leben haben damit nichts zu tun und sie hat sich rauszuhalten.
Sonst musst du sie raushalten, indem du ihr nichts mehr erzählst.
Und vielleicht den Kontakt reduzierst, wenn gar nichts wirkt.
 
Genau so kannst du ihr das sagen und dann noch nachschicken, dass du dazu nicht weiter diskutieren und das Ganze jetzt beenden möchtest.
Ja, das ist ne gute Idee. Wenn BPSler in ihrer Stimmung gefangen sind geht man am Besten auch so vor..also wie bei großer Angst die deine Mutter wohl überflutet. Ja-Aber-Methode mit Verständnis am Anfang:
"Ich verstehe das du dich sehr ängstlich fühlst, das ist wirklich schlimm, aber schau mal ich fahre nun schon 12 Jahre unfallfrei und passe auf, plane auch Pausen ein um konzentriert zu bleiben und vorausschauend und sicher fahren zu können. Nehme mir auch ne Decke für ein kurzes Power Napping mit." -so in der Art.
 
Es gab einen schlimmen Unfall bei meinen Großeltern und glaube das hat sie sehr mitgenommen von klein an, ich habe auch LANGE Verständnis dafür gehabt aber irgendwann artete es eben sehr aus: auf ihre Unsicherheit und Angst zu fahren, auf meine... auch mein Papa hatte einen Unfall.. aber hat sie deshalb das Recht so dermaßen zu überreagieren? Ständig besorgt sein? Mich einzuschränken und sich jedes mal so aufzuführen? Ich finde nicht.

Deshalb.. ich verstehe ihre Besorgnis aber ich fahre anständig, ordentlich und sicher.
Meine Adoptivmutter hat ihre eigenen Eltern auch bei einem Autounfall verloren, und dann bin ich auch noch sehr schwer krank geworden. Ändert aber nichts daran, dass die Ängste Deiner Mutter nicht Dein Leben dominieren dürfen.
Du hast nur dieses eine Leben, was viel zu kurz ist um sich immer nur aufzuregen, und absolute Sicherheit gibt es ohnehin nicht.
Wird Zeit für Dich zur Abnabelung. Höflich, nicht ausfallend, aber dafür bestimmt und konsequent.
 
Wichtigste Grundregel: Ich erkläre mich nicht. Erklärungen sind Rechtfertigungen. Und ich muss mich vor niemandem außer mir selbst rechtfertigen.

Also: "Ich möchte mit dem Auto fahren und deshalb tue ich es."

Du musst nicht erklären, warum du das möchtest. Es reicht, DASS du das möchtest.

Wenn sie das stört, ist das nicht dein Problem.
 
Diese ganzen Beschwichtigungs- und Rechtfertigungsversuche würde ich gar nicht führen. Das sind Endlosdiskussionen, die du doch eigentlich gar nicht führen willst, wenn ich dich richtig verstanden habe. So hört das nie auf und setzt sich in anderen Themen fort. M. E. sind das sogar Brandbeschleuniger, denn es wird immer noch weitere Aspekte geben, die die Diskussionen am Laufen halten.
Am Ende wirst du sie ohnehin nicht beruhigen können, denn es gibt auch immer äußere Faktoren, die du nicht beeinflussen kannst.

Dieses Ängsteschüren und die Einmischung müssen aufhören. Ich hab auch so eine Mutter, die bis heute immer wieder ansetzt - und ich bin 60. Wir ziehen die Einwände liebevoll ins Lustige und biegen alles Weitere so ab. Sie ist dann erst wieder ruhig, wenn wir zu Hause sind. Das ist aber ihr Problem, nicht unseres. Wenn unsere Tochter unterwegs ist sind wir (und stärker noch ich als Mutter) auch in Sorge; daher kann ich das mulmige Gefühl auch nachvollziehen. In Maßen ist das auch völlig normal. Tipps zu geben ist ja auch okay. Aber eben alles im Rahmen.
 
Es gab einen schlimmen Unfall bei meinen Großeltern und glaube das hat sie sehr mitgenommen von klein an, ich habe auch LANGE Verständnis dafür gehabt aber irgendwann artete es eben sehr aus: auf ihre Unsicherheit und Angst zu fahren, auf meine... auch mein Papa hatte einen Unfall.. aber hat sie deshalb das Recht so dermaßen zu überreagieren? Ständig besorgt sein? Mich einzuschränken und sich jedes mal so aufzuführen? Ich finde nicht.

Deshalb.. ich verstehe ihre Besorgnis aber ich fahre anständig, ordentlich und sicher.
Sie kann Dich nur einschränken, wenn Du es zulässt.
Woher weiß sie denn, wann Du Auto fährst?
 
Deine Mutter gehört in Therapie.
Nicht jede größere Sorge muss auch therapiert werden. Ich habe jetzt nichts davon gelesen, dass die Mutter 2 Wochen nicht schlafen kann oder über großen Leidensdruck klagt. Sie ist aus Sicht der TE nervig und übergriffig. Um das abzustellen kann eine klare Ansage völlig ausreichen. Die TE diskutiert noch zuviel und hat es auch noch nicht geschafft, sich durchzusetzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde versuchen das Thema zwischen euch empathisch zu betrachten. Habe jetzt nicht jeden einzelnen Beitrag hierzu gelesen (nur den Eingangspost), jedoch würde ich versuchen Verständnis für ihre Sicht zu zeigen. (Es geht nicht darum nach ihren "Willen"/Motiven zu handeln) sondern möglicherweise herauszufinden welche konkreten Ängste dahinter stecken können. Möglicherweise hat sie durch irgendein früheres Erlebnis oder Ähnliches eine Art Trauma, sodass sie garnicht merkt dass sie dir unverhältnismäßig in deine Handlungsfreiheit eingreift. Du könntest ihr z. B. helfen die Ängste abzubauen oder zumindest eine gewisse Zuversicht vermitteln dass sie etwas weniger Sorge hat.
Ein Fahrsicherheitstraining gemeinsam mit ihr absolvieren - um ihre Ängste bei sich selbst und um dich mit einer stärkenden Erfahrung zu verknüpfen. Vielleicht würde das ihre Ängste etwas nehmen und gleichzeitig euer Verhältnis stärken können, was meinst du?
Dass sie auf deine spätere (wirklich nette Nachricht) nicht weiter einging, kann verschiedene Gründe haben. Eine Parallele zeigst du zu ihr, in dem du ihr Nicht Reagieren auf dich beziehst. Vielleicht hat sie sich gefreut und konnte es nicht zeigen oder es war ihr besonders unangenehm, Vorwürfe währenddessen von anderer Seite oder einfach Abwesenheit zum Zeitpunkt der Nachricht?
Auf den Satz mit dem "Hören" würde ich jetzt nicht so auf die Goldwaage legen. Sofern er nicht dauerhaft bei gewissen Themen Verwendung findet, macht es eher den Anschein einer unglücklichen Interpretation und als wollte man einfach die Bedeutung der Rolle hervorbringen in Bezug auf das Thema, (man sei nicht irgendjemand der um irgendetwas bittet). Sprecht offen und mit Verständnis für beide Seiten, hierfür wünsch ich euch alles Gute
 

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