Mein über alles geliebter Roman...
Wieso? Wieso Du?
Du warst alles für mich. Du hast mich aufgefangen, wenn es mir schlecht ging, wenn ich wieder stürzte.
Du hast mich zum Lachen gebracht. Mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wenn gerade alles doof war. Du hast mir rasend gemacht, vor Wut, wenn Du mal wieder spontan Deine Pläne geändert hast.
Du hast mich zum Weinen gebracht, als Du gingst.
Wir haben soviel erlebt. Als wir noch Kinder waren, als wir langsam zu Jugendlichen heranwuchsen. Und, als wir uns vor fast 2 Jahren als junge Erwachsene wiedertrafen. Weißt Du noch? Unsere Minigolfaktionen? Die Kinobesuche? Der Tag, an dem Du mir sagtest, Du würdest (wieder) gehen? Das war ein ziemlicher Schock für mich. Und dann die vielen Diskussionen. Dani, kommst Du mit?!?!
Ja, Ja, Ja!!! Ich will mit! Ich komme mit Dir nach Hannover!
Hätte ich noch einmal die Möglichkeit, eine solche Entscheidung treffen zu müssen, würde ich mit Dir gehen. Ich würde sofort meine Sachen packen und mitkommen. Nur, um bei Dir zu sein!
Roman? Du fehlst mir!
Erinnerst Du Dich an dem Tag, als Du eine Woche nach Deinem Umzug vor meiner Tür gewartet hast? Ich liebe diesen Moment. Es hat mir soviel gegeben, Dich an diesen Tagen bei mir zu haben. Und ich bin Dir so unendlich dankbar dafür.
Und dann kam der Tag, an dem Du (wieder) fahren musstest. Ich vermisse Dich.
Ein paar Tage später, der Anruf von Max, Du hättest einen Autounfall gehabt. In diesem Moment ist mir alles entfallen, ich hatte Angst. Angst, Dich zu verlieren!
Dann die Erleichterung, es geht Dir "gut"!
Die OP, die bevorstand, sollte ohne größere Risiken stattfinden. Und es lief alles gut. Du warst wach, Du konntest Lachen. Und wir konnten beruhigt unseren Alltag durchlaufen.
Am 30.4. dann der Schock. Du bist ins Koma gefallen. Unsicherheit. Was ist passiert? Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin starr vor Angst. Ich will das alles nicht noch einmal durchleben.
Roman, was ist mit Dir passiert?
Zwei Wochen später halte ich die Ungewissheit nicht mehr aus. Dein Zustand verschlechtert sich, aber niemand sagt uns, was los ist. Ich will es nicht, aber mir bleibt nichts anderes übrig. Ich muss Deine Eltern finden. Ich mache sie ausfindig. Ich habe Angst und bin wütend. Trotzdem, ich rufe sie an. Sie machen sich sofort auf den Weg. Roman, es tut mir Leid.
Ich lerne sie (wieder) kennen. Es ist schrecklich. Geben sie mir die Schuld? Die Ärzte sagen, Du hättest eine Hirnblutung gehabt. Deinen Chancen stehen nicht gut. Was ist passiert? Es ging Dir doch so gut...
Ich muss wieder nach Hause, es wird Abend...
Schlaflose Nächte und hoffnungsvolles Bangen folgen. Aber, ich weiß, es wird nichts werden wie früher.
Du wirst es nicht schaffen. Roman, Du wirst sterben! Diese Erkenntnis trifft mich mit voller Wucht.
Ich muss mich darauf vorbereiten, dass Dein Leben bald zu Ende geht. Aber wieder? Wie soll ich mich auf den Tod meines besten Freundes vorbereiten? Sag mir, wie? Wie konnte das passieren?
Ich begreife es nicht. Das ist ein Traum. Ein schlechter Witz. Ein Alptraum. Aber dieser Alptraum endet nicht. Es ist wahr. Keine Einbildung, kein Traum. Die krasse Realität. Du stirbst.
Und dann, am 27. Mai. Ein Anruf von Deinem Vater. Die Operationen sind abgeschlossen. Du bist tot!
Ich kann das nicht. Nicht noch einmal. Roman, ich brauche Dich.
Ich weine. Und weine. Und weine. Und weine.
Roman? Ich liebe Dich!
Wieso? Wieso Du?
Du warst alles für mich. Du hast mich aufgefangen, wenn es mir schlecht ging, wenn ich wieder stürzte.
Du hast mich zum Lachen gebracht. Mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, wenn gerade alles doof war. Du hast mir rasend gemacht, vor Wut, wenn Du mal wieder spontan Deine Pläne geändert hast.
Du hast mich zum Weinen gebracht, als Du gingst.
Wir haben soviel erlebt. Als wir noch Kinder waren, als wir langsam zu Jugendlichen heranwuchsen. Und, als wir uns vor fast 2 Jahren als junge Erwachsene wiedertrafen. Weißt Du noch? Unsere Minigolfaktionen? Die Kinobesuche? Der Tag, an dem Du mir sagtest, Du würdest (wieder) gehen? Das war ein ziemlicher Schock für mich. Und dann die vielen Diskussionen. Dani, kommst Du mit?!?!
Ja, Ja, Ja!!! Ich will mit! Ich komme mit Dir nach Hannover!
Hätte ich noch einmal die Möglichkeit, eine solche Entscheidung treffen zu müssen, würde ich mit Dir gehen. Ich würde sofort meine Sachen packen und mitkommen. Nur, um bei Dir zu sein!
Roman? Du fehlst mir!
Erinnerst Du Dich an dem Tag, als Du eine Woche nach Deinem Umzug vor meiner Tür gewartet hast? Ich liebe diesen Moment. Es hat mir soviel gegeben, Dich an diesen Tagen bei mir zu haben. Und ich bin Dir so unendlich dankbar dafür.
Und dann kam der Tag, an dem Du (wieder) fahren musstest. Ich vermisse Dich.
Ein paar Tage später, der Anruf von Max, Du hättest einen Autounfall gehabt. In diesem Moment ist mir alles entfallen, ich hatte Angst. Angst, Dich zu verlieren!
Dann die Erleichterung, es geht Dir "gut"!
Die OP, die bevorstand, sollte ohne größere Risiken stattfinden. Und es lief alles gut. Du warst wach, Du konntest Lachen. Und wir konnten beruhigt unseren Alltag durchlaufen.
Am 30.4. dann der Schock. Du bist ins Koma gefallen. Unsicherheit. Was ist passiert? Ich weiß nicht, was ich tun soll. Ich bin starr vor Angst. Ich will das alles nicht noch einmal durchleben.
Roman, was ist mit Dir passiert?
Zwei Wochen später halte ich die Ungewissheit nicht mehr aus. Dein Zustand verschlechtert sich, aber niemand sagt uns, was los ist. Ich will es nicht, aber mir bleibt nichts anderes übrig. Ich muss Deine Eltern finden. Ich mache sie ausfindig. Ich habe Angst und bin wütend. Trotzdem, ich rufe sie an. Sie machen sich sofort auf den Weg. Roman, es tut mir Leid.
Ich lerne sie (wieder) kennen. Es ist schrecklich. Geben sie mir die Schuld? Die Ärzte sagen, Du hättest eine Hirnblutung gehabt. Deinen Chancen stehen nicht gut. Was ist passiert? Es ging Dir doch so gut...
Ich muss wieder nach Hause, es wird Abend...
Schlaflose Nächte und hoffnungsvolles Bangen folgen. Aber, ich weiß, es wird nichts werden wie früher.
Du wirst es nicht schaffen. Roman, Du wirst sterben! Diese Erkenntnis trifft mich mit voller Wucht.
Ich muss mich darauf vorbereiten, dass Dein Leben bald zu Ende geht. Aber wieder? Wie soll ich mich auf den Tod meines besten Freundes vorbereiten? Sag mir, wie? Wie konnte das passieren?
Ich begreife es nicht. Das ist ein Traum. Ein schlechter Witz. Ein Alptraum. Aber dieser Alptraum endet nicht. Es ist wahr. Keine Einbildung, kein Traum. Die krasse Realität. Du stirbst.
Und dann, am 27. Mai. Ein Anruf von Deinem Vater. Die Operationen sind abgeschlossen. Du bist tot!
Ich kann das nicht. Nicht noch einmal. Roman, ich brauche Dich.
Ich weine. Und weine. Und weine. Und weine.
Roman? Ich liebe Dich!