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Drogenproblme in der Partnerschaft

Sapale

Neues Mitglied
Hallo , eigentlich bin ich kein "Forumschreiber",aber so langsam geht mir die Kraft verloren.
Ich weiß einfach nicht mehr was ich tun soll.
Ich bin mittlerweile seit 16 Jahren mit meinem Freund zusammen, er 33 und ich 30.
Seit vielen Jahren, ca 12/14 insgesamt, hat er DrogenProbleme.
Anfangs in unserer Jugend ,haben wir auch gemeinsam mal konsumiert.
Nichts hartes. ....Nichts übertriebenes.
Vor 12 Jahren wurde unsre Kind geboren und mein Konsum wurde somit weniger.
Ab und zu mal Marihuana, in Maßen.
Heute zu tage denk ich anders über dieses ganze Dreckszeug.
Ich erinnere mich nicht mal mehr an mein letztes mal.
Damals haben wir auch mal Speed probiert......
Nun ist diese Droge das große Problem.
Er kommt davon nicht weg.
Es vergeht keine Woche in der er nichts macht.
Meistens ist er dann 3 oder im schlimmsten Fall 4 tage wach.
Diese Zeit ist der Horror und die nächsten 3 tage danach auch noch.
Erst an tag 7 ist er wieder halbwegs normal.
Zu 90% geht es dann aber wieder von vorne los 🙁.
Ein WechselBad der Stimmungen.
Als wäre das nicht eh schon schlimm genug, zockt er währenddessen noch.
Wir haben schon zich Tausende Euro verloren.....Spielhalle,Poker,Börse.....
Vor einigen Jahren haben wir ein Geschäft übernommen und ich habe gehofft dass es damit besser wird,er aufhört mit dem Mist.
Leider nicht.
Oft stand ich dann im Geschäft alleine, weil er drauf war oder gerade runter kam.
Leider hat dies und die Tatsache dass er zugriff auf das GeschäftsKonto hatte unsere Existenz unter anderem, zerstört.
Jedes Mal wenn er kein Geld hat,geht er nun an meines.
Das war auch vor der Selbstständigkeit schon so.
Ich habe immer eigenes Einkommen gehabt auch jetzt.
Regelmäßig holt er heimlich Geld von meinem Konto, für dass ich hart arbeite!
Er klaut mir nachts die Karte, oder Geld aus dem Portmonee.
Ich suche mir fast täglich neue Orte wo ich alles verstecken kann.
Ich weiß nicht was ich noch tun soll.
RedeN bringt nichts, bei der DrogenBeratung war ich auch schon.
Aber was soll ich tun wenn er nicht mit macht.
Unser Kind kommt in ein alter wo er bald wissen wird was los ist.
Das möchte ich nicht!!!!!!!
Ich möchte auch keine Drogen im Haus.
Vor allen möchte ich mit solchen Leuten nichts zu tun haben.
Immer wenn er dann runter kommt, bereut er es wirft mir aber vor, ich müsste ihn abhalten!
Es wäre meine schuld, ich hätte ihn nicht unter Kontrolle.
Aber was soll ich bitte tun wenn er sich nachts raus schleicht.
Oder Weg ist wenn ich von der Arbeit komme.
Manchmal sagt er auch, er geht kurz in den Keller ,die Wäsche holen......und verschwindet Stundenlang.
Er ist jetzt schon wieder seit 24 Stunden weg und schreibt immer nur "ich komme gleich"
 
Es tut mir leid, von Deiner schwierigen Situation zu hören.

Du solltest sofort ausziehen - finanziell unabhängig bist Du ja wohl. Dein Partner hat offensichtlich zur Zeit überhaupt kein Bewusstsein, was er Dir und Eurem gemeinsamem Kind antut, und offensichtlich nicht den Willen, sich zu ändern. Und du hast ein Recht darauf, in Ruhe, Frieden und finanzieller Sicherheit zu leben. Du hast einen Partner verdient, der Dich unterstützt und der Deiner Familie Halt gibt - sonst ist das Alleinsein auf jeden Fall weniger belastend.

Wenn Dein Partner nach Deinem Auszug Einsicht zeigt, und Du bereit bist, ihn bei einem Entzug zu unterstützen, kannst Du es vielleicht auf einen Versuch ankommen lassen - aber versuche, emotional Abstand zu nehmen und erwarte keine Wunder. Das wird bestimmt nicht einfach.

Wenn es um ein paar Mal im Jahr ginge, könnte man ja eventuell noch damit leben oder sich irgendwie arrangieren - aber so wie Du es beschreibst, ist der Mann während eines Großteils der Zeit völlig außer Kontrolle. Tu Dir das bitte nicht weiter an, für Dich und für Dein Kind.

Ich wünsche Dir alle Kraft, wieder auf die Beine zu kommen! Hast Du jemanden, der Dich unterstützt?
 
Sag mal, Sapale, bist Du denn verrückt?

Du trennst Dich nicht von einem Mann, der seinen Drogenkonsum nicht in Griff hat bzw. auch keine Anstalten macht, die durch Therapie unter Kontrolle zu haben, wirtschaftet Dich um Haus und Hof und Du trennst Dich nicht von so einem Menschen?

Hat Dir die Drogenberatung nicht gesagt, daß Drogenabh. erst am Tiefpunkt etwas unternehmen?

Ja, Du solltest Dich fern von Drogen und solchen Leuten halten, die damit zu tun haben. Das ist wirklich eine gute Idee von Dir, die Du schleunigst umsetzen solltest

Du hast ein Kind?

Kolya
 
Puh, das klingt sehr hart, mein Beileid.
Ich denke, bei einem uneinsichtigen Suchtkranken kann man nur sein eigenes Handeln verändern. Und sich selber schützen.

Was für Konsequenzen hast du denn bisher aus seinem Handeln gezogen? Könnte es sein, dass er denkt, dass er damit weiter und weiter durchkommt, und du hältst ihm den Rücken frei und wischst die Scheiße hinter ihm auf? Denn dann kann er einfach so weitermachen und hat schlicht keinen Grund, sich zu ändern.

Denn eine Sucht ist meist stärker als alles andere, und oft tut man alles, um an seinen Stoff zu kommen. Das ist nicht mehr seine eigene, freie Wahl, das sind die Drogen, die aus ihm sprechen. Selbst wenn er sich ändern möchte, wenn er klar ist - die Droge ist stärker. Und gegen die kommst du nicht mit gut zureden an, sondern nur mit Konsequenzen.

Also so ganz konkret: Wieso hat er denn noch Zugriff auf DEIN Konto? Nach dem ersten Diebstahl hätte das dicht sein müssen. Wieso hatte er nach dem ersten oder zweiten Griff auf's Geschäftskonto noch darauf Zugriff? Wieso wohnt ihr zusammen, wenn du dein Geld nicht vor ihm schützen kannst, und effektiv auch dein Kind nicht vor ihm schützen kannst? (Klar, er tut dem Kind direkt nichts. Aber wie du richtig bemerktest: Das kommt irgendwann in ein Alter, in dem die Drogensucht des Vaters nicht unbemerkt an ihm vorbeigehen wird. Auch solltest du bedenken, dass eine dauerhafte Nutzung von Drogen oft psychische Nebenwirkungen haben kann, die tatsächlich und ganz real gefährlich werden können, das sind bei Speed zum Beispiel Psychosen und Paranoia.)

Was genau haben sie dir denn auf der Drogenberatung gesagt? Die werden dir doch Empfehlungen gegeben haben, was DU tun kannst, und wie du dich und dein Kind schützen kannst. Hast du das umgesetzt?
 
Welche Gründe gibt es, dass du bei ihm bleiben möchtest?


Zu den Finanzen - leg dir zwei Konten an, für beide holst du dir die alleinige Vollmacht. Hol dir eine neue PIN, dann kann er auch nichts mehr abheben, bzw. falls er an ein Konto geht, hast du nicht so einen großen Schaden. Sowas in der Richtung.
Ich finde es gut, dass du seinen Drogenkonsum nicht noch zusätzlich unterstützen möchtest.
 
Sapale,

was würdest du wohl einer Frau mit 12jährigem Kind raten, wenn sie dir diese Geschichte erzählt?

Ich rate dir: Entweder packst du deine Sachen und die deines Kindes, das sicher schon mehr weiß als du glaubst oder du setzt den Kerl vor die Tür. Lass dich beraten, wie du dich da rechtlich absichern kannst, ansonsten das volle Programm mit Schloß austauschen etc und lass den doch nicht dein Geld klauen, gehts noch?
 
Hallo Sapale,

Du hast Deine Lage geschildert aber keine Frage gestellt.

Muss auch nicht unbedingt sein, nur zeigt das wahrscheinlich, dass Du auch nicht weißt was Du willst.

Jetzt ein Kind mit seinen Bedürfnissen vorzuschieben sollte Dir zeigen, huch selber bin ich mir so egal. Deshalb brauchst Du jetzt nicht so empört zu tun, denn alles andere hast Du ja mitgemacht.

Also, entscheide was Du für Dich willst und handle.
 
Danke für die lieben Worte.
Ja,ich habe eine Menge Menschen die mich unterstützen und wahrscheinlich eine Party feiern wenn sie von einer Trennung wüssten.
Dabei wissen diese nicht mal von seinem Drogenproblem.
Wohlmöglich wäre mein Leben dann auch endlich wieder normal.
Es ändert sich ja einfach nichts, kein schreien, kein Toben, keine Unterstützenden Worte bewirken irgendwas.
Im Gegenteil, läuft alles wunderbar tut er es, läuft es mittelmäßig auch,läuft es schlecht -dann erst recht.
Es kommt mir manchmal vor als würde mir das ganze mein Leben rauben.
Meine zeit stehlen. ......
 
Ja es hört sich an als wäre ich nicht mehr ganz dicht,das alles andauernd wieder zu ertragen und mitzumachen,das stimmt.
Es fällt mir nur echt schwer mich zu trennen.
Er ist ja eigentlich ein toller Kerl, zumindest irgendwo hinter den Drogen.
Er bzw.es hat ihn sehr verändert ,seinen Charakter....
Er ist immer noch mein erster Freund.
Seit 16 Jahren sind wir zusammen, seit 13 Jahren wohnen wir zusammen und seit 12 Jahren sind wir Eltern.
Aber ich habe das Gefühl dass ich die "Bremse" ziehen muss.
Ich habe ein tolles Kind, mit Zielen und einem tollen Charakter, ich möchte nicht dass es ihn beeinflusst jetzt kurz vor der Pubertät.
Er weiß nichts von Drogen, ist da noch völlig Kind.
Aber auch nicht mehr lange und darum kann das nicht mehr so weiter gehen denk ich :/
 
Konsequenzen außer Stress gibt es keine .Andere wären sich schon längst ausgezogen.
Aber man hofft ja immer und machmal gibt's auch Phasen in denen er wochenlang nichts macht,aber das wurde immer seltener und aktuell ist es massiv wie nie zuvor.Am Ersten Tag nach dem Konsum ist er auch sehr reumütig, entschuldigt sich,bedauert es und verflucht dieses Zeug. Naja am ersten Tag, danach herrscht hier meistens 2 Tage Stress, er ist aggressiv und wie eine Tickende Bombe.
Er hat uns noch nie was getan, er macht daß eher Vabal, oder macht Dinge kaputt wenn ihn irgendwas gerade stört.
Seiner Meinung nach, bin ich ja Schuld an seinem Konsum.Ist ja auch einfacher für ihn.Zugriff auf mein Konto verschafft er sich einfach. Ich hätte längst den Pin ändern sollen!
Das GeschäftsKonto lief über ihn,sein Geschäft offiziell. Da konnte ich nichts tun.Das hätte er sich auch nie sagen lassen. Ich hab es auch erst immer gemerkt wenn es zu spät war,bei der Buchhaltung.
Ja er denkt tatsächlich dass es einfach so weiter geht und es keine Konsequenzen hat.Gab es auch nicht bisher.Keine Gravierenden zumindest.Der einzige Grund der mich abhält ist unser Sohn, er ist ein absolutes PapaKind .Ich habe das Thema Trennung schonmal angesprochen, er sagt es wäre das schlimmste für ihn,selbst nur die Räumliche Trennung. Ich bin hin und her gerissen, zwischen Gefühlen und Verantwortung.
Die Beratung hat mir nicht wirklich geholfen, hätte zum "Mittagskreis mit Kindern "kommen können, damit Betroffene sich austauschen können.
Nein danke!
Ich gehe sicherlich nicht mit meinem Sohn zur DrogenBeratung
 

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