Hallo,
liebevolle Worte, denen keine Taten folgen.
Er weiß, wie er Dich "liebevoll halten" kann, damit Du bleibst und er sein Leben an Deiner Seite
so leben kann, wie es ihm gefällt.
Letztendlich läuft es darauf hinaus, Dich selber zu fragen: Was fesselt Dich so an seinen liebevollen Worten.
Du weißt und erlebst es doch so oft bei ihm: liebevolle Worte, denen keine Taten folgen.
Er wird sich nicht ändern. Braucht er ja auch nicht. Du bist ja bei ihm. Er nimmt es einfach so hin, machst Du ihm Vorwürfe etc. Es scheint ihn wenig zu interessieren. Dir gegenüber schnell einige liebevolle Worte und schon läuft "es wie geschmiert/wie geölt". Da gibt es keinen Widerstand mehr von Dir und er kann seinen lieben Engel behalten.
Irgendwas fasziniert ihn wohl an Dir. Es wird wohl seine Art von Liebe sein, die er Dir schenkt.
Ich kann Dir nur empfehlen, Dich innerlich damit auseinanderzusetzen, daß seine "liebevollen Worte" für Dich
wie Schnee vor der Sonne sind. Du schmilzt förmlich dahin und hoffst wieder aufs neue und vertraust auf seiner
Liebe und daß es doch wohl so werden wird, wie Du es gerne möchtest.
Liebevolle Worte können so entwaffnend sein und ihre Wirkung ist enorm. Du kennst und erlebst die Wirkung seiner
Worte.
Lege Deine Wahrnehmung auf seine liebevollen Worte und was sie bei Dir bewirken.
Tief innen in Dir weißt Du, daß Du die Beziehung mit ihm eigentlich nicht mehr willst - aber diese liebevollen Worte lassen wieder neu hoffen. Sie sind wie ein Magnet.
Und er kennt die Wirkungen seiner ausgesprochenen liebevollen Worte und schon beim Aussprechen weiß er ganz genau, daß seinen Worten keine Taten folgen werden. Er weiß das. Er weiß auch, daß es Dich beruhigt und es wieder harmonisch ist. Aber letztendlich ist es Selbstbetrug und damit wird er nicht aufhören.
Ändern wird er sich nicht. Er hätte sich sonst schon verängert/geändert.
Ändere Du Dich. Kümmere Dich in Deinem Leben darum, welche Wirkung "liebevoll gesprochene Worte" auf Dich
haben und daß sie Dir letztendlich mehr bedeuten wie das Hinschauen auf die Realität, daß diesen Worten ohnehin keine Taten folgen.
Einfach nur als kleine Anregung: Wären seine "liebevollen Worte" nicht so liebevoll und Du nicht sein Engel, wärest Du dann noch bei ihm. Würde er Dir ganz deutlich mit Worten vor Augen führen, daß er auf DEine Worte Drogen zu nehmen, keinen Wert legt und er seinen Drogenkonsum ohnehin weiter leben wird, sobald sich ihm eine Situation ergibt.
Manchmal ist es sehr, sehr schwer, sich mit der Realität auseinanderzusetzen oder auseinandersetzen zu wollen,
da die "liebevollen Worte" doch so faszinierend sind.
Ich mag mich in diesem Beitrag nun nicht an den Begriff "liebevolle Worte" festmachen wollen. Sie sind lediglich ein Hinweis darauf, wie einfach es ihm möglich ist, Dich "um den Finger zu wickeln" und er weiterhin das macht, was er in seinem Drogenleben leben möchte. Gründe dafür hat er Dir genannt, die Du anscheinend auch akzeptierst.
Lerne Dich innerlich kennen und nehme genau wahr, was es innerlich in Dir bewirkt, begegnest Du seinen
liebevollen Worten.
Sehr fatal ist das.
Ändere Du Dich.
Kümmere Dich um Dein Leben und sei nicht mehr bereit, ihn nach Hause zu bringen, ist er zu alkoholisiert.
Es sind seine Hände, die das Glas nehmen und es zu seinem Mund führen. Er kennt die Wirkung von Alkohol.
Das ist ihm nicht mehr fremd.
Ändere Du Dich.
Kümmere Dich um Dein Leben. Treff Dich mit Deinen Freundinnen, sei bereit, neue Menschen kennenzulernen.
Nehm Dir eine eigene Wohnung.
Ändere Du Dich.
Lass ihn alleine mit seinen Drogen und mit seinem Alkohol. Er muß das für sich selber entscheiden und das macht er ja auch. Er ist ein eigenständiger und selbständiger Mensch, der seine Drogen- und Alkoholentscheidungen selber trifft.
Auch, wenn Du vorhast, mit ihm zusammen zu bleiben, so ändere Deine Wohnverhältnisse.
So bleibst Du in Deiner Lebensverantwortung und er bleibt in seiner Lebensverantwortung. Nehm ihm diese
Verantwortung nicht ab, indem Du ihm Deine Ansicht über Alkohol und Drogen mitteilst.
Ihr habt bei diesen Themen einfach nur zwei sehr unterschiedliche Lebensauffassungen, die sich so, zusammenwohnend, nicht gemeinsam miteinander verbinden lassen. Es sei denn, Du bist weiterhin bereit,
das wegen seiner liebevollen Worte nach Alkohol- und Drogenkonsum aufrechtzuerhalten. Du trägst selber
einen gewissen Anteil daran, daß ihr zwei Euch so begegnen könnt und unternimmst nichts, damit es sich
zumindest für Dich ändert. Zumindest in der Wahl der getrennten Wohlverhältnisse.
Drogen und Alkohol sind Lebensbereiche für Dich, von denen Du Dich distanzierst und das finde ich wunderbar, das Du das schaffst und es letztendlich auch so lebst. Du bist nicht bereit, ihm zu folgen und das Gleiche zu machen wie er. Da bist Du sehr stark und konsequent.
Überlass ihm seine Freiheiten und zieh Dich aus seinen Wohnverhältnissen zurück. So kann zu ihm kommen wer mag und wer nicht mag und er kann konsumieren, wann und wo immer er mag.
Bewege Du Dich in Deinen Lebensfreiheiten. Genieße deren Freude und Leichtigkeit.
Die Beziehung ist eine gewisse Belastung für Dich und Du suchst nach Wegen, wie Du ihm vermitteln kannst, daß
sein Drogen- und Alkoholkonsum nicht in Ordnung ist. Das ist ja auch verständlich.
Nur, ob das der richtig korrekte Weg auch für Dich ist, das weiß ich nicht. Das wirst Du selber in eigener Freiheit entscheiden. Entweder mit ihm und der Drogen- und Alkoholsucht oder in getrennten Wohnverhältnissen.
Und sage Dir selber jeden Tag 24 Stunden rund um die Uhr liebevolle Worte. Begegne Dir liebevoll, sanft und gütig.
Vielleicht magst Du ein weniglich der Selbstliebe und der Selbstwahrnehmung begegnen. Einfach danach googeln - es gibt wunderschöne Infos dazu. Probier es einfach aus. Sei Dir selber rund um die Uhr die allerliebste Freundin Deines Lebens und sorge gut für Dich. Kümmere Dich um Dein Leben.
Getrennte Wohnverhältnisse gehen nicht sofort von einer Trennung aus, die Du ja nicht willst.
Getrennte Wohnverhältnisse deuten eigentlich nur ganz klar die Realität an, daß Du seinen Drogen- und Alkoholgenuss nicht möchtest und nicht mehr bereit bist, daß mit ihm in einer gemeinsamen Wohnung zu teilen.
Das Teilen in einer gemeinsamen Wohnung hat Konsequenzen. Du mußt sein Verhalten hinnehmen, ohne selber
daran etwas ändern zu können.
Das Teilen getrennter Wohnräume hat Konsequenzen. Er lebt seine Drogen- und Alkoholfreiheit so, wie er es mag
und erlebt Dein Einmischen nicht. Und Du erlebst nach Enttäuschungen seine liebevollen Worte nicht.
Es könnte sein, daß sich andere Ebenen der Beziehung öffnen. Es muß es aber nicht.
alles Liebe
flower55