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Dringend!!!! Hilfe ich kann nicht mehr!!!!! Beruf, Leben, Ich eigentlich alles…….

Hallo Magic74,

auch ich kann Dir nur raten gehe zu Deinem Hausarzt, vertraue Dich ihm an und lass Dich zu einem Psychologen überweisen.
Auch mein erster Gedanke beim Lesen Deines Textes war " Burnout".
Mit 30 Jahren habe ich nichts getan, als es mir ähnlich erging wie Dir. Ich habe nur funktioniert und mein Pensum irgendwie durchgezogen. Als ich 32 Jahre war kam dann der große Knall......................der totale psychische und körperliche Zusammenbruch.......................ich bin jetzt 39 Jahre und schon lange EU-Rentnerin.
Was ich damit sagen möchte ist, sorge ein bißchen besser für Dich und suche Dir die Hilfe, die Du brauchst.

Liebe Grüsse,
Schneefussel
 
Hallo magic74,

damit bist du nicht allein. Überforderung, Fixierung aufs Berufsleben, die Frage nach dem Sinn des Lebens (vor allem, wenn man wenig soziales Leben neben dem Beruf hat), das alles ist recht typisch für unsere Gesellschaft und unser Alter. Mir geht es gerade ähnlich - trotz ausgezeichneter Noten und Promotion habe ich das Gefühl, eigentlich nicht genug für den Beruf zu können und befinde mich mitten zwischem dem Spagat "Karriere in unbefriedigem Beruf" vs. "auch mal anfangen zu leben", gleichzeitig bin ich gerade sehr erschöpft und daher wenig entscheidungsfähig. Solche Einbrüche können sehr plötzlich auftauchen, aber beheben lassen sie sich nicht so schnell.

Mal ein paar tröstende Anmerkungen aus persönlicher Sicht: Beruf ist nicht alles. Man kann sich und seine Lebensumstände in jedem Alter ändern, manchmal dauert es aber etwas. Und in einer Tiefphase sieht alles schwarz und hoffnungslos aus, aber womöglich blickst du in 2 Jahren auf heute zurück und sagst dir "Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, warum mich das so mitgenommen hat."

Da du offenbar über wenig familiäre und freundschaftliche Bindungen verfügst, fehlt dir natürlich der Puffer und die Person, der du dich anvertrauen kannst, die dich auf eine persönliche Weise tröstet und dich gut genug kennt, um dir zu einem klareren Bild über dich und dein Leben zu verhelfen. Bei mir ist das meine Freundin und ein Freundeskreis, der nicht so auf den Beruf fixiert ist und dennoch jeden Tag vorlebt, dass man glücklich sein kann. Ein Arzt könnte für dich ein erster Schritt sein, aber da kannst du Pech ("schlafen sie mal richtig aus und machen sie Sport") oder Glück haben. Ich würde dir dringend raten, zu einem Therapeuten zu gehen. Das ist kein Zeichen von Schwäche und auch keine drastische Maßnahme für Verrückte. Ein Therapeut kennt Fälle wie den deinen aus dem Tagesgeschäft, ist aber sehr erfahren darin, dich zu dir selbst zurückzuführen, dir deine Wünsche klar zu machen und dir zu helfen, wieder Kraft aufzubauen, um dein aus den Fügen geratenes Leben wieder so zu gestalten, dass du glücklich wirst. Entweder kleinschrittig oder mit einem kompletten Neuanfang. Zahlen tut es meist die Kasse, aber leider haben viele gute Therapeuten eine längere Wartezeit. Jedenfalls musst und solltest du das nicht alleine durchstehen. Dass du sich in diesem Forum äußerst ist ein guter Anfang und zeigt die Dringlichkeit und dein Mitteilungsbedürfnis, weil dir sonst keiner zuhört. Jetzt wende dich damit an einen vertrauenswürdigen Profi - dann wird das alles schon wieder!
 

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