Sodawasser
Neues Mitglied
Abend miteinander, es ist das erste mal das ich über so etwas schreib aber gefühlt brauch ich es grade also tut es mir leid wenn ich euch hier meine "Lebensgeschichte" offenlege.
Also erstmal zu mir, ich bin männlich und 22 Jahre, ein eher introvertierte Mensch und sehr zurückhaltend.
Ich hatte schon immer Probleme mit neuen Leuten, bin sehr schlecht im Smalltalk und kann Menschen kaum bis gar nicht lesen. War auch immer übergewichtig und habe mich sehr dafür geschämt (Auch vor der Familie und Verwandtschaft) aber irgendwie nie direkt was dagegen unternommen.
Auch wenn ich noch nie so etwas wie einen besten Freund gehabt habe, hatte ich doch immer Leute mit denen ich ab und an was unternahm auch wen das meistens eher einseitig war und auch größtenteils aufs Zocken gefallen ist. Verbringe auch so einen Großteil meiner Freizeit am PC. Es gab mal Gruppen mit denen ich öfter was unternahm, auch wenn ich nie wusste wieso sie immer wieder auf mich zugegangen sind, war auch bei denen größtenteils sehr ruhig da ich immer Angst hatte was falsches zu sagen/machen, hat sich dann aber aufgehört als die sich auch langsam auflösten. Das ganze beschränkte sich leider nicht nur auf den Freundeskreis sondern auch auf die Familie und Verwandtschaft, irgendwann kam ein Zeitpunkt an dem ich mich sogar von denen abgeschottet hatte.
In der Lehrzeit hatte ich dann Glück und fand sofort welche mit denen ich mich so halbwegs verstand und schleppte mich so irgendwie über die Jahre hinweg. Irgendwann kam dann auch der Punkt wo ich aufwachte und aktiv etwas ändern wollte. Habe erfolgreich abgenommen, bin auf Leute zugegangen, habe versucht neue Interessen zu finden und habe mich nach der Lehre weitergebildet. Als ich dann Firmenintern in das Werk wechselte wo ich bis jetzt arbeite war ich zwar wieder alleine aber fand dort dann auch irgendwie ein bisschen Anschluss. hatte auch großes Glück da es ein kleines Werk ist und es deshalb auch sehr familiär zugeht. Ich hatte irgendwo das Gefühl das es doch bergauf ging auch wenn sich mein privater Kontakt hauptsächlich auf Leute aus der Arbeit beschränkt.
Weihnachten feierte ich mit meiner Mutter und Schwester, war auch ganz toll, das erste mal ohne Streitigkeiten.
Vor zwei tagen hatten wir dann seit wirklich sehr langer Zeit ein kleines Familientreffen auf das ich mich auch irgendwo schon gefreut habe und während wir alle am Tisch saßen machte es auf einmal klick, es hat sich nichts verändert es ist genau wie früher, ich fühlte mich total fehl am Platz. Ich konnte mit niemanden richtig reden, nur ab und an mal ein Kommentar eingebracht und bin auch kaum angesprochen worden. Meine Vergangenheit hat mich auch einen Schlag eingeholt. Seit zwei tagen habe ich nun nur noch Kopfweh und bescheuerte Gedanken und krieg auch ab und zu kleine Heulanfälle, ich mache mir vorwürfe das ich nie aktiv Kontakte geschlossen habe und kaum bei meiner Familie war und auch wenn es sich bescheuert anhört bereue ich mein ganzes Leben. Ich hatte früher schon kleine Downphasen aber bei weiten noch nie so intensiv das ich kaum was Esse und mir die Augen weh tun. Bis jetzt konnte ich die immer Überbücken indem ich mir einredete das es bestimmt besser wird und ich einfach weitermachen muss aber ich bin mir grade absolut nicht mehr sicher und es fühlt sich an als würde ich zerbrechen.
Wenn ihr schonmal sowas hattet, wie seid ihr damit umgegangen? Ich bin mir nicht sicher ob ich einfach abwarten soll oder jemanden anspreche wovor ich wirklich Angst habe.
Bin mir zu 100% sicher das mich meine Familie dabei unterstützen würde aber ich möchte niemanden Belasten und habe Angst davor was sie über mich denken könnten. Also lasse ich das lieber noch zumindest bis es wirklich nicht mehr geht.
Für diejenigen die alles gelesen haben, tut mir leid für den langen Text aber es musste irgendwo raus vielleicht hat ja irgendjemand Gedanken dazu.
Also erstmal zu mir, ich bin männlich und 22 Jahre, ein eher introvertierte Mensch und sehr zurückhaltend.
Ich hatte schon immer Probleme mit neuen Leuten, bin sehr schlecht im Smalltalk und kann Menschen kaum bis gar nicht lesen. War auch immer übergewichtig und habe mich sehr dafür geschämt (Auch vor der Familie und Verwandtschaft) aber irgendwie nie direkt was dagegen unternommen.
Auch wenn ich noch nie so etwas wie einen besten Freund gehabt habe, hatte ich doch immer Leute mit denen ich ab und an was unternahm auch wen das meistens eher einseitig war und auch größtenteils aufs Zocken gefallen ist. Verbringe auch so einen Großteil meiner Freizeit am PC. Es gab mal Gruppen mit denen ich öfter was unternahm, auch wenn ich nie wusste wieso sie immer wieder auf mich zugegangen sind, war auch bei denen größtenteils sehr ruhig da ich immer Angst hatte was falsches zu sagen/machen, hat sich dann aber aufgehört als die sich auch langsam auflösten. Das ganze beschränkte sich leider nicht nur auf den Freundeskreis sondern auch auf die Familie und Verwandtschaft, irgendwann kam ein Zeitpunkt an dem ich mich sogar von denen abgeschottet hatte.
In der Lehrzeit hatte ich dann Glück und fand sofort welche mit denen ich mich so halbwegs verstand und schleppte mich so irgendwie über die Jahre hinweg. Irgendwann kam dann auch der Punkt wo ich aufwachte und aktiv etwas ändern wollte. Habe erfolgreich abgenommen, bin auf Leute zugegangen, habe versucht neue Interessen zu finden und habe mich nach der Lehre weitergebildet. Als ich dann Firmenintern in das Werk wechselte wo ich bis jetzt arbeite war ich zwar wieder alleine aber fand dort dann auch irgendwie ein bisschen Anschluss. hatte auch großes Glück da es ein kleines Werk ist und es deshalb auch sehr familiär zugeht. Ich hatte irgendwo das Gefühl das es doch bergauf ging auch wenn sich mein privater Kontakt hauptsächlich auf Leute aus der Arbeit beschränkt.
Weihnachten feierte ich mit meiner Mutter und Schwester, war auch ganz toll, das erste mal ohne Streitigkeiten.
Vor zwei tagen hatten wir dann seit wirklich sehr langer Zeit ein kleines Familientreffen auf das ich mich auch irgendwo schon gefreut habe und während wir alle am Tisch saßen machte es auf einmal klick, es hat sich nichts verändert es ist genau wie früher, ich fühlte mich total fehl am Platz. Ich konnte mit niemanden richtig reden, nur ab und an mal ein Kommentar eingebracht und bin auch kaum angesprochen worden. Meine Vergangenheit hat mich auch einen Schlag eingeholt. Seit zwei tagen habe ich nun nur noch Kopfweh und bescheuerte Gedanken und krieg auch ab und zu kleine Heulanfälle, ich mache mir vorwürfe das ich nie aktiv Kontakte geschlossen habe und kaum bei meiner Familie war und auch wenn es sich bescheuert anhört bereue ich mein ganzes Leben. Ich hatte früher schon kleine Downphasen aber bei weiten noch nie so intensiv das ich kaum was Esse und mir die Augen weh tun. Bis jetzt konnte ich die immer Überbücken indem ich mir einredete das es bestimmt besser wird und ich einfach weitermachen muss aber ich bin mir grade absolut nicht mehr sicher und es fühlt sich an als würde ich zerbrechen.
Wenn ihr schonmal sowas hattet, wie seid ihr damit umgegangen? Ich bin mir nicht sicher ob ich einfach abwarten soll oder jemanden anspreche wovor ich wirklich Angst habe.
Bin mir zu 100% sicher das mich meine Familie dabei unterstützen würde aber ich möchte niemanden Belasten und habe Angst davor was sie über mich denken könnten. Also lasse ich das lieber noch zumindest bis es wirklich nicht mehr geht.
Für diejenigen die alles gelesen haben, tut mir leid für den langen Text aber es musste irgendwo raus vielleicht hat ja irgendjemand Gedanken dazu.