R
redemption
Gast
Hallo,
in Bezug auf Freundschaften/Bekannte/Nachbarn usw. lebe ich nach dem Motto "Inside my heart is breaking (...) but my smile, still stays on" (Queen).
Außer einigen wenigen Menschen (Teile der Familie, zwangsläufig) und natürlich den Therapeuten weiß niemand, wie es mir wirklich geht.
Die (wenigen) Freunde wissen nichts von meiner Vergangenheit, dass ich in Therapie bin, und oft total am Ende. Bestimmte Gesprächsthemen (Familie, Vergangenheit usw.) meide ich, bzw. erzähle, wenn unbedingt nötig, nur "neutrale" Dinge.
Irgendwann, vielleicht vor 15 Jahren, habe ich mich dazu entschieden, all diese Themen zu vermeiden. Vielleicht, weil es zuhause aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich war, über Probleme zu reden.
Irgendwann wird das ein Selbstläufer. Man kann nicht "plötzlich" und "unvermittelt" Freunden erzählen: "Übrigens, mein Leben ist total kaputt."
Das Problem ist, dass dieses Doppelleben wahnsinnig anstrengend ist. So auch morgen wieder. Eine Einladung zum Essen. Heile Welt spielen, gut gelaunt sein, nur nichts anmerken lassen. Dabei wäre ich am liebsten alleine, wohl wissend, dass soziale Kontakte wichtig sind.
Wie geht Ihr damit um? Weiß Euer Umfeld, wenn es Euch schlecht geht? Erzählt Ihr alles, oder nur einen Teil, damit die Leute nicht weiter nachfragen?
Ist es am Ende gar nicht möglich, sich glaubwürdig zu verstellen?
Grüße
redemption
in Bezug auf Freundschaften/Bekannte/Nachbarn usw. lebe ich nach dem Motto "Inside my heart is breaking (...) but my smile, still stays on" (Queen).
Außer einigen wenigen Menschen (Teile der Familie, zwangsläufig) und natürlich den Therapeuten weiß niemand, wie es mir wirklich geht.
Die (wenigen) Freunde wissen nichts von meiner Vergangenheit, dass ich in Therapie bin, und oft total am Ende. Bestimmte Gesprächsthemen (Familie, Vergangenheit usw.) meide ich, bzw. erzähle, wenn unbedingt nötig, nur "neutrale" Dinge.
Irgendwann, vielleicht vor 15 Jahren, habe ich mich dazu entschieden, all diese Themen zu vermeiden. Vielleicht, weil es zuhause aus unterschiedlichen Gründen nicht möglich war, über Probleme zu reden.
Irgendwann wird das ein Selbstläufer. Man kann nicht "plötzlich" und "unvermittelt" Freunden erzählen: "Übrigens, mein Leben ist total kaputt."
Das Problem ist, dass dieses Doppelleben wahnsinnig anstrengend ist. So auch morgen wieder. Eine Einladung zum Essen. Heile Welt spielen, gut gelaunt sein, nur nichts anmerken lassen. Dabei wäre ich am liebsten alleine, wohl wissend, dass soziale Kontakte wichtig sind.
Wie geht Ihr damit um? Weiß Euer Umfeld, wenn es Euch schlecht geht? Erzählt Ihr alles, oder nur einen Teil, damit die Leute nicht weiter nachfragen?
Ist es am Ende gar nicht möglich, sich glaubwürdig zu verstellen?
Grüße
redemption