E
Erika
Gast
Oder doch eher dadurch, dass die Familie erwartet, dass man seinen Job um die Familie herumorganisiert? Immer noch, ich spreche hier aus eigner Familienerfahrung muss man sich seine Berufstätigkeit, gerade wenn sie wirklich mal den Privatbereich stört, regelrecht erkämpfen, bzw. einen Sieg durch Streit mit dem Partner davontragen. Umgekehrt gehen die Frauen oft auf Samtpfoten, wenn der Herr Gemahl Überstunden schiebt, berufliche Weiterbildung macht, oder eben nach 8 Stunden Arbeit einfach fertig ist. Ich sehe nicht ein, nur weil ich die Familie bedienen soll bzw. für ein steriles Heim sorgen muss, mir einen unterbezahlten Halbtagsjob zu suchen und kein eigenes Geld zu haben. Wo das hinführt sehe ich bei meinen Freundinnen, da bestimmen oft die Männer über die Anschaffungen, bzw. die Frauen bedienen untertänigst ihre Gatten. Jedesmal wenn ich was wichtiges für den Job machen muss gibts bei uns Disskussionen, dass wir alle noch im Dreck umkommen, bzw. der Haushalt verkommt, man am Wochenende kein richtiges Mittagessen kriegt, weil ich keinen Riesenkochaufwand betreibe. Ich habs satt, gibts da woanders auch Disskussionen, oder fügt ihr euch in die Rolle der dazuverdienenden Ehefrau und putzt nachmittags mit Lust und Liebe Heim und Hof.