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Doppelbelastung von Frauen durch Beruf?

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E

Erika

Gast
Oder doch eher dadurch, dass die Familie erwartet, dass man seinen Job um die Familie herumorganisiert? Immer noch, ich spreche hier aus eigner Familienerfahrung muss man sich seine Berufstätigkeit, gerade wenn sie wirklich mal den Privatbereich stört, regelrecht erkämpfen, bzw. einen Sieg durch Streit mit dem Partner davontragen. Umgekehrt gehen die Frauen oft auf Samtpfoten, wenn der Herr Gemahl Überstunden schiebt, berufliche Weiterbildung macht, oder eben nach 8 Stunden Arbeit einfach fertig ist. Ich sehe nicht ein, nur weil ich die Familie bedienen soll bzw. für ein steriles Heim sorgen muss, mir einen unterbezahlten Halbtagsjob zu suchen und kein eigenes Geld zu haben. Wo das hinführt sehe ich bei meinen Freundinnen, da bestimmen oft die Männer über die Anschaffungen, bzw. die Frauen bedienen untertänigst ihre Gatten. Jedesmal wenn ich was wichtiges für den Job machen muss gibts bei uns Disskussionen, dass wir alle noch im Dreck umkommen, bzw. der Haushalt verkommt, man am Wochenende kein richtiges Mittagessen kriegt, weil ich keinen Riesenkochaufwand betreibe. Ich habs satt, gibts da woanders auch Disskussionen, oder fügt ihr euch in die Rolle der dazuverdienenden Ehefrau und putzt nachmittags mit Lust und Liebe Heim und Hof.
 
Hi Erika!

ich füge mich nur schwerlich... 😉

Ich arbeite Teilzeit in der ambulanten Krankenpflege und solange mein Freund meinen Dienstplan einen Monat im Voraus weiß, ist alles ok.
Aber wehe!! -und das kommt leider öfter vor- ich muß einspringen oder etwas außerplanmäßiges geschieht............
Dann gibts immer wieder Diskussionen und mein Freund kann absolut nicht einsehen, das ich in meiner Firma auch, genau wie er, mitziehen muß (und will).
Es kommt mir vor, als ob er meinen Job gar nicht so ernst nimmt. Dabei ist das Geld, das ich für uns 4 Köpfe ranschleppe ja auch nicht zu verachten...?!

Du siehst also, es geht dir nicht alleine so.

Lg elma
 
Hallo Erika,
ich kann dir nur einen Tip geben: Schaff dir eine dickes Fell an und leb mit deinem schlechten Gewissen. Sorry, das klingt jetzt hart, aber im Grunde genommen ist es doch so. Man fühlt sich einerseits gut, dass man arbeitet und raus kommt aus dem Alltagstrott aber denn kommt das schlechte Gewissen wenn nicht alles reibungslos klappt und organisiert ist bzw. wenn
z.b. eine Krankheit dazwischen kommt.
Ich arbeite ganze Tage das hatte sich so ergeben, mein Mann auch. Wir haben eine Tochter 7 Jahre, diese geht nach der Schule zur Tagesmutter.
Sie ist dort gut untergebracht und sie fühlt sich dort wohl. Da mein Mann oft bis nach 19.00 Uhr arbeitet und seine Arbeit 30 km entfernt ist, bleibt die
Organisation und Hausarbeit an mir hängen. Man kann nicht überall 100 %
bringen, das ist nicht möglich aber was mich ärgert ist "alle" erwarten es von
dir. Teil dir die Zeit ein wie du es für richtig hälst und wie schon am Anfang gesagt, schalte die Ohren in manchen Bereichen auf Durchzug.
 
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