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dissoziale Persönlichkeitsstörung

Na dann habe ich das tatsächlich zweimal überlesen. Dann kann es natürlich eine Vermutung sein. Aber spekulieren bringt dann ja eh nichts, nur die TE vermag es ja dann aufzuklären. 😉

Ja, denke ich auch.

Hallo TE: melde Dich!
Du hast also irgendwoher den Eindruck..... einer Diagnose. (Wie hast Du die gestellt oder wer hat sie gestellt?)

Brauchst Du eine Diagnose als Unterstützung - für wen?

Mit 33 Jahren traust DU Dich nicht mehr hin zu gucken wie Du Dich fühlst, was Du möchtest, weil 33?


LG
Landkaffee
 
@Yvonne33
Gibt es das bei Psychopathen, dass sie weinend und reuemütig zurückkommen?
LG Pia

Ja, das gibt es. Und Minuten, Stunden, Wochen später erinnern oder vor allen Dingen da meinen sie, sich an nichts zu erinnern, was sie sagten und sonst wie taten.... .
Das gibt es aber bei ganz vielen Menschen mit oder ohne Diagnose.
Dies ist ein Laienforum.

Liebe Grüsse!
Landkaffee
 
Was Pia schreibt, das kann ich nur unterschreiben. Das "nicht loslassen können", trotz übelster Erfahrungen, das ist vor allem ja auch oft ein gravierendes Problem, mit tiefer liegenden Ursachen. Was man sich unbedingt mal näher anschauen sollte. Es lohnt sich. Und so findet man auch oft erst wieder zu sich selbst zurück.
 
Hallo. Ich sehe hier haben sich viele Leute Gedanken gemacht und das ist wundervoll.
Die Diagnose ist noch nicht gestellt. Er hat eingesehen daß er eine Therapie braucht und wartet immer noch auf einen Rückruf zu einem Termin.
Gestern waren wir bei der Paartherapie.Die gute meinte auch wir sollten erstmal nicht von einer dissozialen Persönlichkeitsstörung ausgehen. Eher hatte ich das Gefühl daß sie versucht die Schuld seines Handelns bei mir zu suchen. Sein grösstes Problem ist immer daß er machmal tagelang nicht nach hause kommt. Sie denkt ich würde klammern. Was ich aber nicht tue.
Ich weiß nicht warum ich mich nie von ihm lösen konnte. Liebe, Hoffnung daß alles wieder gut wird. Angefangen hatte es daß ich herausfand daß er tausende euro schulden hat. Ich bin so sozial daß ich ständig jedem helfen will und natürlich auch ihm.
Ich dachte mir die arme sau hats nicht anderst gelernt. seine eltern sind scheiße und behandeln ihn wie den letzten dreck. ich dachte mir wenn er liebe und wärme bekommt und sieht daß es auch menschen gibt die es gut mit ihm meinen daß er sich dann ändert.
ich mein er hat ja vor 3 wochen schluß gemacht. ich bin mit meinen kindern nun alleine. schaut der jüngste ist 9 monate. meine große ist 8.
schlau wie ich bin habe ich mit absicht 2jahre eltenzeit genommen. denn leider arbeite ich als altenpflegerin in schichten. ich wüsste gar nicht wie ich es hätte anstellen sollen wenn ich jetzt im aug wieder los gemusst hätte.
gewöhnung ist es jedenfalls nicht wie hier angenommen wurde. ich liebe ihn sehr und er fehlt mir ständig. ich bin nicht vollständig ohne ihn. denn natürlich hat er auch gute seiten
 
Ich dachte mir die arme sau hats nicht anderst gelernt. seine eltern sind scheiße und behandeln ihn wie den letzten dreck. ich dachte mir wenn er liebe und wärme bekommt und sieht daß es auch menschen gibt die es gut mit ihm meinen daß er sich dann ändert.

Auch wenn es ja tatsächlich so ist, deine Gedanken sind nicht nur falsch, sondern für dich selbst auch ein Garant für wiederholte Enttäuschungen und Energieverlust. Wann immer man vorhat, jemand anderen zu ändern und ihm gar ein "gutes Beispiel" zu geben, das funktioniert nicht. Niemand kann einen anderen Menschen ändern, das kann jeder nur für sich selbst tun. Und gerade dieser Anspruch führt oft genug geradewegs in die Katastrophe. Oftmals ist so es auch ein Motiv, um nicht bei sich selbst nachzuschauen, die Probleme eines anderen lenken sehr gut davon ab und geben obendrein einem selbst scheinbar einen Sinn. Frag dich mal, woher diese Gedanken kommen.

Wenn er in Behandlung geht, dann ist das immerhin schon eine Einsicht, und das kann langfristig vielleicht helfen, wenn er es durchhält. Aber das bedeutet deswegen längst nicht, dass dadurch schlagartig alles besser wird. Wenn es wirklich an das Eingemachte geht, an die tieferen Ursachen des destruktiven Verhaltens, dann wird es in der Regel meistens sogar noch schlimmer, weil das destruktives System dann ja erstmals richtig zusammenbricht. Ich kann dir nur wünschen, dass du bei dir selbst bleiben kannst und das realistisch betrachten lernst.
 
Ich frag mich grad, was du an ihm liebst? Als was soll er denn für die Kinder (s)eine Rolle spielen? Als schlechtes Vorbild?
Alkoholproblem ist in den wenigsten Fällen zu meistern. Da er Übung hat im Lügen und er da keine Hemmung hat. . . . wird er KEINEN Willen haben und keine weiteren Voraussetzungen sich das abzugewöhnen.

Sei sozial zu dir und deinen Kindern, besser ohne Vater/Stiefvater, als so einen. Die Große ist in einem Alter wo es so wichtig ist, die Mannsbilder, die man anhimmelt. . . . Ich glaube, du brauchst Hilfe aus deinem kleinen Helfersydrom rauszukommen. Könnte doch sein, oder? Du bist ja schon beruflich geneigt/vorbelastet dazu.

Es gibt da so ein Buch: ". . . . gebraucht werden wollen. . . " , das ist die (unbewußte) Ursache. Leider habe ich das Buch verborgt und den Titel vergessen, wie auch die Schreiberin. Das hat mir damals die Augen geöffnet: so abhängig/hörig wollte ich (von einem Mann) nicht mehr sein.

Du hast gewiß einen ganz anderen Mann verdient, mach dich vor so einem nicht klein. Du bist immer ein Beispiel für deine Kinder, auch wenn du es gerade nicht sein willst und nicht daran denkst.

Ich habe es geschafft - mit zwei Kindern. Es geht, man kann es schaffen.

freundliche Grüße Gelinda
 
Hallo Ihr Lieben!
Also klein mache ich mich nicht vor meinem Freund. Deshalb gibt es oft lautstarke streitereien. Ich mache natürlich meinen Mund auf zu allem was mir nicht passt. Und reden ist mir immer sehr wichtig. Das wollte er nie und dann werd ich aber richtig sauer.
Und ich muß dazu sagen daß ich nie vorhatte ihn zu ändern. Eher habe ich immer wieder versucht an sein Gewissen zu appelieren und habe gehofft daß er selbst erkennt daß sein Leben so auf Dauer nicht weiter gehe kann.
Nun wie schon geschrieben glaub ich sind wir jetzt getrennt. Zumindest räumlich. Und immer noch wartet er auf Rückruf von einem Psychologen.
Und sollte es so sein daß er irgendwann sagt er braucht doch keine Therapie dann gibt es kein Zurück mehr. Ich bin mit den Kindern alleine. Auf dem Mietvertrag stehe nur ich. Abhängig war und bin ich nur was die Liebe angeht.
Ja ich werde oft gefragt was ich an ihm noch liebe. Seine gute Art. Er ist unglaublich charmat, hilfsbereit und witzig. Aber halt nicht immer zu mir. Doch zu jedem anderen schon.
Ich liebe ihn sehr. Aber gleichzeitig hasse ich ihn auch für all das was er mir angetan hat.
 
da kann ich nur sagen, nix wie weg. Kindern darf man doch so einen Menschen nicht zumuten. Das sind bei besonders kleinen Kindern die schlimmsten frühen Verletzungen.
Es wäre wohl erst mal sinnvoll, nach dem zu schauen, was Du Liebe nennst. Ich würde mich an Deiner Stelle dringend in Therapeutische Begleitung begeben. Lerne Dich und Deine Kinder zu schützen. Dann hat auch Dein Mann eine Chance.
 

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