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Diese quälenden Hintergedanken, wodurch ein Weitemachen ausgebremst wird.

Ich finde deine Gedankengänge ziemlich widersprüchlich.
Einerseits beschäftigst du dich damit, ob du vielleicht Krebs hast und deshalb berufliche Veränderungen nicht mehr angehen musst, andererseits möchtest du möglichst viele Lebensjahre herausholen.
Und bei wiederkehrenden Suizidgedanken würde ich diese Gedankenspiele nicht einfach als philosophische Frage abtun, denn da scheint mir eher das grundsätzliche Problem zu liegen.
 
Wenn du suizidale Gedanken hast, solltest du dir dringlich psychologische Unterstützung suchen.
Begleitend über deine Ängste in einer Therapie sprechen.
 
Kennt das jemand so?

Ja, ich habe das auch- geht was schief, hab ich irgendwo weh, Krebs...eh klar. Mir geht es so, einer Schwester von mir ebenso- wir haben miterlebt, wie unsere andere Schwester an Krebs verstorben ist, ebenso unsere Mutter und rundherum erleben wir das auch- daher wird das kommen. Meine Strategie ist, bei Beschwerden lass ich den Arzt wissen, dass ich Krebsangst habe und er deshalb bitte nachweisen muss, dass es keiner ist. Man hört drauf, es steht sogar in meiner Krankengeschichte: Angststörung. Das wird berücksichtigt, man ist sehr behutsam mit mir. Gesundenuntersuchungen sind nie verkehrt, also geh halt lieber öfter nachschauen, als zu wenig. Du hast doch viel mehr Entspanntheit, wenn du hörst, nein, alles okay.

Das Gleiche gilt für Suizid-Ideen.... das ist wie wenn du aus dir heraus hörst: ich will lieber sterben, als so weiter leben.
Mir war eine Zeit lang ständig nach Suizid, mein Mann war damals so ekelig- das war ganz schön dumm gedacht, lieber umbringen, als mich scheiden zu lassen... betrachte das also nach dringlichen Wunsch nach einem ganz anderen Leben, natürlich nicht an einen echten Tod, sondern einen Neubeginn, zugleich ein weggehen von dem, was du bisher so machtest. Das ist ein Hinweis, dass du leidest, also hör drauf, mach was gegen dieses Leiden, ändere dich und was du machst.
 
Ich finde deine Gedankengänge ziemlich widersprüchlich.
Was nutzts, darunter leidet er. Das ist ja das Problem- er hat die Orientierung verloren und den Mut, den Willen weiter zu machen, er traut sich nichts zu, ist zu schwach und zu labil für einen Weg, für einen anderen zu müde...

Diverso, Ordnung kommt rein, wenn du rational bist, das Denken ist das eher nicht. HEUTE wird nicht über Krebs gegrübelt, auch nicht müde hin und her überlegt, heute gibts Wachwerden, Wachbleiben...
Packs an, das Leben ist wunderschön und Miesitäten aller Art können dich mal. Natürlich startest du durch, wenn nicht gleich, dann demnächst.
Das Grübeln und mies überlegen bringt nur Chaos, macht alles nur kompliziert- einfacher ist: ich kann das, ich werde das schaffen, klar gelingt mir das und ich bleib dran, geb nicht auf, ich machs mir gut, ich leb weiter 🙂 👍...dann muss der Grübler zurückstecken und gewinnt nicht an diesem Tag.
Der ewige Kampf...wer gewinnt?
Das ist wie Fußball- eine Mannschaft heißt Zorn, üble Laune, Missmut usw- eine heisst Mut, Zuversicht, Zufriedenheit usw...oder eine nennt sich Chaos, eine Ordnung, welcher Mannschaft hilfst du, welche unterstützt du? Mit welchem Bein stehst du auf in der früh?
 
Ja, favori wird wie immer nicht aktiv, sondern eiert seit Jahren rum. Diese angeblichen Ängste halten jetzt auch bestimmt von der Jobsuche ab. Alles bekannt. Tipps wurden gegeben, aktiv wird Favori sowieso nicht.
 
Dies wäre aber unter umständen mit einem enormen Aufwand verbunden und nun sind meine Gedanken, wenn es denn Krebs ist und dies zum Toder führt, dass ich diesen Aufwand ja gar nicht mehr betreiben müsste.
Alles führt irgendwann zum Tode. Sollte man deshalb nichts mehr unternehmen?
Suchst du nach Legitimationen, weitere Jahrzehnte relativ tatenlos daheim zu sitzen? Das musst du nicht. Man darf untätig sein.
Du musst keinen Aufwand betreiben. Du könntest lernen, dein Leben zu gestalten, aber das ist vermutlich zu anstrengend.
 

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