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Die Welt ist ohne Ausnahme schrecklich. Was bringt einen dazu leben zu wollen?

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HankHollywood

Aktives Mitglied
Hallo.. Ich bin ne Labertasche, aber versuche mich hier möglichst kurz zu fassen.

Ich weiß: Eigenlob stinkt aber ich bin ein extrem Hilfsbereiter Mensch. Es tut mir im Herzen gut anderen Menschen zu helfen. Sobald ich irgendwie eine kleine Chance sehe, jemand anderem das Leben zu erleichtern (Autopanne (ich kenn mich mit Autos gut aus und kann oft helfen), Dinge tragen, Fahrradketten drauf packen, Tür aufhalten, ... alles so Kleinigkeiten die mir den Tag retten können.

Ich habe mein Abi geschafft und bin inzwischen 20 Jahre alt und muss sagen, dass ich trotzdem extrem weltfremd bin. Das liegt nicht daran, dass ich mich nicht für aktuelle Tagesereignisse interessiere. Mein Problem ist, dass ich den Fernsehr einschalte und überall völlig unnötig leidende Menschen sehe. Während der Schulzeit war ich der einzige, der über die Tagesthemen nie informiert war. Ich habe mich teilweise versucht dazu zu zwingen auf dem Weg zur Schule Radio zu hören, aber es ging nicht.

Es nervt mich einfach unglaublich, wie ich (und meiner Mutter noch viel mehr) jeden Tag versuche immer "menschlich" zu handeln und immer versuche anderen Menschen zu helfen usw.. Doch egal wie sehr ich versuche die Welt zu verbessern. Irgendwo gibt es immer Krieg und es müssen täglich menschen verhungern und leiden.

Es fällt mir schwer das ganze zu beschreiben, ich hoffe es war einigermaßen verständlich. Ich will einfach nicht in so einer unfreundlichen, dummen und primitiven Welt leben. Täglich merke ich, wie ich weniger Energie dazu habe hilfsbereit zu bleiben. Letztendlich ist das alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein.
 
lieber HankHollywood,
Ich kann sehr gut verstehen wie du dich fühlst. Auch mir tut es jedes mal in der Seele weh von solchen Dingen zu hören bzw zu sehen. Ich würde aber nicht soweit gehen zu sagen, dass die Welt ausnahmslos schrecklich ist, der Mensch ist wohl nur eher dazu veranlangt über die schrecklichen Dinge zu informieren und unsere Welt ist groß, da kommt schon einiges zusammen.
Die Frage ist wohl eher, wie du damit umgehen möchtest; einerseits kannst du einfach aufhören dir die Nachrichten anzuhören oder Ähnliches. Du könntest aber auch aktiv deinen Beitrag dazu leisten. Mir wurde immer gesagt, dass man mich später mal bei Ärzte ohne Grenzen sieht. Mit Medizin hab ich leider nichts am Hut, aber nach meinen Studium möchte ich der Menschheit anderweitig helfen. Und derweilen kann man ja auch seine Umwelt ein kleines bisschen schöner machen.
Und denk immer an den guten alten Spruch:" man kann nicht die ganze Welt retten"
Ich hoffe du findest, den richtigen Weg für dich.
Mit freundlichen Grüßen, ForeverAlone
 
Das Geldsystem ist schuld. Maßlose Gier und Korruption verseuchen die Welt.
Wenn die Menschen sich gegenseitig unter die Arme greifen würden müsste niemand auf der Welt hungern.
Bleib wie du bist ! Du hast die Welt schon ein kleines bisschen besser gemacht ! 🙂
 
Das Problem ist, die Medien stürzen sich meistens auf das, was schlecht läuft oder skandalös ist. Was gut war oder normal funktioniert hat, wird gar nicht erwähnt. Aus diesem Grund wirkt die Welt oft wie ein einziger, finsterer Ort. Auch das menschliche Gehirn neigt oft dazu, sich nur negative Sachen vermehrt einzuprägen um zu lernen und als Vorsichtsmaßnahme und den nur extrem schönen Erlebnisse und Erfahrungen Bedeutung beizumessen. Was dazwischen auch gut war, sickert oft bei uns einfach nur so durch.

Ich arbeite in einem ganz schwierigen Arbeitsbereich (sozial) und habe oft mit Themen hautnah zu tun, wo ich mir denke "Verdammt, was gibt es für miese Menschen ..." oder "Wahnsinn, und keiner hat was gemacht ...". Habe es ja auch leider oft genug am eigenen Leib durch meine Lebensgeschichte als Betroffene erfahren müssen.

Aber das Ding ist, wenn jeder einzelne Mensch denkt, er kann sowieso nichts verändern, dann sammelt sich das an und aus diesen Menschen wird eine ganze Masse, die nichts tut oder so negativ denkt.

Es müssen nicht immer die riesigen, gigantischen Veränderungen sein. Es reicht auch schon, Kleinigkeiten zu bewegen, auch die sind wichtig, oder den Menschen in seiner Umgebung ein Lächeln zu entlocken und ihnen zu helfen. Auch diese weniger großen Dinge sammeln sich an und somit sind sie dann doch von Bedeutung ... und wenn du sie nicht tust oder jemand anderes, dann tut sie keiner und gar nichts passiert und es bleibt erst recht schlecht. Ich sehe das immer wieder bei meiner Arbeit. Und da sammelt sich mit den vielen einzelnen ebenfalls eine gewisse Masse an Menschen an, die etwas bewegen wollen und versuchen, positiv zu denken.

Der folgende Spruch hilft mir oft sehr, wenn ich an mir zweifele. Und bis jetzt hat er sich zumindest bei mir immer bewahrheitet und mich weitergebracht:

"Plant das Schwierige da, wo es noch leicht ist. Tut das Große da, wo es noch klein ist. Alles Schwere auf Erden beginnt stets als Leichtes. Alles Große auf Erden beginnt stets als Kleines."

 
Alle Jahre wieder... taucht die Frage auf, "warum die Welt so schrecklich ist".

Möchte es einfach nur kurz beantworten:

1) Viele Menschen sind nach wie vor Raubtiere

2) Viele haben nach wie vor die Sinnhaftigkeit der nachfolgenden Aussage von Mahatma Gandhi nicht erkannt:

Sei du selbst, was du dir für diese Welt wünschst.

Gandhi war ein "ziemlich schlauer Hund". Er wusste, dass er die Welt nicht verändern könnte, nur mit ihr kommunizieren und für seine Werte einstehen. Er veränderte sich selbst, was aber alles inkludierte, was sein Leben für ihn lebenswert machte. Diese Form von Egozentrik ist eine der Intelligentesten, die diese Welt jemals gesehen hat. Sie berücksichtigt zwar alles Äußere, baut aber auf das Innere, weil es alles ist, was ein einzelner Mensch in seinem Leben erlangen und sein kann. Wenn man so fährt, dann fährt man gut. Dann ist alles gut, was gut sein kann. Was andere tun, ist das Geschäft anderer, nicht das eigene.

---

Einfacher ausgedrückt:

Es gibt keinen guten Grund (es sei denn, es wäre einer), anderen nachzulaufen oder dass andere einem nachlaufen. Jeder ist sein eigener Herr.

Noch einfacher:

Auf hoher See ist jeder selbst sein Kapitän.

Und nur auf dieser Grundlage gilt es sein Leben zu leben und zu verantworten.
 
Zuletzt bearbeitet:
die welt ist nicht ausnahmslos schrecklich...du siehst es nur aus einer sltsamen perspektive,übersiehst das gut,dnke ich. menscheen die wie du andreen helfmgibts eine haufen,du siehst sie nicht? sie sind doch dann gute menschn oder geben etwas gutes oder nicht?...du übersihst das gute.
das schreckliche gehört zum leben....ich denke das musst du begreifen lrnen..das einebedingt das ander. am besten wäre es ohne beurteilungen zu leben...😉
 
Ohne das Negative wüssten wir das Positive nicht zu schätzen.

Im Grunde, so meine ich, ist das Leben nicht so besonders kompliziert.

Kompliziert und unverständlich wird es oft nur dann, wenn man das Leben zu sehr mit den Vorstellungen eines "Gutmenschen" "überspult", oder sonstwie überspult. Viele Menschen beschäftigen sich nur geringfügig bis gar nicht mit "menschlicher Natur", Menscheitsgeschichte, Evolution, Sozialisierung, Konditionierung, Prägung, Psychologie und Soziologie, fällen dann aber schnell mal ein Urteil über Gesellschaft bzw. das Menschengeschlecht. Im Grunde vollkommen logisch, ganz natürlich.

Intelligenter wäre meines Erachtens, sich darüber bewusst zu werden, wo der Mensch (Gesellschaft und Individuum) in seiner Entwicklungsgeschichte steht und worin die geringfügigen "Freiheitsräume" bestehen.

Mit romantischen Pauschalbewertungen wie "gut" und "schlecht" kommt man diesbezüglich nicht besonders weit.
 
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