Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Die Super-Nanny

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Primel

Mitglied
Ich schau gerade nebenbei die Super-Nanny.
Und - VORAB: das soll keine Bewertung dieser Serie samt ihrer Hauptdarstellerin werden.

Da ich davon ausgehe, dass keine Statistin für Geld ihre Kinder misshandelt, soll heißen: ich denke mal, dass das keine gestellten Szenen sind, frag ich mich, wo mitten in unserer Gesellschaft solche eiskalten Monster heranwachsen. Damit meine ich nicht die Kinder, sondern die Mutter. Denn bekanntermaßen gibt man ja weiter, was man selbst so gelernt hat.

Also: wo werden solche Menschen groß? Die Frau hat 3 Kinder. Also muss sie Partner gehabt haben. Die Kinder gehen in die Schule, den Kindergarten. Wo sind die Erzieher/innen, die Lehrer/innen, das Jugendamt, die Nachbarn (nee, vergessen wir die), denen eigentlich schon was hätte auffallen müssen? Von der Verwandtschaft kann man wahrscheinlich auch nichts erwarten, weil..ja das eben irgendwo gewachsen sein muss.

Ich bin erschüttert. Ehrlich.
 
Da ich davon ausgehe, dass keine Statistin für Geld ihre Kinder misshandelt, soll heißen: ich denke mal, dass das keine gestellten Szenen sind, frag ich mich, wo mitten in unserer Gesellschaft solche eiskalten Monster heranwachsen.

Ich hoffe aber nicht das du dich von solchen Sendungen beeinflussen lässt.
Ähnlich wie der ganze Quatsch der im Nachmittags Programm läuft dürfte das meiste entweder übertrieben dargestellt oder gänzlich gestellt sein. Man will ja schließlich Einschaltquoten.

Und überforderte Eltern bzw zerüttete Familien findet man desöfteren da muss man nicht allzu lange suchen.
 
Man bedenke auch die offen gezeigte Schizophrenie ... einerseits zerren wir "solche" Menschen ins Fernsehen, wo jeder Zuschauer an dem gewalttätigen Szenario teilhaben kann und andererseits passiert soviel im Verborgenen. DAS schockiert mich wieder 😕
 
Egal wie - nein, ich denke nicht im Geringsten, dass da was gestellt ist! Und mittlerweile hat sich ja auch die Mutter erklärt. Was Häsin schreibt - dass es diese Familien überall gibt - dass macht es ja so gruselig! Letztendlich können die Familien, die so ins Rampenlicht gezerrt werden, noch froh darüber sein, "entdeckt" worden zu sein. Weil sie jetzt Hilfe bekommen.

Über die ganze Quotenträchtigkeit einer solchen Serie möchte ich jetzt nicht nachdenken. Schlimm genug, dass es so schreckliche Dinge gibt. Und ja, auch wenn das täglich überall passiert, regt mich sowas auf. Immer noch!
 
Ich habe heute auch wieder die Super-Nanny gesehen.
Zuerst einmal, ich glaube nicht, dass es gestellt war. Die Mutter hat doch die Kinder geschlagen, und das mit Sicherheit nicht nur für die Kamera und wegen hoher Einschaltquoten.
Ich habe geweint, als ich das gesehen habe, weil ich mich dabei an meine eigene trostlose Kindheit erinnert gefühlt habe.
Wenn meiner Mutter etwas nicht passte, drohte sie auch gleich immer mit Schlägen.
Als ich in einem bestimmten Alter war, war ich so verschüchtert, dass ich es gar nicht mehr gewagt habe sie irgendwie zu provozieren.
Trotzdem ließ sie ihren Frust oft mit hysterischen Schreiattacken raus. Manchmal dachte ich, sie würde einen Herzinfarkt bekommen.
Solange ich denken kann, hatte ich immer Angst vor ihr.
Meine Tante wollte ebenso wie die Super-Nanny in diesem Fall das Jugendamt einschalten. Doch meine Oma wusste es zu verhindern.
So ist es, wenn psychisch schwer kranke Frauen Mütter werden.
 
Naja, Junesun, wie siehst du das denn für dich? Du schreibst:
"So ist es, wenn wenn psychisch schwer kranke Frauen Mütter werden"
Du würdest also nicht Mutter werden wollen?
Bzw.: wenn man das Problem erkannt hat, wie macht man dann weiter? Schafft man es alleine, eine bessere Mutter zu sein, als man selbst hatte? Oder lässt man es einfach sein?
Oder: merkt man gar nicht, dass man genauso schlimm ist wie die Person, unter der man selbst gelitten hat?
 
Naja, Junesun, wie siehst du das denn für dich? Du schreibst:
"So ist es, wenn wenn psychisch schwer kranke Frauen Mütter werden"
Du würdest also nicht Mutter werden wollen?
Bzw.: wenn man das Problem erkannt hat, wie macht man dann weiter? Schafft man es alleine, eine bessere Mutter zu sein, als man selbst hatte? Oder lässt man es einfach sein?
Oder: merkt man gar nicht, dass man genauso schlimm ist wie die Person, unter der man selbst gelitten hat?


Als ich ganz jung war, wollte ich auf keinen Fall Kinder.
Hatte immer meine Mutter vor Augen und Angst, einem unschuldigen Menschen so ein unglückliches Leben zu bieten. Denn ich erkenne mich manchmal in meiner Mutter wieder. Dass ich die Kontrolle verliere und deswegen auch schon zugeschlagen habe.
Vor ein paar Jahren habe ich mir ein Kind gewünscht, obwohl Bekannte mir abgeraten haben.
Leider fehlte mir auch der geeignete Partner dafür.
Ich glaube heute, dass es das Schicksal einfach richtig für mich entschieden hat.
Ich hatte leider immer nur Pech mit Männern und wäre somit auf jeden Fall alleinerziehend gewesen wie die Frau bei der Super-Nanny.
Dass ich das allein nicht geschafft hätte, da bin ich sehr sicher.
Daher bin ich jetzt froh, dass es so gekommen ist und ich kinderlos bin. Für mich ist es auf jeden Fall ein einfacheres Leben, denn ich habe schon genug mitgemacht. Nicht nur in meiner Kindheit.
 
frag ich mich, wo mitten in unserer Gesellschaft solche eiskalten Monster heranwachsen. Damit meine ich nicht die Kinder, sondern die Mutter. Denn bekanntermaßen gibt man ja weiter, was man selbst so gelernt hat.

Also: wo werden solche Menschen groß?

Meine Mutter war so, nur das sie meist mit Gegenständen schlug.
Begründung:
Kindererziehung ist wie Hundeerziehung, wenn man einen Hund mit der Hand schläg, bekommt er Angst vor dieser also muß man mit Gegenständen (Kleiderbügel, Teppichklpfer z.B.).

Und wenn man weinte, bekam man noch oft eine Ohrfeige: Hier, damit du einen Grund zum heulen hast.
Soetwas hat sie ja auch angedroht, solche Leute gibts leider.
Das schlimme, meine beiden Schwestern schlagen heute auch selbst ihre Kinder.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben