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Die Straße

Shorn

Urgestein
Hallo

Stellt euch eine Straße vor viele km lang und absulut gerade jedoch mit vielen Abbiegemöglichkeite, diese Straße ist das Leben und die Abbiegemöglichkeiten sind die Dinge die einem Menschen im Leben geschehen können aber nicht müssen.
Also Dinge wie Verlust, Trauer, Glück, Pech, unser Werdegang und das was wir aus unserem Leben machen.

Die Kunst ist also das egal wie oft wir abbiegen immer wieder den Weg auf jene Straße finden müssen zurück in ein geordnetes Leben von einem glücklichen Leben aber war nie die Rede.
Je länger wir auf der Nebenstraße bleiben je schwerer wird der Weg zurück und je länger dauert er.

Ich bin leider zuoft abgebogen und hatte mich auf Jahre verfahren bis ich wieder den Hauptweg fand,a ber glücklich wurde ich nie.

Wie war es bei euch?
 
Zuletzt bearbeitet:

Hallo Shorn,

schau mal hier: Die Straße. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Das Leben ist eine lange Straße. Auf dieser Straße liegen Verlust, Trauer, Enttäuschungen, Zufriedenheit, Glück, Freude. An dieser Straße gibt es Nebenstraßen. Auf diesen Straßen kann man eine Umgehung nehmen um Trauer, Verlust und Enttäuschugnen aus dem Weg zu gehen. Aber irgendwann ist diese Umgehungsstraße zu Ende und man muss zurück auf die Hauptstraße, zurück zu den unangenehmen Dingen, man muss genau diese Straße entlang, um zu lernen mit negativen Dingen umzugehen und zu erleben was Freude, Zufriedenheit und Glück sind.
 
Das Leben ist eine lange Straße. Auf dieser Straße liegen Verlust, Trauer, Enttäuschungen, Zufriedenheit, Glück, Freude. An dieser Straße gibt es Nebenstraßen. Auf diesen Straßen kann man eine Umgehung nehmen um Trauer, Verlust und Enttäuschugnen aus dem Weg zu gehen. Aber irgendwann ist diese Umgehungsstraße zu Ende und man muss zurück auf die Hauptstraße, zurück zu den unangenehmen Dingen, man muss genau diese Straße entlang, um zu lernen mit negativen Dingen umzugehen und zu erleben was Freude, Zufriedenheit und Glück sind.

In der Regel stimmt es was du schreibst, aber eben nicht immer.
 
Für mich ist es so. Für dich kann es ander sein und für andere Menschen noch ganz anders.
Das sieht jeder für sich selber. Da ich über das Erleben anderer nicht schreiben kann, weil ich es nicht kenne, kann ich nur von mir reden.
 
Es gibt keinen "vorherbestimmten" Weg. Man ist nicht gezwungen, sich auf einer bestimmten Route von A nach B zu bewegen. An A (Geburt) kann man nichts ändern, aber ab einer bestimmten Strecke ist man mehr und mehr frei, sich selbst zu entscheiden, in welche Richtung man will, ob man gerade gehen oder jede Nebenstrecke mitnehmen will (wer entscheidet denn, was "Nebenstrecken" sind? Die können sich bald als der wahre Weg entpuppen!). Man kann sich selber Ziele im Leben setzen, ob man sie erreicht oder nach einiger Zeit überhaupt noch erreichen will, weil man zwischenzeitlich was anderes im Kopf hat, bleibt da aber dahingestellt. Und wann und wo das B, das Ende des Lebensweges, sein wird, ob unter erwünschten oder unerwünschten Umständen, das kann im voraus auch niemand sagen.
 
Die Hauptstraße ist da, doch mich zieht es unausweichlich immer wieder auf Nebenstraßen, um die ich einen Bogen machen sollte.
Dann lande ich wieder auf der Hauptstraße, glaube es diesmal zu schaffen. Eine Weile ist das auch so. Bis da wieder dieser stärker werdende Drall zur Seite ins Spiel kommt, die Lenkung geradeaus immer schlechter funktioniert...und ich wieder in einer dieser Seitenstraßen lande, die nicht gut für mich sind.
 
Man sollte sich bewusst sein, dass das Leben auf dem Boden statt findet. Der ist ein Teil der Oberfläche der Welt - und die ist eine Kugel.

Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten der Reise.

Man kann starten, kommt aber nicht voran.
Oder man nimmt Nebenstrassen und entdeckt die Vielfalt der Kleinigkeiten.
Anderen wiederum reicht ein Foto des nächsten Ortschildes.
Dann gibt es noch die, die das Flugzeug benutzen, und innerhalb von wenigen Tagen einmal die ganze Welt umrunden.
Diese Leute sind - da sie einiges voraus sind - sehr geachtet, haben aber bei näherem Hinsehen nicht die Welt sondern nur die Flugzeugkabine kennen gelernt, landen also nach kurzer Zeit wieder da, wo sie los geflogen sind.

Also fragt man sich, welche Position man selber hat - oder gerne hätte, und zieht einen Vergleich mit anderer Leute Bildungsstand zu Rate.

Da wäre der Lehrling der Weltumrundung im Flugzeug.
Der Geselle, der dies mit dem Auto schafft und Autobahnen nutzt.
Der Meister des off road, der sich abseits von Wegen zurück auf die Strasse orientiert hat.
Der Doktor, der die Nebenstrassen des eigenen Ortes erkundet hat.

Und last but not least:
Der autarke Professor, der sich mit der Biologie der Organismen seines Gartens befasst und daher fest stellt, dass und wie er die Umgebung seines Lebens zu beeinflussen vermag.

Um dieses Wissen zu erlangen, hat er sich auf das hier und jetzt seines Lebens spezialisiert und erzielt dadurch die für ihn besten Ergebnisse.
 

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