G
Gel06
Gast
Hallo,
ich habe mir immer gewünscht, dass ich nach meinem Tod "ein Gedanke" bin. Ich hänge nicht besonders an meinem Körper, aber an den Dingen in meinem Kopf. Und so stellte ich mir vor, dass ich als "ein Gedanke" durch die Welt husche und in den einen oder anderen Kopf reinspringe, da wo ich hoffe weitergedacht zu werden.
Die Begrenzungen des eigenen Gehirns gesprengt - ein Gedanke in Vollkommenheit, wie es ein Gedanke in einem einzigen Kopf nie sein könnte.
Mich hat es damals sehr viel gefrustet, dass ich mir nicht einfach aussuchen kann ob ich einen Körper um meine Gedanken habe oder nicht und an die Theorie, dass ich nach meinem Tod ein Gedanke BIN, dafür reicht meine zu bodenständige Phantasie nicht aus. Ich bin kein gläubiger Mensch.
Aber irgendwann ist mit aufgegangen, dass ich sehr wohl nach meinem Tod ein Gedanke sein werde. Zwar nicht einer, der sich aussucht in welchen Kopf er springt, aber alles (wichtige zumindest), was ich jemals gedacht habe, habe ich jemandem erzählt, er trägt es als den Gedanken nun mit sich ob er will oder nicht und vielleicht entwickelt er diesen Gedanken weiter und / oder erzählt ihn weiter. Er springt auch so von Kopf zu Kopf, stirbt nie und wird immer vollkommener, weil er immer weitergedacht wird.
Das bin ich. Denn ich habe diesen Gedanken gedacht und hiergelassen, als ich ging. Sinnlos hier zu sein? Nein. Wär ich nicht hier, würde ich diese Gedanken, die ich für immer hinterlasse nicht denken können. Das wäre sehr schade. Sinnlos sinnlos zu leben? Ja. Das frustet nur und Karriere und Geld oder Kinder können auch nur bedingt darüber hinwegtäuschen.
Hoffe, ich konnte das halbwegs verständlich beschreiben :O)
Gel06
Gel06
ich habe mir immer gewünscht, dass ich nach meinem Tod "ein Gedanke" bin. Ich hänge nicht besonders an meinem Körper, aber an den Dingen in meinem Kopf. Und so stellte ich mir vor, dass ich als "ein Gedanke" durch die Welt husche und in den einen oder anderen Kopf reinspringe, da wo ich hoffe weitergedacht zu werden.
Die Begrenzungen des eigenen Gehirns gesprengt - ein Gedanke in Vollkommenheit, wie es ein Gedanke in einem einzigen Kopf nie sein könnte.
Mich hat es damals sehr viel gefrustet, dass ich mir nicht einfach aussuchen kann ob ich einen Körper um meine Gedanken habe oder nicht und an die Theorie, dass ich nach meinem Tod ein Gedanke BIN, dafür reicht meine zu bodenständige Phantasie nicht aus. Ich bin kein gläubiger Mensch.
Aber irgendwann ist mit aufgegangen, dass ich sehr wohl nach meinem Tod ein Gedanke sein werde. Zwar nicht einer, der sich aussucht in welchen Kopf er springt, aber alles (wichtige zumindest), was ich jemals gedacht habe, habe ich jemandem erzählt, er trägt es als den Gedanken nun mit sich ob er will oder nicht und vielleicht entwickelt er diesen Gedanken weiter und / oder erzählt ihn weiter. Er springt auch so von Kopf zu Kopf, stirbt nie und wird immer vollkommener, weil er immer weitergedacht wird.
Das bin ich. Denn ich habe diesen Gedanken gedacht und hiergelassen, als ich ging. Sinnlos hier zu sein? Nein. Wär ich nicht hier, würde ich diese Gedanken, die ich für immer hinterlasse nicht denken können. Das wäre sehr schade. Sinnlos sinnlos zu leben? Ja. Das frustet nur und Karriere und Geld oder Kinder können auch nur bedingt darüber hinwegtäuschen.
Hoffe, ich konnte das halbwegs verständlich beschreiben :O)
Gel06
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