Sigi und lebenserfahrene,ich bin mal wieder dipolomatisch und behaupte, in gewisser Weise habt ihr beide Recht.
Es gibt bekanntlich Männer, die holen sich aus osteuropäischen Ländern oder aus dem asiatischen Raum Frauen..zum einen, weil sie hier keine bekommen, zum anderen, weil diese Frauen "pflegeleichter" sind. In unserem Dorf gibt es mehrere Thailänderinnen..ich weiß also, wovon ich spreche.Ich will aber nicht unterstellen, dass alle Männer, die so eine Frau geheiratet haben, dies aus den genannten Beweggründen gatan haben. Diese Frauen kommen dann nach Deutschland, weil sie sich ein besseres Leben erhoffen, dh. sie sind letzlich mit materiellen Dingen, mit Geld gelockt worden. Insofern zahlen die Männer für sie (ihren Lebensunterhalt, Wohnung, Kleidung). Die Frauen bringen eine "Gegenleistung", sie kochen, putzen, waschen für ihre Männer und geben ihnen Sex oder vielleicht sogar Liebe. Insofern hast du, Sigi, Recht, es könnte richtige Liebe entstehen. Aber die Frauen sind keine Ware und sie können nicht beliebig zur Verfügung stehen wie z.B. ein Auto..ich weiß, blöder Vergleich. Ich will damit sagen, dass alles, was sie tun, sie wollen müssen und da hilft kein Geld der Welt.
Feststellen muss ich aber, dass ihre Freiwilligkeit auch Grenzen hat, d.h. sie nicht immer so ganz frei entscheiden können. Wir haben hier tragische Schicksale von Frauen erlebt, die auf Gedeih und Verderb den Männern ausgeliefert waren oder noch sind, weil sie keine Möglichkeiten haben, zurückzukehren (kein Geld, Kinder, die sie zurücklassen müssten, usw.) Das erinnert dann doch schon sehr an "gekauft" und dann nicht mehr brauchbar wie ein unnützer Gegenstand. Hört sich brutal an und ist es ja auch!
Kriemhild