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Die Rolle, in die Frauen gedrängt werden.

  • Starter*in Starter*in Mr. Pinguin
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hi, ich finde, dass das ein wichtiges Thema ist, genau wie zuvor über die Männerrolle. Das Äußere ist nicht einfach so, es ist eine Äußerung, etwas mit dem man ständig etwas von sich preisgibt bzw. verbirgt. Männer z.B. "müssen" unbedingt so aussehen, als seien sie Abenteurer, Frauen halt sexy. Und diese Bilder sind gesellschaftlich normiert, wer ihnen nicht entspricht, hat es deutlich schwerer. Was die Sache kompliziert ist, dass man sich, wenn man ehrlich ist, diesen Konventionen auch beugt, sprich vllt "schöneren" Frauen oder "tatkräftigeren" Männern den Vorrang lässt.Ich finde es wichtig, die Hintergründe unserer Kultur zu betrachten, immer mehr empfinde ich es als zutiefst fatal, wie sehr wir alle durch das dualistische Denken insbespndere von gut und böse, von Sein und Schein, von Körper und Geist/Charakter usw. geprägt sind. In dieser dualen Sicht- und Fühlweise liegt m.M. nach die Wurzel für viele gesellschaftliche und private Probleme.Schade, dass manche dem Thema nix abgewinnen können, daber umso mehr Dank an bambie, zap und auch nurax.viele Grüßemarut
 
Frauen, die sich nur auf ihr Äußeres reduzieren, stempeln sich selbst mit dem Zeichen des Verfalls; denn irgendwann ist die Verhutzelung trotz Botox nun mal nicht mehr aufzuhalten.😀 Gepflegt, feminin und attraktiv kann man in jedem Alter aussehen. Man muss auch nicht in Sack und Asche herumlaufen. Das steht aber auf einem völlig anderen Blatt als nur danach zu schielen, wie man nach Möglichkeit den Männern gefällt, möglichst noch solchen, die selber einen Riesenbierbauch vor sich hertragen, zuletzt vor 20 Jahren beim Zahnarzt gewesen sind und außer einer großen Fresse mit entsprechenden Machosprüchen nichts zu bieten haben. 🙄 Dafür habe ich kein Verständnis.

Frauen, die sich selbst zum Sexualobjekt degradieren und in knallengen Klamotten mit knapp über dem Schambein endenden Röcken arschwackelnd durch die Gegend laufen mit solchen Ausschnitten, dass sie gleich "oben ohne" gehen könnten, haben meist nicht allzu viel in der Birne. Und Männer, die auf diesen Frauentyp stehen, haben meist auch die dieser Einstellung entsprechenden primitiven Ziele. Ein Primat http://de.wikipedia.org/wiki/Primaten kann aber für eine Frau mit Grips wohl kaum ein adäquater Partner sein... 😎

Last but not least:
Frauen, die mehr zu bieten haben als nur "sexy" Styling, brauchen auch keine Panik vor den Wechseljahren zu haben. 😀
 
Zuletzt bearbeitet:
Mensch abendtau* da schreibst du einen langen Beitrag für Zappi und dann kommt von ihm nichts als hohle Luft raus.

Aber immerhin lesen den Beitrag ja andere und von daher, hat er seine Berechtigung - zappi möchte ja nicht diskutieren, er möchte nur über Frauen lästern weil er weder so noch so eine hat. Manche gehen damit halt besser um.
 
Es gibt das in weiten Kreisen der weiblichen Bevölkerung verbreitete Phänomen, sich um die Gunst der Männer zu bemühen. Dieses Ziel wird sogar allen anderen Zielen wie zB berufliche Kompetenz übergeordnet.

Frau will durch ihr Erscheinungsbild gefallen und vor allem dadurch weitere Vorteile bekommen. Das sexy Outfit ist also das Mittel zum Zweck anderer Ziele wie zB sich einen reichen Ehegatten zu "ergaunern" oder beruflich eher befördert zu werden. Das kann man schon fast als Betrug betrachten.

Zumindest richten sich diese Frauen an einem falschen Wertesystem aus:
Wer einen Mann mit einem sexy Outfit in die Ehe führen will, ignoriert damit die wahren Werte einer Ehefrau, die für eine EheBeziehung relevant sind.
Wer einen Chef durch ein sexy Outfit blenden will und sich dadurch eine Beförderung erhofft, ignoriert, dass berufliche Kompetenz nichts mit einem sexy Outfit zu tun hat.
Weitere Beispiele gibt es dafür genug.

Auch sehr schlimm dabei:
Die Frau macht sich selbst von diesen falschen Werten abhängig.

Nur nebenbei sei angemerkt, dass im Rahmen zB des Berufslebens ein sexy Outfit gefordert wird (zB in mancher Drogerie oder als Verkäuferin). Hier wird man als Arbeitnehmer gezwungen, sich entsprechend zu verhalten. Die Angelegenheit wird so zu einer Überlebensfrage gemacht und aus Klugheitsgründen wird sich die eine oder andere Frau diesem Diktat unterwerfen. Oftmals übernehmen die Frauen aber diese Rolle auch freiwillig.


Ich kann nur jeder Frau empfehlen, sich nach Möglichkeit diesem ModeDiktat zu entziehen und sein Glück im Leben auf der Basis wirklicher Werte zu suchen.

Ein letzter Gedanke: wer aufgrund von Äußerlichkeiten gefallen will, kann dadurch auch andere abhängig machen (in diesem Falle die Männerwelt, die nicht reif oder stark genug ist, die Perversion der Werte in einer Überbetonung eines sexuellen Outfits zu erkennen).
 
Es gibt das in weiten Kreisen der weiblichen Bevölkerung verbreitete Phänomen, sich um die Gunst der Männer zu bemühen. Dieses Ziel wird sogar allen anderen Zielen wie zB berufliche Kompetenz übergeordnet.
Sehr schön und höflich-emotionsfrei ausgedrückt! 😀
 
Natürlich wird es immer schöner sein, eine ansehnliche Frau zu sehen als eine hässliche, denn die Menschen WOLLEN schöne Menschen sehen.

An der Stelle fängt das Problem bereits an. Wer definiert, was hässlich ist?

Für mich zählt Herzlichkeit und Charme. Das sieht man in den Augen. Bei vielen klassischen Schönheiten sehe ich eher Künstlichkeit und damit wird der Mensch für mich uninteressant. Das ist meine Definition von Schönheit. Aber jeder ist da anders.

Wie wir die Welt sehen, ist sowohl angeboren und wird durch Gene und Hormone gesteuert, wie es von unseren Erfahrungen und der Situation abhängig ist.

Auf Discovery läuft gerade eine Dokumentation über die Lust des Menschen. Eben stellen sie ein Experiment vor, wo man zwei unterschiedlichen Gruppen Bilder von Menschen zeigt. Männer und Frauen. Unterschiedlich gekleidet. Von sehr züchtig, bis zur sehr sexy.

Die eine Gruppe wurde vorher über das Thema Lust interviewt und diese Männer und Frauen bewerteten die sexy Bilder hoch und schauten sie länger an.

Die zweite Gruppe wurde über die Liebe in ihrer Partnerschaft interviewt. Diese Männer und Frauen schalteten bei den sexy Bildern schnell weiter und bewertete die sexy Bilder eher niedrig.

Solange der Mensch single ist, achtet er auf entsprechende Reize. Das liegt in seiner Natur. Da ist es nur natürlich, wenn das andere Geschlecht diese Reize betont. Gerade in unserer heutigen Zeit haben wir viele Freiheiten, die es früher nicht gab. Wenn wir heute Fotos von Personen aus der Vergangenheit anschauen, bemerken wir die subtilen sexy Botschaften nicht mehr, weil wir an ganz andere Dinge gewöhnt sind. Aber es gab eine Zeit, da galt es schon unschicklich, wenn eine Frau einen Knöchel zeigte. Die Männer der Zeit haben jede kleine Grenzübertretung durchaus wahrgenommen. Wenn wir heute einen Knöchel sehen, reizt uns das nur dann, wenn wir Fetischist sind.

Alle Zeiten waren sexualisiert. Frauen haben sich schon immer aufgehübscht und Männer haben schon immer ihren Besitz herausgestellt, denn das wird von den Hormonen geregelt. Was jeder Einzelne von diesem Verhalten wahrnimmt, liegt an seinen Erfahrungen.

Tuesday
 
Alle Zeiten waren sexualisiert. Frauen haben sich schon immer aufgehübscht und Männer haben schon immer ihren Besitz herausgestellt, denn das wird von den Hormonen geregelt.
Ich denke, das ist überwiegend anerzogen. Ich konnte mich als junges Mädchen durchaus sehen lassen und habe mich dennoch nicht "aufgehübscht". Hatte auch gar kein Gespür dafür, auf welche äußeren Reize selbst überdurchschnittlich gebildete Männer abfahren. Das habe ich erst sehr viel später registriert und finde es bis heute unfassbar, dass das so eine große Rolle spielt. Bin auch nicht in diese Richtung erzogen worden, meine Mutter hat sich nie auch nur ansatzweise aufgetakelt, hatte für Mode, Make-up und Schmuck nicht das Geringste übrig, und meinen Vater interessierte auch eher, was eine Frau in der Birne hat. Ich lehne das auch nach wie vor ab und fühle mich von Menschen beiderlei Geschlechts, die so großen Wert auf das fragwürdige gängige Schönheitsideal legen, regelrecht abgestoßen. Für mich waren innere Werte, insbesondere hohe Intelligenz und ein guter Charakter, schon immer wichtiger.
 
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