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Die Rettung von Wal "Timmy"

Dieses Netz, sollte es irgendwo in ihm wirklich verwachsen sein (was ich mir schlecht vorstellen kann), wird wohl nie aus ihm heraus kommen, solange er lebt.
Wenn er nur wegen dem vermutlichen Netz nichts fressen sollte, dann hat sich das irgendwann sowieso erledigt, auch wenn die Fettschicht dick sein sollte.
Aber...niemand kann in diesen Wal reinsehen, solange er lebt. Keine Ahnung, was für das Tier am Richtigsten ist. Irgendwann muss das Ganze ein Ende haben, denn....irgendwann wird er nicht mehr ohne Nahrung können. Frage ist ja auch: Kann er nicht fressen, will er es nicht, kann er noch im Atlantik überleben, kann er es nicht, kann der Mensch ihm überhaupt helfen, jenseits von "den aktuellen Zustand vielleicht leichter machen"? ...Ich weiß es nicht.
 
A

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Re: Die Rettung von Wal "Timmy"
Mir kommt bei alledem nur ein Satz eines Rettungssanis in den Sinn: "Das Schlimmste ist bei einem lebensbedrohlichen Notfall ist, nichts zu tun"!
Und genau das widerfährt Timmy nun schon seit Wochen!!
 
Mir kommt bei alledem nur ein Satz eines Rettungssanis in den Sinn: "Das Schlimmste ist bei einem lebensbedrohlichen Notfall ist, nichts zu tun"!
Es gibt aber auch andere medizinische Leitsätze. Einer lautet: "Zu allererst nicht schaden." Dieser ist zentral in der medizinischen Ethik.

Dieser Wal schwimmt immer wieder gezielt auf Sandbänke. Das ist kein Zufall Es gibt Biologen, die sagen, dass alte und geschwächte Tiere das tun, weil sie nicht ertrinken möchten. Aber natürlich weiß es ein Mediamarkt- Manager besser als ein Biologe.

Ich muss an einen alten Menschen denken, den man immer wieder auf die Füße stellt, obwohl er eigentlich nur in Ruhe im Bett sterben möchte.

Vor dem Hintergrund finde ich es geradezu absurd, den Wal immer wieder ins tiefe Wasser zu schleppen. Nur, damit wir nicht sehen, wie das Tier verendet. Wenn er im tiefen Wasser ertrinkt, ist das egal. Wir sehen es nicht und können uns als Retter fühlen.

Also, liebe Millionäre, die sich gerade ein Denkmal setzen möchten: Nutzt eure Millionen und setzt euch für weniger Fischerei ein, vor allem für weniger Fischereiabfälle im Meer. Setzt euch für weniger Schiffs- und Motorbootverkehr ein, damit es weniger Lärm im Meer gibt.
Und ganz wichtig, fängt selbst damit an! Ihr und eure Millionärsfreunde, hört auf, mit Yachten herumzufahren!
Aber lasst diesen Wal in Würde sterben. Wahrscheinlich ist er durch den Menschen ums Leben gekommen. Lernt etwas daraus, dass das in Zukunft seltener geschieht.
 
Es passiert doch was. Er hätte auch schon längst frei sein können,...wenn er nicht in die "falsche" Richtung geschwommen wäre. ...Wenn es denn die Falsche ist, denn...wer weiß, ob er im tiefen Ozean überhaupt noch überleben kann.
 
Das "Denk-Mal" wäre wohl auch eher im Sinne eines "Mahn-Mal's" gut. ....Bzw. als ein "Hört-mal-auf- Mal" (mit der Ausbeutung und Verschmutzung der Umwelt).
Besonders wenn man bedenkt, dass in Norwegen die Walfang-Saison begonnen hat.
Wieviel Denkmäler bräuchte es...

"Ab dem 1. April wird die norwegische Walfangflotte erneut in See stechen und Hunderte der hochintelligenten, empfindungsfähigen Wale töten, die eine entscheidende Rolle in den marinen Ökosystemen und in im Kampf gegen die Klimakrise spielen.

Walfleisch-Erzeugnisse landen jedoch nicht nur auf den Tellern der Menschen – es findet außerdem Verwendung in der Produktion von Tierfutter. Norwegen folgt zwar den EU-Vorschriften für tierische Nebenprodukte, jedoch gelten diese nicht für Meeressäugetiere. Diese Gesetzeslücke hat sich das größte Walfang-Unternehmen des Landes, Myklebust, zu Nutze gemacht, um sich weitere Absatzmärkte zu erschließen. Produktion und Verkauf von Tierfutter mit Walfleisch verstoßen in Norwegen somit nicht gegen das Gesetz...,
  • 2.504 Zwergwale mussten in den Jahren 2021 bis 2025 ihr Leben lassen.
    Norwegische Walfänger:innen töteten mehrere Hundert Wale pro Jahr.
  • Rund 40 Prozent aller jährlich getöteten Wale war schwanger.
    Dass trächtige Weibchen besonders häufig zur Zielscheibe werden, ist kein Zufall: Sie halten sich oft in nahrungsreichen Küstenregionen sowie nahe der Wasseroberfläche auf und bewegen sich aufgrund ihres Zustands langsamer.
  • Die Jagd ist alles andere als human.
    Im Durchschnitt waren 1,23 Harpunenschüsse erforderlich, um einen Wal zu töten. Das bedeutet, dass mindestens 22,8 Prozent mehr Schüsse abgegeben, als Wale getötet wurden – einschließlich der Schüsse, die ihr Ziel völlig verfehlten.
  • Die Wale erfahren unermessliches Leid.
    Wir wissen zudem, dass jeder fünfte von einer Harpune getroffene Wal lange Zeit leiden musste, bevor er starb."
 
Besonders wenn man bedenkt, dass in Norwegen die Walfang-Saison begonnen hat.
Wieviel Denkmäler bräuchte es...

"Ab dem 1. April wird die norwegische Walfangflotte erneut in See stechen und Hunderte der hochintelligenten, empfindungsfähigen Wale töten, die eine entscheidende Rolle in den marinen Ökosystemen und in im Kampf gegen die Klimakrise spielen.

Walfleisch-Erzeugnisse landen jedoch nicht nur auf den Tellern der Menschen – es findet außerdem Verwendung in der Produktion von Tierfutter. Norwegen folgt zwar den EU-Vorschriften für tierische Nebenprodukte, jedoch gelten diese nicht für Meeressäugetiere. Diese Gesetzeslücke hat sich das größte Walfang-Unternehmen des Landes, Myklebust, zu Nutze gemacht, um sich weitere Absatzmärkte zu erschließen. Produktion und Verkauf von Tierfutter mit Walfleisch verstoßen in Norwegen somit nicht gegen das Gesetz...,
  • 2.504 Zwergwale mussten in den Jahren 2021 bis 2025 ihr Leben lassen.
    Norwegische Walfänger:innen töteten mehrere Hundert Wale pro Jahr.
  • Rund 40 Prozent aller jährlich getöteten Wale war schwanger.
    Dass trächtige Weibchen besonders häufig zur Zielscheibe werden, ist kein Zufall: Sie halten sich oft in nahrungsreichen Küstenregionen sowie nahe der Wasseroberfläche auf und bewegen sich aufgrund ihres Zustands langsamer.
  • Die Jagd ist alles andere als human.
    Im Durchschnitt waren 1,23 Harpunenschüsse erforderlich, um einen Wal zu töten. Das bedeutet, dass mindestens 22,8 Prozent mehr Schüsse abgegeben, als Wale getötet wurden – einschließlich der Schüsse, die ihr Ziel völlig verfehlten.
  • Die Wale erfahren unermessliches Leid.
    Wir wissen zudem, dass jeder fünfte von einer Harpune getroffene Wal lange Zeit leiden musste, bevor er starb."
Das ist ja schrecklich. Ich habe auch schon gehört, dass die Robbenanzahl in einer bestimmten Region gering gehalten wird, damit sie den Fischern die Fische nicht weg essen.
 
Du weißt also nicht, wer Herr Backhaus ist und auch nicht, dass der DLRG keine Firma ist.
Aber Hauptsache mal viel Meinung kundgetan 😉

Sorry, aber wenn ich sehe, was der arme Wal so alles durchmachen muss wegen des Herrn Backhaus... und dem Tier ein Denkmal setzen ist eine großartige Idee... wem hilft das denn? Das ist pure publicity. Und das hat bei der Walrettung in meinem Denken keinen Platz.

Über die Meinung des DLRG zu der Aktion kann ich wenig sagen, aber ich habe gestern einen Beitrag einer Organisation gehen, die ich sehr schätze. Die Sea Sheppards haben sich gemeldet und darum gebeten, den Wal doch einfach mal in Ruhe zu lassen. Und die sollten sich nun echt auskennen, immerhin ist diese Organistion seit vielen Jahren damit beschäftigt, genau diese Tiere zu schützen und zu retten.

Aber darauf würden verschiedene YouTuber und Firmenbossen natürlich nie hören. Denn nichts ist besser für den Umsatz und die Klickzahlen, als sich vor das Tier zu stellen und laut zu verkünden: 'Ich tue etwas um diesen Wal zu retten'. Das macht mir eher Angst.

Aber gut. Wir werden sehen. Und zukünftig bei Media Markt kaufen. Das sind ja die, die den Wal retten.
 
Ich glaube, ich kann es gar nicht mehr über die Nachrichten verfolgen, weil ich es mittlerweile auch nur noch für Tierquälerei halten, wie da Leute ohne Ahnung ständig an dem Tier dran sind und es stressen.

Ich kann es wohl nur über den Thread hier verfolgen.

Es ist zu belastend für mich.

Sie hätten es beim ersten Mal mit Lehmann richtig machen können. Er war dem Tier gut zugewandt, nah dran ohne den Wal zu stressen und fähig.
 

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