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Die Rettung von Wal "Timmy"

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Re: Die Rettung von Wal "Timmy"
Also, ich finde es sehr gut, dass es hier jetzt einen Thread dazu gibt. Aber ich kann mich damit gar nicht mehr so viel befassen, weil mich das Thema mittlerweile nicht mehr nur psychisch fix und fertig macht, sondern ich den ganzen Verlauf bis heute seit Robert Marc Lehmann weg ist, so schlimm finde.

Das ist für mich alles nur noch Tierquälerei und den Wal erstmal 19 Tage da liegen und leiden zu lassen in der Hoffnung, dass er stirbt, sagt viel über die verantwortlichen Personen aus. Und dann zu behaupten, er wäre zu geschwächt. Ja, wenn man ihn 19 Tage lang ohne Hilfe da liegen lässt, wird er natürlich immer geschwächter. Und da hätte man ihn schon von Anfang an bewässern und Salbe auf den Rücken machen und den Rücken vor den Vögeln schützen können.

Ich kann jedem wirklich nur ans Herz legen sich die Doku von Robert Marc Lehmann auf Youtube anzugucken.

Und nein, der Wal hat sich keine Plätze ausgesucht um zu sterben. Sonst wäre er nicht wieder los geschwommen, als er es geschafft hat.

Man muss diese ganze Situation nur mal damit vergleichen, wenn ein Hund in einer ähnlichen Situation gewesen wäre. Wäre ein Hund in eine Grube gefallen, hätte man ihn da auch nicht tagelang einfach dringelassen und wäre auch nicht davon ausgegangen, dass er in der Grube gelandet ist, weil er da sterben wollen würde.

Und jetzt diesen unseriösen Walflüsterer und den rechtsradikalen Influencer, der mit Walen nichts zu tun hat und sich beim Wal als Tierquäler zeigt, dazu zu holen, ist echt unmöglich. Und die Frau, die Robert Marc Lehmann raus gekickt hat ist auch total unmöglich.

Ich habe den Link von der Doku von Robert Marc Lehmann und noch einen oder zwei von der neuen Tierärztin, die jetzt dabei ist. Ich poste sie gleich mal hier.
 
Die Doku


Von der Tierärztin


 
Komisch. Genau an so etwas dachte ich eben auch. ...Also das Timmy (woher auch immer er diesen Namen hat. Vielleicht ist es ja auch eine Sie.) vielleicht dann am Ende auch ein Denkmal bekommt.
Immerhin erscheint mir dieses Tier grade ziemlich tapfer (ich habe Filmausschnitte gesehen, wo sogar Jet-Ski´s laut um ihn herum fuhren....und las vorhin, dass das Tier wohl Anzeichen von Stress aufgewiesen hat. ...Joah, ist ihm wohl nicht zu verdenken).

Die Sache mit dem Ort, wo er grade liegt: Ich las, dass er in einer künstlichen Kuhle liegt, die für ihn angefertigt wurde, um ihn vom Gewicht zu entlasten. So liegt er mehr im Wasser. Nachteil ist nun, dass die Wahrscheinlichkeit dadurch sinkt, dass er sich daraus wieder selbst befreien kann. ....Also dann doch (Zwangs-) Ponton´s?

Die Variante, dass Timmy sich das Leben nehmen wollte, weil er Freunde und Partnerin verloren hat, glaube ich eher nicht. Es ist doch ein Jungtier und...warum sind dann die Anderen nicht mit ihm mitgekommen? Meistens leben diese Tiere sowieso alleine. Also...ich glaube, das Problem, warum er in der Ostsee gelandet ist, ist eher das Problem mit der Orientierung, die aus irgendeinem Grund gestört ist...und die Sache mit dem Netz dürfte auch eine Rolle spielen. ...aber...was in dem Wal ist, wird sowieso maximal heraus gefunden werden, wenn er im Flachwasser verstirbt.

Mittlerweile bekommt diese ganze Aktion etwas Skuriles für mich. Es scheint, dass auch die Helfenden nicht wirklich wissen, was richtig für das Tier ist.
Es gab doch mal den Film "Free Willy". ...."Free Timmy"?...Wie auch immer das dann ausschauen wird.
"Timmy und die Kirchsee",...da lässt sich doch sicher eine schöne Geschichte draus machen. ...oder "Als der Wal in die Ostsee kam". ... Timmy, das arme Tier. ...Kommt bestimmt im Jahresrückblick drin vor.

Nachtrag: Die letzten Beiträge habe ich noch nicht gelesen, da sie kamen, während ich schrieb.
 
Dieser Medienspektakel erinnert mich an diesen Fall...



Ja an Sammy kann ich mich auch noch gut erinnern.
Aber war das wirklich so schlimm wie jetzt mit dem Wal?
Ein MP außer Rand und Band, Pressekonferenzen, ein Kaimanflüsterer und Videostreams 24/7?
Ich denke es ging damals gesitteter zu.
Auch die ausgebüchste Giftschlage wegen der ein Haus abgetragen wurde, oder Bruno der Problembär, war nicht so medienpräsent.
Ich denke das, bzw. so etwas, wird immer schlimmer.
Das ist kein gutes Zeichen. Das sorgt mich. :-(
 
Das mit den Jetskis wollte ich auch noch erwähnen. Das ist so eine Tierquälerei.

Und dass er in einer fremden Umgebung, die dazu nicht gut für ihn ist wegen dem geringen Salzgehalt immer wieder auf einer Sandbank landet, ist ja auch nicht so abwegig. Kein Wunder, dass er sich da immer wieder verirrt.

Er hat keine Orientierung und kennt sich in dieser Gegend nicht aus

Wenn ein Mensch sich im Urwald verirren würde, würde man übrigens auch nicht denken, dass er das macht, weil er da irgendwo sterben will - um nochmal auf dieses Argument zurückzukommen.
 
Also, ich denke, die Jet-ski´s sollten dafür da sein, ihn dazu bewegen, nicht weiter Richtung dem Kirchdorfer Hafen zu schwimmen, sondern in die andere Richtung, Richtung Wismarer Bucht (von wo aus es dann Richtung Kattegat und Richtung Nordsee ginge. ...und trotzdem wirkte das ganz schön "aggressiv" auf mich.
Für heute ist mein Bedarf an Walnachrichten jedenfalls gesättigt. ...Auf dass die Menschen sich nicht auch noch "an die Kehle gehen" (da, in diesem Helferteam).

(Ich habe im Übrigen beim letzten Inselurlaub zwei tote Robben am Strand gesehen. Ohje.)
 
Der Wal hat dieses Netz im Maul.
Könnten die Helfer nicht das Maul aufspreizen und den Rest entfernen, damit er wieder fressen kann ?

oder
den Wal über Infusionen (wie beim Mensch) helfen, damit er wieder zu Kräften kommt ?
 

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