Kylar
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Buckelwal in der Ostsee: Geldgeber der Initiative distanzieren sich von Freisetzung des Wals
Die Freisetzung des Buckelwals wirft viele Fragen auf. Starke Kritik kommt von der Privatinitiative zur Rettung des Tieres, von Umweltschützern und aus der Politik.www.zeit.de
Ich vermute, es war erwünscht, dass der Wal für die Öffentlichkeit verschwindet.
Das könnte man dem Wal auch nur wünschen, bevor irgendwelche Touris mit Jetskis oder Booten sonst wie meinen den Wal verfolgen zu müssen. Gäbe genug Idioten, die dafür zahlen, um den Wal noch bisschen hinterherzujagen. Oder Medien, die nach paar Fotos gieren.
Jetzt wissen zu wollen, wie es mit dem Wal weitergeht, wäre reine eigene Bedürfnisbefriedigung des Menschen, die nichts mehr mit dem Tierwohl zu tun hat.
Wenn er es jetzt schaffen sollte, dann am Besten wenn man das Tier einfach in Ruhe lässt.
Die ganze Story ist nur mal wieder ein Beleg wie anthropozentrisch Menschen im Hinblick auf Tiere unterwegs sind.
Da werden eigene Emotionen reinreflektiert, es wird ein Spektakel draus gemacht, es wird politisiert, sich gefetzt, Kampf um Quoten in den Medien und die Leute können sich mal selber als Walexperte fühlen, der aus seinem Sessel alles viel, viel besser gemacht hätte und im Gegensatz zu den Leuten vor Ort gleich gewusst hat, wie man es hätte machen müssen.
Um das Tier wirds da nur den wenigsten gegangen sein. Es geht ums eigene Ego und ums Entertainment und das Tier wird als Projektionsfläche genutzt.
Als Werkzeug, an dem sich der Mensch zwecks eigener Bedürfnisbefriedigung bedienen kann.
Eine Sache war dieses Spektakel sicher NICHT und zwar gelebter Tierschutz.
Ich hoffe der Wal kommt durch und wird nie wieder gesehen.