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Die Qual der Wahl

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Klar. Auswahl ist immer gut. Jedenfalls für die , die sich entscheiden können.
 
Viel Auswahl ist schön und nett, führt aber auch zu dazu, dass man wählerischer wird und ggf. gute Produkte als minderwertig abstempelt.
 
Tatsächlich sind immer mehr Menschen mit der Fülle an Möglichkeiten überfordert. Und hat man erst einmal eine Entscheidung getroffen, ist man mit dieser schnell unzufrieden, weil es ja sein könnte, dass eine andere Entscheidung noch vorteilhafter und besser gewesen wäre.

Schon im Supermarkt ist es oft nicht gerade einfach, sich zwischen den unzähligen Produkten zahlloser Marken zu entscheiden. Noch quälender sind dann die "größeren" Entscheidungen, welche zum Beispiel die berufliche Zukunft betreffen.

Zu diesem Paradox habe ich vor kurzem einen interessanten Artikel in "Psychologie Heute" gelesen. Allerdings ist dieser online möglicherweise nicht verfügbar. Die Zeitschrift kann ich aber jedem, der sich für solche Fragestellungen interessiert, empfehlen.
 
Ich halte das für einen unglaublich signifikanten Beitrag von TED mit sehr weitreichenden Folgen!

Ein Extrembeispiel: Zwangsheiraten werden in der westlichen Welt verachtet und als verbesserungswürdig angesehen. Vielleicht sind also Zwangsheiraten gar nicht so schlecht, wie man auf den ersten Blick meint. Ich habe schon mehrere Artikel von zwangsverheirateten Inderinnen gelesen, die mittlerweile behaupten glücklich zu sein. Tja, vielleicht lügen die also gar nicht! 😉 Das würde die Theorie stützen.

Es gibt einen weiteren interessanten Beitrag. In diesem geht es um die Zusammenhänge zwischen Glück und Auswahl:

Dan Gilbert: The surprising science of happiness | Talk Video | TED.com

Wenn ihr Englisch könnt -> umbedingt anschauen! Ich weiss nicht wieso ich so aufgeregt darüber bin, aber wenn es um das persönliche Glück geht, dann höre ich immer mit allen Ohren zu! 😉

Und das war ein Augenöffner!
 
Glück ist wichtig. Meines Erachtens gibt es kaum etwas Wichtigeres.

Und unser Glück hängt maßgeblich davon ab, welche Wahlmöglichkeiten wir haben.

TED macht tolle Videos über Menschen weltweit, die sich Gedanken über das Leben, das Glück, ihre Erfahrungen und Vieles andere machen. Zuhören und zuschauen. Lernen. Großartig.

Die zwei ersten TED-Videos hier hatte ich schon vor geraumer Zeit gesehen. Aus meiner persönlichen Sicht nichts Spektakuläres - gewissermaßen Abfängerkost.

In jedem Falle möchte ich sagen, dass die Reise durchs Glück eine lohnenswerte ist. Nur ist sie nicht in jedem Falle/Moment glücklich.

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Okay, es gibt etliche und immer mehr, aber auch die nachfolgenden fand ich besonders gut bzw. beeindruckend:

Der Mann ohne Geld

Wie man mit 20 in Rente geht

20 Stunden - wie man alles lernt
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was hat das mit dem ursprünglichen Thema

Die Qual der Wahl

zu tun?
 
Eine Wahl zu haben bedeutet eben auch immer, dass man sich bewusst für etwas entscheiden muss und damit die Verantwortung für die Konsequenzen trägt. Das ist jetzt weniger dramatisch, wenn man sich unter 70 Teesorten genau die eine ausgesucht hat, die nicht schmeckt. Wenn es aber um Entscheidungen geht, die das Leben verändern, kann man sich unter Umständen schwer damit tun. Nicht viele Menschen sehen das Ausmaß ihrer persönlichen Verantwortung. Es ist leichter, die Schuld auf externe Umstände und Personen zu schieben. Die Qual der Wahl ist eine gute Sache, sofern man damit umzugehen weiß.
 
Ich bin nicht der Meinung, das man das so rundweg befürworten oder ablehen kann.

Es ist ein umfassendes Thema. Eins davon ist, daß bei zuuu vielen Produkten nur ein Dummer gesucht wird, der es kauft (williger Käufer). Was mich natürlich ärgert. Bei das Thema Produkte/Kaufen/Verbrauch/Ressourcenverknappung/Müll sollte wesentlich mehr Vernunft und Veratwortung in mehrfacher Hinsicht die gewichtigste Rolle spielen. Gerade in dieser Hinsicht ist unsere so hochgejubelte Freiheit, einerFreiheit ohne Vernunft, eine Geisel (imSinne von mehr Fluch als Segen). Also bräuchte die Produktion staatliche Kontrolle bzw. Vorgaben, weil keinebzw zu wenig Vernunft da ist.

Das angeschnittene Thema bezüglich der Wahl bzw. dem elterlichen Zwang zu einem Partner, ist meines Erarchtens keins, was die Bürger der BRD was angeht, so daß in meinen Augen eine Anmaßung ist, zu urteilen, daß das Änderungswürdig sei. Jedes Volk hat seinen Entwicklungsstand, seine Traditionen, das geht m.E. nach keinem anderen Volk etwas an. Man hat es zu respektieren, schließlich ist man normaler Weise nur Gast in diesen Ländern oder man hat mal darüber gelesen bzw. davon gehört.

Wir sollten uns weniger in die Angelegenheiten anderer Länder mischen. Wir haben genug vor unserer eigenen Tür zu kehren.

Freilich ist mit meinem Beitrag das Thema nicht umfassend von mir dargestellt bzw. beantwortet, darüber könnte man ja Bücher schreiben.

FG Gelinda
 
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