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Die "Psychologie / Psychiatrie" - eine neue Religion ?

Monk

Aktives Mitglied
Der Mensch und die Gemeinschaft braucht offenbar ein festes Koordinatensystem um zu leben/funktionieren.

Was früher bei uns die Religion oder eine Ideologie war, scheint mir jetzt "die Psychologie" zu sein - der Pfarrer, Pastor von heute ist der Psychotherapeut.

Abweichler werden auch so wieder mal "auf Linie" gebracht (therapiert), zur Not mit AD´s, NL, Ritalin usw.

Probleme, die jeder Mensch (mal) hat, wurden früher religiös erklärt und gelöst oder einfach als Macke abgetan, heute wird psychologisiert.

Abweichlern wird gerne mal eine Problem angedichtet, auch wenn sie bei sich selbst keines sehen.


Aber tatsächlich fällt mir auf das das politische tatsächlich privat geworden ist und damit dann auch oft psychologisiert wird. War man früher z.B. ein Held für Gott und Vaterland, oder das deutsche Volk oder für den Sozialismus hat man heute ein schwere narzistische Persönlichkeitsstörung oder so eine Wortschöpfung. Das bereichert zwar die Terminologie, hilft aber keinem weiter.

IN einer freieren Gesellschaft wie z.B. im Anglo Raum kann ich als Erwachsener z.B. nachts als Vampir verkleidet über den Friedhof laufen. Was bei den Briten nur lustig-skuril ist, bringt mich hier in die Geschlossene.

Warum gibt es z.B. in Tibet, dem Islam, bei Stammeskulturen nicht diese ausgeprägte Psychoerklärungen und Therapieangebote wie bei uns ?

Ich beobachte seit einiger Zeit, dass Psychologie zu einer Art Ersatz-Religion wird, psychiatrische Kliniken zu Ersatz-Tempeln.
Die Psychologie ist keine Disziplin, die die Sinnfrage beantwortet.
Die Psychiatrie kein Institut, das sich auch nur ansatzweise pseudo-religiöser Instrumente bedienen darf.
Dann landet sie nämlich da, wo Scientology heute steht.
 
Ich kenne keinen Psychiater oder auch Psychologen, der sich als Religionsstifter empfindet.

Schade, dass du so traurige Erfahrungen machen musstest.
 
Ist es denn die Aufgabe der Psychologie, Sinnfragen zu beantworten?
Psychologen und Therapeuten sollen angeschlagene Menschen wieder dazu befähigen, aktiv am Leben teilzunehmen, sich selbst und auch anderen Menschen wieder zu vertrauen, bewusst zu leben, Traumen zu überwinden, etc...aber eine Sinnfrage beantworten? Den Sinn muss jeder für sich selbst finden.

Mir ist ebenfalls noch kein Psychiater zu Ohren gekommen der verlangt hat, man müsse irgend etwas anbeten oder irgendwelche Rituale einhalten, also daher ist mir die Assoziation mit Religion nicht schlüssig.
 
Psychologie ist die Analyse und die darauf folgende Heilung des Geistes. Wie Psychologie wirkt, kannst du zum Beispiel auf biochemische Prozesse rückführen. Wenn du dir ein Bein brichst oder irgendwo Schmerzen hast, dann gehst du auch zum Arzt oder? Der kann dich operativ oder medikamentös behandeln. Oder du schluckst selber dein Aspirin? Wenn es für eine psychologische Störung keinen Heilungsansatz gibt, welcher durch das eigene Denken und Denkanstösse des Therapeuten gegeben werden, dann kann versucht werden, dass durch medikamentöse Methoden zu lösen. Das kann beschwerdemindernd oder eben heilend wirken. Wo steht da also deine Anklage?

Religion ist der Versuch alles unverstandene durch eine Konstante zu erklären. Nicht mehr, nicht weniger.
Also verstehe ich nicht, wo das kongruent sein soll?
 
Ich kenne keinen Psychiater oder auch Psychologen, der sich als Religionsstifter empfindet.

Schade, dass du so traurige Erfahrungen machen musstest.


Erzähl mal einen Psychiater von C.G. Jungs Psycholgie und seinen "synchronistischen Fügungen" und schwups bist du - je nach Weltbild des Docs - schizo.
 
Ist es denn die Aufgabe der Psychologie, Sinnfragen zu beantworten?
Psychologen und Therapeuten sollen angeschlagene Menschen wieder dazu befähigen, aktiv am Leben teilzunehmen, sich selbst und auch anderen Menschen wieder zu vertrauen, bewusst zu leben, Traumen zu überwinden, etc...aber eine Sinnfrage beantworten? Den Sinn muss jeder für sich selbst finden.

Mir ist ebenfalls noch kein Psychiater zu Ohren gekommen der verlangt hat, man müsse irgend etwas anbeten oder irgendwelche Rituale einhalten, also daher ist mir die Assoziation mit Religion nicht schlüssig.


Es geht um ein zu "glaubendes Weltbild".
 
Psychologie ist die Analyse und die darauf folgende Heilung des Geistes. Wie Psychologie wirkt, kannst du zum Beispiel auf biochemische Prozesse rückführen. Wenn du dir ein Bein brichst oder irgendwo Schmerzen hast, dann gehst du auch zum Arzt oder? Der kann dich operativ oder medikamentös behandeln. Oder du schluckst selber dein Aspirin? Wenn es für eine psychologische Störung keinen Heilungsansatz gibt, welcher durch das eigene Denken und Denkanstösse des Therapeuten gegeben werden, dann kann versucht werden, dass durch medikamentöse Methoden zu lösen. Das kann beschwerdemindernd oder eben heilend wirken. Wo steht da also deine Anklage?

Religion ist der Versuch alles unverstandene durch eine Konstante zu erklären. Nicht mehr, nicht weniger.
Also verstehe ich nicht, wo das kongruent sein soll?


Thema Freiheit: Was passiert wenn ich nachts um 3 Klimmzüge an der Dachrinne mache ?
 

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