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die oma neben mir!

Etwas makaber aber bei alten Menschen kann man gelassen sein.
Denen sollte man einiges durchgehen lassen und einfach drüber stehen.
Es erledigt sich irgendwann von selbst und man brauch keine Sorge haben das es sich über Jahrzehnte hin zieht.
Ich musste auf Ruhe ca. 2 Jahre warten. Dann kamen die Herren in Schwarz und brachten die Zinkwanne.

Zum Glück ist der Nachmieter ein ruhiger den man kaum bis gar nicht sieht. Hätte natürlich auch anders kommen können.
 
Ist es nicht seltsam, daß wir früher zuhause gut schlafen konnten, und das als Jugendliche am liebsten bis mittags, obwohl die Eltern sich unterhielten, Hausarbeit machten, duschten etc...? In einer Wohnung oder einem Haus in dem man mit Familienmitgliedern zusammenlebt, ist es viel unruhiger. Da hört man immer mal jemanden telefonieren, bohren, staubsaugen, Geschirr scheppern, singen, Kinderspiel, Klospülung... Aber es stört uns viel weniger als die viel leiseren und selteneren Geräusche aus der Nachbarwohnung. Wir können auch manchmal bei laufendem Fernseher einschlafen, aber nicht bei Geräuschen aus der Nachbarwohnung.

Ich wohne auch in einem extrem hellhörigen Haus. Früher hat mich das sehr gestört. Jedes Geräusch, jedes Gespräch, Lachen, Husten, Saugen... hat mich wahnsinnig gemacht. Ich war dadurch sehr gestresst.

Bis mir das oben geschriebene auffiel und bewußt wurde. Zu Hause bei meinen Eltern war die Geräuschkulisse eigentlich lauter gewesen und das hatte mich bei weitem nicht so beeinträchtigt wie die Geräusche meiner Nachbarn, die ich nun in meiner eigenen Wohnung hörte... Also hatte es nichts mit den Geräuschen an sich und deren Lautstärke zu tun, sondern mit meiner Wahrnehmung und meiner Haltung dazu.

Ich habe mich ganz bewußt um freundlichen Kontakt zu meinen Nachbarn bemüht. Weil ich vermutet habe, daß Geräusche von Menschen, die man mag, und die einem vertraut sind, als weniger beeinträchtigend empfunden werden. Wenn ich störende Geräusche, die zum normalen Leben gehören (gäste, Renovierung, Hausarbeit, Telefonieren, Musik) gehört hab, dann habe ich mich ganz bewußt für meine Nachbarn gefreut und liebevolle Gedanken zu ihnen geschickt. Der Effekt war prima schon nach einigen Wochen nahm ich Geräusche viel leiser und weniger störend wahr. Heute ist alles ok, obwohl es genauso hellhörig ist wie vorher auch.

Wenn mich jetzt noch was stört, dann sind es wirklich ungewöhnlich laute Geräuche zu ungewöhnlichen Zeiten. Z.B. nachts lauter Fernseher oder Musik. Das kommt aber fast gar nicht vor. Dann klingel ich kurz oder rufe an und sag freundlich Bescheid.

Also mein Rat, da man normale Lebensgeräusche, die keine besondere Rücksichtslosigkeit darstellen, nicht unterbinden kann, die eigene Haltung dazu ändern.
 
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