_Tsunami_
Urgestein
Einerseits kann man natürlich dadurch, dass man sich bewusst macht, dass es anderen schlechter geht, sich wieder bewusst machen, was man auch "Gutes" hat. Auf der anderen Seite kann es aber auch dazu führen, dass man sein eigenes Leid immer relativiert und nicht ernst nimmt, weil es anderen ja schlechter geht. Es ist aber meiner Meinung nach auch ok, das eigene Leid anzuerkennen und darüber zu sprechen und auch mal einfach traurig/sauer/frustriert zu sein, zu "jammern".
Wenn man es in sich hineinfrisst, geht es einem auch nicht gut. Ab und zu auch mal einfach seinen Frust rauslassen (ohne anderen zu schaden) kann auch erleichternd sein.
Ich glaube, ich kann gar nicht so richtig jammern, eher nur schluchzen und weinen, so ganz für mich selbst. Fraglich natürlich, ob das irgendwas bringt. Das Finden und Verwirklichen von Lösungen sieht wohl etwas anders aus.