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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Vielleicht - aber nur ganz vielleicht - schreibe ich irgendwann mal ein Buch über 'Die Logik vom Glücklichsein'. Wüsste jetzt allerdings nicht so genau, wie das aussehen soll.
 
Okay, es gibt Dinge, die ich wohl tun sollte bzw. tun werde.

Für meine Gesundheitskarte soll ich mich wohl identifizieren. In meinem Fall muss ich dafür in einer Postfiliale dieses PostIDENT-Verfahren machen und bekomme dann eine PIN für meine Gesundheitskarte. Weiß gar nicht so genau, wofür das überhaupt gut sein soll, aber ich mach's wohl lieber mal.

Meine Mutter hat mir zuletzt einen Briefumschlag dagelassen. Sie meinte, dass da 5-Mark-Stücke drin sind. Werde dann wohl mal zur Bundesbank und die umtauschen.

Diverse andere Dinge sind da auch noch, die mir gerade nicht einfallen. Im Grunde sind das alles nur Kleinigkeiten, aber für mich so unglaublich anstrengend.
 
Das hätte ja den Vorteil, dass 'Sehen' dabei nicht unbedingt eine Rolle spielt.. Geht ja auch anders

Ja, mal gucken.

Das Buchschreiben ging mir einfach so durch den Kopf, wie bspw. auch, dass ich mal nach Penang umziehen werde. Es erscheint mir als logisch, dass mir diese und andere Dinge durch den Kopf gehen, ob diese dann Realität werden oder nicht.

Diverse Dinge sind aber viel zu weit in eine ungewisse Zukunft gedacht. Oder anders ausgedrückt, das eine oder andere wäre vielleicht wie ein Zuckerguss auf einem Kuchen, aber wichtiger ist zunächst der Kuchen.

Diese Basis, der Kuchen, wäre in meinem Falle, dass ich die Sehschmerzen so weit reduzieren kann, dass ich wieder so halbwegs normal lebensfähig bin. Das würde für mich beinhalten, dass ich bspw. einen Spaziergang oder längere Wege durch die Stadt machen kann, ohne dass sich nach kurzer Zeit mein Gehirn gewissermaßen abschaltet und ich planlos durch die Stadt irre, mit der U-Bahn in die falsche Richtung fahre, schlafend an der Haltestelle vorbeifahre, usw. Dass mein Gehirn mit dem Sehen dermaßen schnell vollkommen überlastet ist, entzieht mir einfach extrem die Arbeits- sowie Lebensfähigkeit.

Wie auch immer, ich denke, ich komme Stück für Stück weiter, so zäh es auch ist. Wenn das alles nicht klappt bzw. besser wird, dann ist das eben so, aber ich bereite mich zumindest geistig schon mal darauf vor, dass ich diese berufliche Reha bzw. Umschulung starten werde. Bin da gewissermaßen schon zweimal gescheitert, weil mein Zustand einfach sehr schlecht war. Ein erneuter Versuch wäre aktuell immer noch vergebens. Ich soll mich ja auch erst wieder bei der Rentenversicherung zwecks LTA melden, wenn ich ausreichend leistungsfähig bin, was ich vollkommen verstehen kann. Ist ja in deren und meinem Interesse. Und mit ein bisschen "Glück" bin ich bald so weit. Werde aber auf keinen Fall was überstürzen. Dieses Mal will ich wirklich bereit sein, oder ich mache das alles eben nicht.
 
Ich muss bei der Bestimmung der Refraktionswerte einfach die "perfekten Werte" finden, absolute Präzision, Mini-Monovision, etc. - sonst funktioniert das bei mir einfach nicht. Kenne das alles einfach schon viel zu gut. Es ist allerdings auch mit der Hilfe von meinem neuen und sehr kompetenten Optiker immer noch sehr schwierig. Denke aber auch immer noch, dass es nicht unmöglich ist.

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Das mit der Sehfähigkeit und Schmerzfreiheit ist bei mir auch kein übertriebener Anspruch, ein Anspruch auf Luxus oder so, sondern ganz simpel eine Lebensnotwendigkeit, wenn ich nicht einfach nur vor mich hinvegetieren will.

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Herrje, hab' einfach weiter gemessen, refraktioniert. Kann ja gewissermaßen sonst nichts tun.

Stelle fest, dass ich zuletzt was nicht richtig gemessen habe. Ist halt bei meinen Augen echt höllisch schwer. War aber relativ nah dran. Also links nicht einen Viertel Minuszylinder mehr, sondern rechts einen Viertel Minuszylinder weniger. Das sollte bedeutend besser sein - und damit ist meine letzte Modifikations- bzw. Verbesserungsmöglichkeit mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit erschöpft. Wenn das nicht klappt, dann war's das wohl - Diagnose "unheilbar" oder so.

Werde später wohl zu meinem Optiker gehen und den letzten Schritt einleiten.
 
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